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Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?
avagoyamug
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Beitrag: #1
Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?

Hi,

auf die Gefahr hin, dass ich einigen hier bestimmt schon auf den **** gehe, nochmal eine Frage von mir:

Wenn ich (wie ich es jetzt schon öfter gesehen habe) Pflanzen mit Wurzeln in eine Vertiefung - also quasi einen Topf - in meiner Styroporlandschaft setze, vergammeln die Wurzeln dann nicht?

Ich werde keinen Bodengrund in das Becken einbringen - habe diese Variante jetzt schon öfters gesehen und auch die Methode, Pflanzen in kleinere Aushöhlungen in der Rückwand zu setzen... Aber hierbei können doch die Wurzeln garnicht atmen, und sammelt sich nicht auch zuviel Wasser in den Töpfen?

Freue mich über eine rege Beteiligung - Gruß,
Thilo

09.09.2008 13:14
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Sgail
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Beitrag: #2
RE: Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?

Du solltest da natürlich für einen Ablauf sorgen. Bei Töpfen an der Rückwand kannst Du da einfach ein Loch nach unten lassen, aus dem das Wasser abfließen kann. Bei Töpfen im Boden musst Du natürlich als letzte Schicht eine Drainage haben und die Pflanzlöcher so anlegen, dass das Wasser in diese Drainageschicht sickern kann und dann abfließt.
Ansonsten bildest sich Staunässe, schon durchs Sprühen und das ist für fast alle Pflanzen der Tod - mal von Sumpfpflanzen abgesehen.


Gruß Hayo
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09.09.2008 13:23
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auratus2
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Beitrag: #3
RE: Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?

Hallo Thilo,
wie Sgail geschrieben hat, brauchst du unbedingt einen Ablauf. Ansonsten hast du kein Glück mit den Pflanzen. Selbst Wasserpflanzen und ähnliche werden dir da kaputt gehen. Es sollte aber ja kein Problem sein, dass zu managen. Pack die Pflanzen doch einfach in Kokosfasern, nachdem du die Erde von den Pflanzen entfernt hast und häng sie dann dran. (Erdreich = unerwünschte Gäste wie Schnecken, Scolopender usw.).
Weiterhin viel Spaß beim Einrichten.
Grüße aus dem Unterallgäu
Richard


Viele Grüße aus dem Unterallgäu
Richard
09.09.2008 19:05
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nephilo
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Beitrag: #4
RE: Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?

Hallo Thilo!

Bei meinem Beitrag kannst du auf den Bildern sehen, wie ich die Töpfe eingebracht habe... http://www.dendrobatenforum.info/aus-1-m...10927.html


Grüße aus Odenthal!
Marco
09.09.2008 19:11
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Sgail
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Beitrag: #5
RE: Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?

Hi Marco,

sieht gut aus, aber wie hast Du bei den Töpfen an den Wand den Ablauf realisiert? Haben die Töpfe nen "Abfluss" unten? Das kann man auf den Bildern leider nicht sooo gut erkennen, Poren sind im Schaum ja reichlich Wink

Gruß Hayo


Gruß Hayo
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09.09.2008 19:30
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avagoyamug
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Beitrag: #6
RE: Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?

Hey, wollte keinen neuen Threat aufmachen, aber hab noch mal eine neue Frage:

Wie befestige ich denn Epiphyten, ohne die Rückwand zu beschädigen?

Habe mich jetzt für eine Versieglung mit Epoxydharz entschieden - da kann ich ja nun ein Anbringen mit Draht oder Krampen vergessen, oder? ...aber selbst wenn ich Polyurethan, also so Gummi-mäßige Beschichtung hätte, mit dem Einstechen wird die doch (wenn auch nur minimal) undicht!?

Was haltet ihr denn jetzt davon, die Pflanzen (deren Wurzeln ja eh mit Moss umwickelt) mit einem Klecks Epoxydharz auf die Rückwand zu kleben?

Wie machen das den die anderen Leute hier, mit Epox.-Rückwand?

Gruß,
Thilo

12.09.2008 13:47
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knabber0815
Stammtischorga
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Beitrag: #7
RE: Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?

avagoyamug schrieb:
Habe mich jetzt für eine Versieglung mit Epoxydharz entschieden - da kann ich ja nun ein Anbringen mit Draht oder Krampen vergessen, oder? ...aber selbst wenn ich Polyurethan, also so Gummi-mäßige Beschichtung hätte, mit dem Einstechen wird die doch (wenn auch nur minimal) undicht!?


Moin,

Ich fixiere in der Regel mit Zahnstochern, diese sieht man nach ner Weile nicht mehr weil sie dunkeln, oder man entfernt sie wenn die ranken gewurzelt haben. Wenn die Versiegelung dabei verletzt wird spielt keine Rolle, auch in meinem Wasserfallbecken (und meinen ehemaligen) bahnt sich das Wasser seinen Weg hinter die Aufbauten aus Styropor und Bauschaum - spielt keine Rolle da dahinter keine schädliche Materialien verarbeitet sind.

Ein Grossteil meiner Terrarien mit Dendrobaten sind mit Pflanzenstecklingen ohne Substrat bepflanzt, egal ob Bromelien, Ranken, Farne oder andres Grün. Was auch relativ gut geht sind diese kleinen "Jiffy Torfquelltöpfe" versehen mit einem kleinen Steckling und dann entsprechend postitioniert. Die Dinger sehen nicht sonderlich unansehnlich aus und sind recht klein, man kann sie durch Deko verstecken. Noch einfacher, ein Büschel Moos nehmen und um den unteren Teil des Triebes wickeln und das dann fixieren - bei dir wäre vielleicht ein einkleben von kleinen schwarzen Kabelbindern in der Rückwand ne Lösung sowas fest zu bekommen...
Kleine Rankstecklinge so an die Wand gelegt das sie dort hochwachsen verlangen mehr Geduld bis das Becken grün ist, haben aber dann den Vorteil das sie selbst an die Wand wurzeln und man sich keine Gedanken übers fixieren machen muss. Einen Vorteil hat das anfangs spartanische Bepflanzen, Moose haben eher freihes Licht um zu wachsen - braucht halt dann mal gerne ein halbes Jahr bis Jahr bis das Terrarium schön grün und ansehnlich ist.
Bei dem bepflanzen mit Blumentöpfen ist es sicher schwer die so zu postieren das nicht gleich alles zu nass wird. Was ich probiert hatte und recht gut klappte - den Wurzelballen von getopften Pflanzen einfach in einen dunklen Damenstrumpf packen und dann auch verdeckt stellen - hier hat man schnell die Postion gewechselt, wenn es zu nass oder trocken stehen sollte - bin aber weiterhin eher von der Stecklingsmethode ohne Substrat überzeugt.

Wenn die Wände eh noch nicht fertig sind, dann kannst du diverse Befestigungen mit einbauen, hi und da ne Drahtkrampe, Kabelbinder oder einfach Einschnitte in der Rückwand in die man was verkeilen kann. Mit dem Harz fixieren, da wär ich nicht sicher ob die Pflanzen wärend dem Aushärten nen Knax wegbekommen, dann eher n Stück beschichteten Draht ankleben... Sonst Heisskleber oder Silikon - wäre aber auch nicht meine Wahl zum PflanzenfixierenSmile

Bromelien kann man dann auf Epiphytenäste aufbinden, oder auf kleine Holz oder Korkstücke - diese dann einfach ins Becken drapieren.

Gruss
Dirk


Man möge es kaum glauben, aber selbst zum vorausschauenden Fahren ist der Blick durch den Rückspiegel oftmals hilfreich
12.09.2008 14:24
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avagoyamug
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Beitrag: #8
RE: Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?

Ok, also irgendwie geht das dann schon... im Zweifel denke ich halt, mit ankleben (muss ja nicht Epoxid sein - Silikon tuts auch)..

Verstehe ich dich eigentlich richtig, dass du quasi alle Arten von Pflanzen (nicht nur Epiphyten) erfolgreich ohne wirkliches Substrat anwachsen lässt? ...hatte ich mir nähmlich auch vorstellen können..
Am Ende brauchen eh nur die wenigsten Pflanzen einen Topf mit Erde...

12.09.2008 15:13
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knabber0815
Stammtischorga
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Beitrag: #9
RE: Wie "Pflanzentöpfe" einbringen?

avagoyamug schrieb:
Verstehe ich dich eigentlich richtig, dass du quasi alle Arten von Pflanzen (nicht nur Epiphyten) erfolgreich ohne wirkliches Substrat anwachsen lässt?


Ja genau. Je nachdem was es ist kommt eben noch etwas Moos hinzu um den Trieb feucht zu halten. Das ist der Vorteil in den Froschbecken wo die LF vergleichsweise hoch ist. Etwas Substrat, was hauptsächlich dem Halt dient, hats ja bei der Beflockung. Je nachdem leg ich auch mal die Schnittstelle in den Wassergraben und lasse die Pflanzen dann von dort aus wachsen.
Funktionieren tut das beispielsweise bei: kleinen rankenden Ficus, Phyllodendren, Peperomia, Selaginella, Farne und diversen anderen die ich Namendlich nu nicht zuordnen kann- es sind aber genügend um ein Becken abwechslungsreich zu begrünenRolleyes Triebe von hängenden Pflanzen genügt es meist wenn man sie auf ein oben angebrachtes Moospolster legt, bzw einpackt.

Nach bepflanzung muss man anfangs eben etwas Zeit und Musse investieren und Tags 1-2 mal rundum Sprühen. Wenn die Pflanzen angewachsen sind, ist das dann nicht mehr so kritisch wenns auch mal ne Weile trockener ist.
Untergründe die Wasser etwas besser speichern begünstigen ein schnelles anwachsen, ein Grund mit warum ich von dem Elastopor recht angetan binCool

Grüsse
Dirk


Man möge es kaum glauben, aber selbst zum vorausschauenden Fahren ist der Blick durch den Rückspiegel oftmals hilfreich
12.09.2008 15:26
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