|
Wiesenplankton
|
JaNe
Junior Member
 
Beiträge: 8
Gruppe: Registered
Registriert seit: May 2007
Status:
Offline
|
|
| 05.06.2007 20:32 |
|
 |
Sandor
Member
  
Beiträge: 34
Gruppe: Registered
Registriert seit: May 2007
Status:
Offline
|
RE: Wiesenplankton
Deine Bedenken den Zecken gegenüber kann ich dir die Gewissheit geben, das du sie mit verfüttern kannst.
Mit den geschützten Insekten ist es auch einfach, Ameisen z.B. kannst du aussieben.
Die letzte Frage: Wiesenplankton ist das Beste, aber nicht von Wiesen welche an Autobahnen etc. liegen.
Eine Waldlichtung wäre das Beste...
Zum Umfüllen aus dem Kescher bin ich selbst grad noch am Überlegen, wie man das effektiv gestaltet.
Ein Leben ohne Frosch ist möglich, aber sinnlos...
|
|
| 05.06.2007 23:26 |
|
 |
Danny
Member
  
Beiträge: 27
Gruppe: Registered
Registriert seit: Jun 2007
Status:
Offline
|
RE: Wiesenplankton
Hi, meine ersten Fangversuche waren nicht unbedingt
mit Erfolg gekrönt. Kaum was gefangen und dumme Kommentare
der Spaziergänger .
Lag mein Fangerfolg vielleicht an Uhrzeit und Wetter?
Sollte man besser morgens gehen oder ist es egal?
Wie macht ihr das?
Keschergebiet war eine wilde Wiese direkt am Tümpel.
Ich bin für Anregungen dankbar.
Gruß Danny
|
|
| 08.06.2007 10:56 |
|
 |
ctenopoma
Super Moderator
     
Beiträge: 934
Gruppe: Super Moderators
Registriert seit: May 2007
Status:
Offline
Bewertung: 0
|
RE: Wiesenplankton
Hallo Danny!
Über die Kommentare musst Du Dir nicht zwingend Gedanken machen. Mir hat man auch schon angeboten, mich in die Psychiatrie einzuweisen ...
Meine besten Ergebnisse beim Wiesenplankton sind in den Mittagsstunden bei sommerlicher Hitze (Da laufen auch nicht zu viele Spaziergänger rum). Nach Regen oder vor Gewitter gibts meist nicht so viel. Meiner Meinung nach gibt es 2 verschiedene Stellen. Einmal frisch gemähte Wiesen bringen häufig wirklich nur Kleingetier. Wohingegen die noch stehenden nocht gemähten Wiesen oder auch Weiden sehr viel an Insekten bringen, aber auch wahnsinnig viel an Pflanzenteilen Samen und so.
Ich bevorzuge ersteres auch wenn man da etwas länger keschern muss.
Der Großteil der gefangenen Insekten entwischt beim Umsetzen. Ich habe ein etwas längeren Kescher und greife den letzten Teil des Keschers mit der Hand und habe dadurch weniger Verlust.
Aber ich bin da auch kein Experte drin. Es reicht halt, ein paar Frösche zu füttern. UNd auch hier gilt leider: Übung macht den Meister .... Ich gehe jeden 2. Tag. Der Bauer kennt mich schon und grinst, wenn ich auf seine Wiesen fahre ...
Gruß
Ctenopoma
|
|
| 08.06.2007 11:26 |
|
 |
Golden
Member
  
Beiträge: 29
Gruppe: Registered
Registriert seit: May 2007
Status:
Offline
|
|
| 08.06.2007 11:30 |
|
 |
JaNe
Junior Member
 
Beiträge: 8
Gruppe: Registered
Registriert seit: May 2007
Status:
Offline
|
RE: Wiesenplankton
Hallo Froschgemeinde ,
hab mich mal drangesetzt und überlegt wie ich mein Problem mit dem Wiesenplankton fangen in den Griff bekomme.
Hier mal ein zwei kleine Howto's
Howto #1 :
Materialien:
eine Bambusstange ( Stiel)
alten Kleiderbügel ( Keschergerüst)
Damenstrumpfhose/ -strumpf ( Netz)
Heißklebepistole/notfalls Alleskleber
Kleiderbügel aufbiegen, je nach gewünschtem Durchmesser kürzen. Am besten 10 cm mehr einrechnen, dann kann man die Enden schön verzwirbeln und hat gleichzeitig eine Halterung.
Den Damenstrumpf mit mindestens 4 kleinen Kabelbindern oder Blumendraht grob am Keschergerüst befestigen.
Dann den Heißkleber auf das Keschergerüßt auftragen und das Ende des Strumpfes ein bisschen drumstülpen und festdrücken (vorsicht, heiß!). Am besten den Bügel nicht direkt ganz mit Heißkleber "betropfen" sondern lieber Stück für Stück, weil er sonst zu schnell hart wird und man keine stabile Bindung zwischen Stoff/Kleber/Metall bekommt. Mit dem Kleber nicht geizen, denn je Stabiler der Übergang, desto unwarscheinlicher, dass uns der Kescher direkt im Gras wieder kaputt geht.
Dann jede Menge Kleber in das Bambusrohr füllen. Den Kescher mit der selbstgezwirbelten Halterung in den noch heißen Kleber Stecken und 5-10 min warten. Sollte jetzt bombenfest halten.
Je nach Strumpfgröße ist der Durchmesser des Keschers zwar begrenzt, aber ich erziele trotzdem sehr gute Ergebnisse damit, weil auch die kleinsten Tiere mitgefangen werden und sie durch die Länge nicht mehr raus kommen.
Jetzt hat sich für mich noch die Frage gestellt:
Wie bekomme ich das Plankton nun ohne Verluste in geeigente Gläser?
Hierzu hab ich auch eine sehr effektive Lösung gefunden.
Howto #2 :
Materialien:
Alte Postrolle oä.
2. Strumpf / -hosenbein
2 Haushaltsgummies
Die Postrolle sollte etwas kleiner als die Öffnung des Keschers sein und ein Stück länger als der Strumpfkescher.
Ein Stück vom Strumpf abschneiden und mit Hilfe eines Gummis die eine Seite verschließen.
Dann wird ein etwa 10 cm langer "Tunnel" aus dem Bein geschnitten.
Jetzt ist die "Übergangsbox" eigentlich schon fertig.
Wenn sich im Kescher genug Plankton gesammelt hat stülpe ich den Kescher einfach langsam um die Röhre, bis er sich oben spannt . Mit ein bisschen Übung zerquetscht man kein Plankton und bekommt wirklich alle, die man fängt auch dort herein. Mit etwas Geschick gelingt es auch gut den Tunnel im Tausch gegen den Kescher auf die Röhre zu stülpen. Dann einfach ein altes Glas (Champignon, Marmelade) ans andere Ende und ein bisschen schütteln. Den Rest sollte man kennen. Klappt super und ist einfach.
Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen mit den Howto's helfen 
Grüße
JaNe
|
|
| 08.06.2007 22:05 |
|
 |
Maj
Member
  
Beiträge: 74
Gruppe: Registered
Registriert seit: May 2007
Status:
Offline
|
RE: Wiesenplankton
Hallo JaNe,
vielen Dank für deine Ideen. Ich denke erstere ist für jeden nachvollziehbar, aber letztere hab ich zb nicht so ganz verstanden^^
wenn du diese methode schon ausprobiert hast, könntest du vlt fotos davon machen und hier posten?
lg Maj
|
|
| 09.06.2007 13:53 |
|
 |
JaNe
Junior Member
 
Beiträge: 8
Gruppe: Registered
Registriert seit: May 2007
Status:
Offline
|
|
| 09.06.2007 15:36 |
|
 |
Gonzo71
Member
  
Beiträge: 46
Gruppe: Registered
Registriert seit: May 2007
Status:
Offline
|
RE: Wiesenplankton
Hallo zusammen!
Zum Thema Wiesenplankton kann ich auch noch einen Tipp geben.
Ich habe mir am Ende des Keschernetzes ein altes Glühbirnengewinde in das Netz geschraubt und die Ränder noch ein wenig mit Silikon zugeschmiert.
Das Schöne ist, daß man nun PET-Flaschen in allen Größen auf das Gewinde schrauben kann. Am besten eine möglichst leichte Ausführung. Die Futtertiere fallen nun am Ende des Keschers direkt in die PET-Flasche und wenn genügend drin ist, kann man einfach die Flasche wechseln.
Die Flaschen stelle ich vor dem sortieren 5 Minuten in den Kühlschrank, damit die Viecher nicht so schnell sind. Bis die Jungs wieder auf "Betriebstemperatur" sind, ist alles fertig gesiebt bzw. sortiert.
Gruß
Gonzo
|
|
| 09.06.2007 19:03 |
|
 |
yoggoyo
Member
  
Beiträge: 189
Gruppe: Registered
Registriert seit: Dec 2007
Status:
Offline
|
RE: Wiesenplankton
Ich grab' das Thema mal wieder aus, weil ich dazu noch ne Frage hab.
Ich mache das mit dem Kescher und der Pet Flasche genauso, klappt wunderbar. Sortieren tu ich garnix, ich fülle alles, was ich fange in ein abgedunkeltes Glas mit Deckel, in dem kleine Löcher sind, warte bis das ganze Kleingetier rausgekrochen ist, und lasse den Rest wieder frei.
Die Ameisen kommen natürlich durch die Löcher durch. Jetzt die eigentliche Frage:
Lernen die Frösche irgendwann, dass mit den Ameisen nichts anzufangen ist, bzw., dass sie nicht schmecken ?
Das sieht bei meinen Jungs immer ziemlich übel aus, wenn die versuchen, die Ameisen wieder los zu werden. Gefällt mir nicht so ganz .
Hat von Euch da jemand schon Erfahrungen gesammelt ?
Danke
Gruß Konrad
"Theories come and theories go. The frog remains" (Jean Rostand, 1960)
-------------------------------
http://www.views-of-life.com
|
|
| 18.07.2008 18:46 |
|
 |
|
|