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Zuchtsubtrat für Springschwänze
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straight
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RE: Zuchtsubtrat für Springschwänze
Hallo,
hier wäre es Interessant mal wieder "Back to Topic" zu kommen.
Chucky77 stellte die Frage aus dem Zitat, dies würde mich auch interessieren.
Nochmal zum Substrat, kennt jemand den Grund für die Verwendung von Korkschrot? Das ist häufig den Humus beigemischt, wenn man Ansätze auf Börsen kauft. Als Feuchtigkeitsspeicher dient es wohl nicht, da Humus diese doch besser bindet, oder? Dient es nur zur Auflockerung, um eine größere Fläche zu schaffen?
Viele Grüße
Markus
Danke
Gruß
Steven
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| 08.06.2011 08:39 |
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Davidh
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RE: Zuchtsubtrat für Springschwänze
Hi,
soll das Substrat lockerer halten soweit ich weiß.
gruß
David
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| 10.06.2011 17:13 |
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MichaelS
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RE: Zuchtsubtrat für Springschwänze
Hallo
Also ich züchte meine Springschwänze in Heimchendosen (nicht perforiert).Als Substrat verwende ich Kokoshumus mit Korkschrot.Ich lege den Ziegel in 3! Liter Wasser-nach 24 Stunden gut umrühren und ca.600gr. oder ca.2Liter Korkschrot untermengen.Die Dose befülle ich locker zur Hälfte dann drücke ich das Substrat fest zu einer ca. 1cm dicken Schicht (mit Esslöffel vor allem die Ecken gut andrücken).Futter drauf und 1 Teelöffel Springschwänze.Einmal die Woche füttere ich mit dem bekanntem Futter.Nach 6 Wochen lassen sich die Springschwänze super abblasen.
Michael
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| 10.06.2011 18:26 |
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ctenopoma
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RE: Zuchtsubtrat für Springschwänze
Hallo!
Also ich finde, das Substrat als solches ist völlig egal.
Ich habe bereits Kokoshumus, Kokoschips, Erde, Holzkohle, Seramis, Schaumstoff, Torfplatten, Torferde, Blähton, Pinienrinde, Rindenmulch und Gemische daraus verwendet (ich hoffe, ich habe nichts vergessen).
Im Endeffekt ist die Menge an Springschwänzen bei grobkörnigem Material etwas höher als bei Erden, weil die Springschwänze nicht tief ins Substrat eindringen und so bei vergrößerter Oberfläche mehr Möglichkeiten haben. Dafür kommen da auch schneller Milben.
Stabiler liefen bei mir Zuchten mit Kokoshumus mit Kokoschips oder Korkschnipseln.
Die schnellste Vermehrung hatte ich auf Holzkohle und Rindenmulch, wobei da sehr schnell Milben kamen.
Kokoschips verwende ich ebenfalls nicht mehr, weil bei mir sehr viele braune Kugelmilben in den Ansätzen sind, die bei einzelner Verwendung von Kokoshumus nicht auftreten (oder nicht so viel).
Als viel wichtiger erachte Futter, Lüftung und Temperatur. Zudem die Entnahmehäufigkeit.
Das ideale Substrat taugt nichts, wenn ich die Tiere nicht regelmäßig füttere oder jeden Tag daraus entnehme.
Meiner Meinung nach sollte man soviel füttern, wie in 2 Tagen gefressen wird und dann auch regelmäßig alle 2 Tage füttern (Den Tip erhielt ich von einem Züchter, nachdem meine Zuchten immer mal wieder eingebrochen waren. Seitdem sind die dahingehend stabil).
Zudem entweder abwechslungsreich oder mit einem Mischfutter. Hefe allein geht auch, dann brechen die Zuchten aber bald zusammen.
Die Boxen/Dosen etc. brauchen eine gute Lüftung. Bei kleinen Dosen reicht das Öffnen alle 2 Tage beim Füttern. Bei großen Boxen sollte da schon eine Lüftungsfläche drin sein.
Entnehmen kann man aus den Entnahmeboxen jeden Tag. Man muss aber immer Zuchten in der Rückhand haben, sollten die Entnahmeboxen zur Neige gehen. Die Entnahmeboxen kann man dann probieren nochmal hoch zu ziehen. Ich persönlich füttere die weitestgehend leer und entsorge die. Gibt weniger Problem mit den Milben.
Ich weiß, jeder kennt das, was ich hier geschrieben habe. Ich wollts nur nochmal zusammen fassen.
Gruß
Ctenopoma
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| 10.06.2011 18:50 |
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chucky77
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RE: Zuchtsubtrat für Springschwänze
Hallo Andre,
Ich habe die selben Erfahrungen bzgl. Fütterung gemacht, teilweise gebe ich sogar täglich Futter nach. Eine regelmäßige Kontrolle und Pflege ist in meinen Augen unerlässlich. Alte, fast leere Dosen sortiere ich immer aus, bei mir entstehen sonst mehr Probleme als neue SS.
Ich habe auch immer mehrere Boxen zur Entnahme, zusätzlich ca die doppelte Anzahl in Aufzucht und nebenher noch große "Stammboxen", aus denen ich neue Ansetze entnehme und bei Engpässen ein paar Tage problemlos überstehe.
Bei mir hat sich die Feuchtigkeit, oder besser gesagt die fehlende Feuchtigkeit, als größter Zuchtkiller erwiesen. Daher bespruehe ich die Ansätze etwa bei jeder 2. Fütterung.
Von Milben bin ich bislang weitgehend verschont geblieben, was ich der hohen Menge an SS in neuen Ansätzen zuschreibe.
Viele Grüße
Markus
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| 11.06.2011 07:48 |
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