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WICHTIG! Froschsterben
Bing
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Beitrag: #61
RE: WICHTIG! Froschsterben

In Gebieten die vom Mensch noch fast unangetastet waren , sind ganze Arten ausgestorben , die müssen dann ja alle Krank gewesen sein , wenn der Pilz nur Kranke Frösche befällt . Ich bin mir nicht sicher ,das man das dann immer auf falsche Haltung zurückführen muss , wenn einem alle Frösche nacheinander wegsterben , was ja schon vorgekommen sein soll.(Was natürlich nicht heissen soll, das man den Fehler nicht zu erst bei sich suchen sollte Wink).
Oder lieg ich da falsch ?

mfg
Frank

18.01.2011 21:51
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Rindviech
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Beitrag: #62
RE: WICHTIG! Froschsterben

Unberührt?
Ozonloch? Klimaerwärmung? Schadstoffbelastung der Luft? Auf dem Planeten Erde ist nichts unberührt - ein Tier das ernsthaft an Chytrid erkrankt hat noch andere Probleme ........ und da sollte man sicherlich auch mal seine Haltungsparameter überprüfen.

Mir sind damals reihenweise Frösche weggestorben - es war sicherlich eine Ursache dass mir jemand hochgradig infizierte Tiere verkauft hat - eine andere ursache war sicherlich auch, dass ich so wie damals heute keine frösche mehr halten würde .....


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18.01.2011 22:16
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Froschtom
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Beitrag: #63
RE: WICHTIG! Froschsterben

Rindviech schrieb:
Unberührt?
Ozonloch? Klimaerwärmung? Schadstoffbelastung der Luft?


erhöhte UV- Einstrahlung durch Ozonloch.

Gruss
Thomas

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.01.2011 23:40 von Froschtom.

18.01.2011 23:39
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Rindviech
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Beitrag: #64
RE: WICHTIG! Froschsterben

Froschtom schrieb:
erhöhte UV- Einstrahlung durch Ozonloch.


Genau - und offensichtlich wissen sich pumis davor zu schützen, wie auf der Seite von den Berlinfrogs - link oben wunderbar im experiment beschrieben wurde.

Zu hohe UV Dosen heisst übrigens nicht, dass UV schädlich ist eher im Gegenteil - Beim Menschen lässt sich das super in Studien nachvollziehen - Exponieren sich Menschen zu stark der Sonneneinstrahlung -> steigt die Häufigkeit an Hautkrebs - Exponieren sich Menschen zu wenig der Sonneneinstrahlung steigt das Hautkrebsrisiko auch wieder.

Doofe Geschichte oder? Die Welt ist leider nicht so einfach - Dass man A) ausschaltet und dann wird B) wieder gut. Weil nämlich jeder Organismus an das gewöhnt ist, was er in seinem "natürlichen" Lebensraum so abkriegt.

Und damit hat der alte Paracelsus doch Recht:
"All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist."

Im übrigen dürft sich zwischenzeitlich rumgesprochen haben, dass moderate UV Strahlung - das Immunsystem angregt -das sollte bei nem Frosch nicht anders sein wie beim Menschen.


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Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.01.2011 03:51 von Rindviech.

19.01.2011 03:43
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steelmatze
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Beitrag: #65
RE: WICHTIG! Froschsterben

ok Wink
ich würde sagen das artet wiedereinmal in größere Dimensionen aus...
mich würde viel mehr interessieren was mit den anderen beiden ist? sind sie noch wohl auf ? welches alter hatten diese eigentlich überhaupt?wurde der eine nun eingeschickt?befund?
bitte back to topic Smile

19.01.2011 19:27
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Sven7983
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Beitrag: #66
RE: WICHTIG! Froschsterben

Ich sehe das Ganze etwas schwieriger.
Es gibt Frösche, die wie schon gesagt in 3.Generation beim Halter leben.Dieser gibt sie ab und sie verenden an Chytrid.Entweder bedingt durch den Transportstress oder weil Sporen im neuen Terrarium vorhanden sind oder oder oder.
Man kann dann den Händler kaum verurteilen, denke ich.
Einfacher wird es natürlich durch Quarantäne (unabdingbar).Allerdings kann es beim Umsetzen vom Quarantäneterrarium ins endgültige Terrarium,stressbedingt, wieder zum Ausbruch kommen.
Auch so wurden schon Bestände hinweggerafft.Normalerweise müsste man für jeden Neuzugang ein neues, unbenutztes Terrarium hinstellen und es, wenn es einen Krankheitsfall gibt, entweder als Sondermüll entsorgen oder sehr gründlich desinfizieren.
Das macht aber fast niemand.
Auch weiss man nicht, inwiefern unser Leitungswasser schon mit dem Pilz kontaminiert ist.
Da wäre dann die Verwendung von Regenwasser oder abgekochtem Wasser die Alternative.
Am einfachsten wäre natürlich wenn es ein prophylaktisches Medikament gäbe, mit dem man die Fliegen bestäubt oder die Frösche drin badet.
Ansätze dafür gibt es doch schon, oder?
Grüsse
Sven

21.01.2011 16:47
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Rindviech
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Beitrag: #67
RE: WICHTIG! Froschsterben

Sven7983 schrieb:
Medikament gäbe, mit dem man die Fliegen bestäubt oder die Frösche drin badet.
Ansätze dafür gibt es doch schon, oder?
Grüsse
Sven


Das halte ich für extrem grossen Käse - wieso sollte man einen Organismus belasten, wenn es keinen Grund dafür gibt und Resistenzbildungen in Kauf nehmen?

Du schreibst doch oben selbst der Pilz ist nicht das Problem - warum würde denn Sonst C ausbrechen wenn Jahrelang nix vorgelegen hat?

Das Problem ist ein anderes - das Immunsystem der Tiere schwächelt mit der Zeit und dann findet der Pilz gute Lebensbedingungen und bricht aus - bekämpft man den Pilz werden es Parasiten, bakterielle oder virale Erkrankungen sein.
Pilz weg = Probleme weg - funzt nicht - man muss an den Ursachen arbeiten, die es Krankheitserregern erleichtern im Organismus Fuss zu fassen.


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21.01.2011 17:32
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ErrGee
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Beitrag: #68
RE: WICHTIG! Froschsterben

moinmoin,

ist doch fast alles kaffeesatzleserei!
- es könnte eine entscheidende, ausschlaggebende veränderung sein, oder aber 2- bis x-fach zusammentreffende faktoren.
- beim klaus liest es sich immer wieder so als sei er (und andere mit dem thema betraute Experten) der festen überzeugung, dass stress ein wesentlicher auslöser ist.

mal ein paar weitere denkansätze meinerseits:
ich habe noch nie einen PGF hier im haus gehabt, nur becken am einlaufen. diese enthalten neben gekauften pflanzen auch geschenke von anderen haltern wie eichenlaubficus etc. werde mir mal den Spass machen und eine abwasserprobe (bzw geeigneteres material) zum mutschmän bringen (standortvorteil berlin ;-) mal schauen ob er c findet.
- könnte es sein, dass wenn der pilz in fremde becken gelangt, sich rasant vermehrt bis sich sozusagen das minihabitat drauf einstellt und (wie auch immer) einen weg zur minimalisierung des pilzes findet (vgl. Schimmel auf xaxim beim einfahren... explodiert ja auch und nach 2-3 wochen wars das und kommt auch seltenst wieder). dann wäre ja auch ein quarantänebecken sinnlos, weil sobald der infizierte frosch dann ins entgültige becken kommt würde da ja genauso die Seuche losgehen.
will darauf hinaus das nicht der stress der tiere sondern evtl. die höhe der pilzbelastung durchs habitat entscheident sein könnte. sprich, überbelastung haut jeden frosch um - egal ob gestresst, top gesund oder was weiss ich; mittlere belastung sollte ein frosch schon fit sein ansonsten klatsch; min. grundbelastung (vermutung mutschmann: sei eh in sogut wie jedem becken zu finden) ist eigentlich kein problem für die frogs.
oder mach ich mal wieder irgendwelche denkfehler??


Gruß aus Berlin
Roland
02.02.2011 12:30
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Tilo
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Beitrag: #69
RE: WICHTIG! Froschsterben

Hi Roland,

der Denkfehler ist vielleicht dass sich der Pilz nur in der Froschhaut vermehrt. Somit ist eine höhere Belastung in frischen Becken unwahrscheinlich.
Es ist ein komplexes System mit den Krankheitserregern. Ist ein bissl so wie mit der Schweinegrippe. jeder H1N1 Tote wird uns sofort per Pressemitteilung gemeldet. Das bei einem Grippetot bis zu 200 verschiedene Erreger am letztendlichen Ergebnis (Tot) beteiligt sind spielt da keine Rolle. Auch Vorerkrankungen, Allergien, genetische Ursachen etc. spielen mit rein. Am Ende war es H1N1. Und bei den Fröschen wars Chytrid. Prophylaxe etc. bringt nichts - schwächt im Gegenteil den Organismus und könnte in meinen Augen den Ausbruch von Chytrid noch eher begünstigen. Haltungsbedingungen optimieren, Futter, Licht, Temperatur - dann gesunde NZ kaufen und stressfrei umsetzten (nicht wie andere schlechte Beispiele aus den letzten Tagen) und dann ist die Ausfallrate normalerweise gegen null gehend.

Tilo

02.02.2011 13:50
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Sven7983
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Beitrag: #70
RE: WICHTIG! Froschsterben

Die Frösche werden doch immer gestresst.Die einzigen nicht gestressten Frösche sind eigentlich die eigenen Nachzuchten wenn man sie im Becken belässt.Alle anderen müssen ja von irgendwoher ins Terrarium gekommen sein.
Und jeder Transport bzw Habitatswechsel bringt Stress mit sich.
Ich möchte eigentlich gar nicht wissen, wieviele Frösche in den letzten Jahren durch stressbedingte Faktoren gestorben sind.Aber die Zahlen gehen sicher in die Tausende Sad
Schuld daran ist sicher auch eine gewisse Art Sammelsucht.
Möglichst viele Arten von möglichst vielen Züchtern und möglichst vielen Börsen.
Kann ja nur nach hinten losgehen.

Gruss

02.02.2011 17:35
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