Hm... Ich habe selbst mit LTG gearbeitet, aber die Erfahrung gemacht, dass das Ansetzen von Masse nur dann gut bindet, wenn man die Oberflächen miteinander verknetet. Da wo dies nicht richtig erfolgt, löst sich die angedockte Schickt. Dies gilt aber für Kontaktzonen.
Wenn Du allerdings die gesamte Oberfläche nochmals mit einer zweiten Schicht bestreichen möchtest, dann sieht es etwas anders aus. Es ist wahrscheinlich, dass sich die neue Schicht von der alten wie eine zweite Haut ablösen wird, sofern sie nicht wirklich an der alten haftet bzw. sich durch unterschiedliches Dehnungsverhalten von ihr abtrennen wird. Allerdings könnte dies durch unregelmäßige Strukturen in der Oberfläche auch verhindert werden, die verhindern, dass die zweite Haut verrutschen oder sich ablösen kann. Beispielsweise könntest Du in regelmäßigen Abständen kleiner Löcher in die Struktur bohren und dafür sorgen, dass die neue Haut dort "ankert".
Ich frage mich allerdings, ob Du mit 5mm nicht auch glücklich werden kannst. Wenn die Wand abdeckt, was spricht dagegen, es dabei zu belassen? In der Regel sind doch gerade die kleinen Terris eher zu feucht als zu trocken - also müsstest Du bei LTG eigentlich das Gegenteil fürchten, dass es zu nass wird. Wenn Du also weniger Substrat an den Wänden hast, dann läuft das Wasser schneller ab, aber es wird immer noch genug gebunden bleiben, um an die Luft abgegeben zu werden. Für die Epiphyten ist eine solche Schicht völlig ausreichend. Die lassen ihre Wurzeln sowieso der Oberfläche entlang laufen, egal ob es 5mm oder 10mm sind.
Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen, bin aber gespannt, was andere dazu meinen.
Grüße max4dendro