Hi,
Klingt jetzt vlt. hart, aber mein Bruder und ich lassen Frösche, welche - aus was für Gründen auch immer - stark abmagern, mit Parasiten nicht klarkommen o.ä. einfach sterben.
Ein gut konstituierter Frosch, der unter annehmbaren Bedingungen gehältert wird, kommt mit so etwas nämlich klar. Nachträglich etwaige Haltungsfehler auszugleichen bringt selten etwas, und wenn die Haltungsparameter annehmbar waren, dann wäre das Tier in der Natur ebenfalls verstorben, es kommt ja nicht von ungefähr, dass Frösche so unglaublich reproduktiv sind und trotzdem nicht explosionsartig unsere Erde besiedeln.
Ich habe auch den vorhergehenden Beitrag über besagtes Tier gelesen, bin mir also durchaus bewusst, dass die Tochter wohl sehr an dem Einzeltier hängt, aber ein Frosch ist nunmal kein Kaninchen oder Hund... indem Du (TO) Deiner Tochter beibringst, das so etwas eben gelegentlich vorkommt, leistest Du dauerhaft betrachtet wohlmöglich einen didaktisch wertvolleren Beitrag zu deren Verständnis von Tieren, als wenn Du ihr nun das Gefühl vermittelst, alles für das personifizierte Tier (Freddie?) zu tun und letztlich vlt. doch zu versagen.
Spätestens bei Zwangsernährung sollte die dem Tier entgegengebrachte "Liebe" aufhören. (natürlich gibt es Ausnahmen, wie damals mit die ersten importierten Azureus, welche ebenfalls teilweise zwangsernährt wurden, aber da stand der Erhalt eines Strains im Vordergrund, nicht eine enge Bindung zum Einzeltier)
Nichts für ungut,
Milán