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Vergesellschaftung
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steelmatze
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RE: Vergesellschaftung
hi alle zusammen...
ich wollte mich auch mal in diese rege Diskussion einbringen.
man kann das auch mal von einer anderen aber ähnlichen Perspektive sehen.
(ist wahrscheinlich sehr weit hergeholt aber mal sehen wie die Leute hier darauf reagieren) 
natürlich ist es möglich Frösche zu vergesellschaften es kann gut gehen muss aber nicht....
es ist auch möglich einen Rottweiler mit Kindern spielen zu lassen...meistens hört man vom Besitzer "Der ist sehr Kinderlieb und tut niemandem etwas..." ist ja auch möglich und mag ich den Besitzern gerne glauben.aber irgendwann im Laufe der Jahre verändert sich der hund (was nicht immer sein muss ist aber doch schon vorgekommen) und dann wird aus dem geliebten Tier ein kinderbeissendes Tier.woran leigt das wenn sich doch nichts an der Umgebung geändert hat???
man weis es nicht genau oder kann nur raten...
ähnlich bei den Fröschen...
es kann über Jahre hinweg gutgehen sie zusammen zu halten...aber sie können sich auch nach 8 Jahren untereinander an die Froschhaut gehen...woran liegt es wenn sich doch Umgebungstechnisch nichts geändert hat??
ich vermute mal einfach an dem Wesen des Frosches...
alles ein kann und muss...bei dem einen klappt es (dem wünsche ich es das es auch gut weiter geht), beim anderen klappt es nicht und der lernt daraus und versucht es nicht wieder denn ich hoffe es tut ihm um das Tier leid und um das Geld.
denn wenn ich mir vorstelle ich setze ein 1.1 Benedicta für richtig teures Geld zusammen mit 1.1 Alanis zusammen naja ich würde mir in den A... beissen wenn was passiert....
wie gesagt wenn auch etwas "weit" hergeholt aber hoffentlich verständlich...
in diesem Sinne 
greets
Matze
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| 30.08.2011 22:17 |
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AquaTerraristik
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RE: Vergesellschaftung
natürlich ist es möglich Frösche zu vergesellschaften es kann gut gehen muss aber nicht...
Steht für mich außer Frage...
es ist auch möglich einen Rottweiler mit Kindern spielen zu lassen...meistens hört man vom Besitzer "Der ist sehr Kinderlieb und tut niemandem etwas..." ist ja auch möglich und mag ich den Besitzern gerne glauben. Aber irgendwann im Laufe der Jahre verändert sich der Hund (was nicht immer sein muss ist aber doch schon vorgekommen) und dann wird aus dem geliebten Tier ein kinderbeissendes Tier.woran leigt das wenn sich doch nichts an der Umgebung geändert hat???
Kann ich dir sagen, liegt am Herrchen, sogenannte "Kampfhunde" müssen zu einer psychologischen Untersuchung, welche aber nur einmal gemacht werden muss. Es ist nachgewiesen, dass mindestens 5 von 10 Hunde anschließend abgerichtet werden, die Dunkelziffer liegt wohl eher bei 8 oder 9 von 10. Ich hab selbst solche "Kampfhunde" in der Nachbarschaft hier, und keiner von denen schaut nur mal ner Katze nach, im Gegenteil, denen ist das sowas von egal... Hunde sind vom Menschen gezüchtet, und von uns abhängig gemacht. Klar hat er immer noch Wolfsgehne, aber der Haushund ist so an uns „Angepasst“ dass er ja auch aufs Wort folgt. Ein Hund kommt nicht böse auf die Welt, er wird böse gemacht, steht auch außer Frage[was nicht heißen soll das es auch Hunde gibt, die einfach ne Macke haben, aber da kommts dann auch wieder drauf an, was so einem kleinen Kerl passiert ist]. Statistisch gesehen beißt der Deutsche Schäferhund öfter zu, als all diese ach so schlimmen "Kampfhunde". Zudem werden die Bisse von so kleinen Promenadenmischungen ala Dackel garnicht gelistet, weil die Bisse keiner ernst nimmt. Auch reagiert ein Hund völlig anders auf Reize als ein Frosch!
Frösche haben da doch einen anderen Tick, da reicht bestimmt schon eine kleine Änderung der Luftströmung, was durch Pflanzenwuchs bedingt wird, was das Revier verändert, und sie rasten. Ist jetzt hier eine Vermutung im Bezug auf Auslöser von Streitereien. Ich halte es für Fragwürdig ein Amphib mit einem Säuger zu vergleichen. Dafür gibt es zu viele Unterschiede, das einzig gemeinsame ist wohl die eigene "Persönlichkeit".
Aber zurück zur Vergesellschaftung! Wie gesagt, es kann auf Dauer gut gehen, oder von vorneherein nicht, oder erst nach einigen Jahren daneben gehen. Vergesellschaftungen müssen meiner Meinung nach gut durchdacht sein, wie z.B. der Faktor gleiches Verbreitungsgebiet. Dendropsophus leucophyllatus ist sehr weit verbreitet, und kommt so wie ich das verstanden habe auch bei den D. t. "azureus" vor. Durch die Nachtaktive Lebensweiße vieleicht auch besser möglich. Meine D. auratus verkriechen sich z.B. immer unter Laub, in Fotodosen und unter den Kokosnüssen, meine Dendropsophus sitzen in Bromelienachseln hoch oben in ihrem Terrarium. Hier würde ich eine Vergesellschaftung für machbarer halten, als zwei Dendrobaten Arten. Allerdings hab ich meine Dendropsophus noch nicht lange genug, um genaueres über ihr Verhalten sagen zu können.
Mal meine Meinung hierzu.
Besucht doch mal http://www.aquaterraristik.net
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| 30.08.2011 23:37 |
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farbenwunder
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RE: Vergesellschaftung
Hey Bing, du hast doch glatt meine retorische Frage ernst genommen nicht war? Echt lustig.
Zu Rindviechs Beispiel nochmal: Deine Parabel vom Tiger und Menschen in der Turnhalle hinkt ein wenig. Der Tiger tötet den Menschen. Da aber ein Pumi den Azureus nicht frisst ist folgender Vergleich besser:
Ich als Deutscher in einer Turnhalle mit einem Afrikaner zusammen.
Was würde passieren? Ich würde ihn zur Kenntnis nehmen, jeder steckt sein Revier ab und wir würden in Frieden miteinander leben. Er in seinem Bereich, ich in meinem. Angenommen der Afrikaner würde in drei Jahren mit mir Krieg anfangen, kommt der Hausmeister der Turnhalle und trennt die beiden. Bisher harmonieren aber der Afrikaner und der Deutsche.
So kannst du die Pumis vergleichen mit den Azureus.
Außerdem hast du etwas überlesen bei meinen Texten. Ich schrieb: "die Pumis bleiben ü b e r w i e g e n d in ihrem Bereich. Erst heute morgen habe ich einen Pumi ganz rechts auf meinem Wasserfall entdeckt. ( der ist selbstverständlich Pumi-ertrinkungssicher gebaut, fall die nächste Belehrung schon wieder in der Luft liegt )
Bisher hat man mich nicht nach den Gründen gefragt warum ich vergesellschafte. Mit dem kommentar "bunter Froschsalat" wurde diese Frage indirekt gestellt. CHDO spricht die Frage schon deutlicher aus.
Meine Antwort ist folgende:
1. Das Interesse an mehreren verschiedenen Arten
2. Der Platzmangel. Leider hab ich nicht die Möglichkeit für eine Froschgarage oder einen Froschkeller.
3. Das Interesse daran, wie verschiedene Arten miteinander Kooperieren und die Tiere ihre eigenen Reviere aufbauen.
4. Ich hätte nicht die Zeit mehrere Becken zu betreiben da ich darin mehr Aufwand sehe und noch mehr Hobbys habe.
5. Weil es bis jetzt funktioniert!!!!!!!!!!!
Sollte ich eine Verhaltensauffälligkeit entdecken, würde ich die Tiere trennen und müsste doch in den saueren Apfel beißen noch ein kleineres Becken zu betreiben.
Gruß,
Farbenwunder
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| 31.08.2011 11:10 |
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jens
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RE: Vergesellschaftung
@farbenwunder
ohne moralisieren zu wollen. "platz-und zeitmangel" sind wenig nachvollziehbare begründungen. wenn ich keine zeit oder keinen platz für mehrer terrarien habe, muss das nicht automatisch bedeuten, dass ich meine wunschtiere in EIN becken setze. solche aussagen sind wasser auf den mühlen unserer kritiker.
liebgemeinte grüße
jens
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| 31.08.2011 11:28 |
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Sgail
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RE: Vergesellschaftung
Eigentlich wollt ich mich ja nicht hier nicht mehr reinhängen, aber weils gerade gar so lustig wird Hier auch mein Senf dazu:
Zu Rindviechs Beispiel nochmal: Deine Parabel vom Tiger und Menschen in der Turnhalle hinkt ein wenig. Der Tiger tötet den Menschen. Da aber ein Pumi den Azureus nicht frisst ist folgender Vergleich besser:
Ich als Deutscher in einer Turnhalle mit einem Afrikaner zusammen.
Also erst mal müsste es wenn Du schon solche Vergleiche bei den Haaren herbeizerrst Europäer und Afrikaner sein - nur damit wir taxonomisch korrekt bleiben.
Zum anderen töten Pumis wie andere Tiere auch bei im Rahmen ihres häufig sehr komplexen Territorialverhaltens den Gegner nie, um ihn zu fressen - da hast Du recht, aber es kann zur Tötung oder zum Ableben durch andere Faktoren kommen. Es hat schon Fälle gegen, da hat ein kleiner Pumi nen großen Tinctorius ersäuft.
Außerderm kann es dazu kommen (Die Zoostory weiter oben beschreibt das ja ganz nett) das die eine Art die Andere unterdrückt bzw. Verdrängt, so daß es nach und nach zu Futtermangel, Erkrankungen durch Streß etc. kommen kann. Ich sage bewußt kann, nicht muss!
Wenn Du soviel "Wert" auf natürliches Verhalten legst, solltest Du neben den Tinctorius vielleicht noch die einen oder anderen Predator mit ins Becken setzen und ggf. eine sich selbst erhaltende Futtertierpopulation - dann kommst Du sicher noch ein bisschen näher an das normale Verhaltensmuster der Tiere ran.
Wenn Du dann die Zeit hast das Verhalten auch während der geringen Zeit die Du für das Hobby hast noch zu studieren!
Und by the way wenn man nen Stein in nen Teich schmeißt, muss man sich nicht wundern, wenns Wellen gibt 
Also nicht wundern, wenn Dir bei so nem kontroversen Thema hier der Wind und die Wellen entgegen schlagen.
Gruß Hayo
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Die Vorbedingung für alles wirkliche Wissen ist ein präzises
Unterscheidungsvermögen für die Grenze zwischen dem,
was man wirklich weiß, und dem, was man bloß meint.
[Konfuzius]
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.08.2011 12:03 von Sgail.
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| 31.08.2011 12:02 |
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Dude
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RE: Vergesellschaftung
Ich hätte da noch zwei fragen
1.wie baut man etwas pumisicher?
2.was machst du mit den ganzen nachzuchten die du hast bzw noch bekommst wenn du keinen platz bzw zeit hast?
Mfg Thomas
Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen.
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| 31.08.2011 12:52 |
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JakeBlues
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RE: Vergesellschaftung
Sollte ich eine Verhaltensauffälligkeit entdecken, würde ich die Tiere trennen und müsste doch in den saueren Apfel beißen noch ein kleineres Becken zu betreiben.
Gruß,
Farbenwunder
Hi Farbenwunder,
nur um Dir möglichen Ärger zu ersparen, stell doch bitte eben klar, dass das Ausweichbecken bereits vorhanden und eingerichtet ist und nur auf aktivierung wartet.
Gruß, Jake
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| 31.08.2011 13:13 |
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farbenwunder
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RE: Vergesellschaftung
Ich muss euch gegenüber gar nichts klar stellen, auch wenn manche von euch sich für die Froschpolizei halten und das territorale Verhalten ihrer Pumis übernommen haben.
Aber wenn es dich beruhigt, ich kann in wenigen Stunden ein Ausweichbecken mit meinem Vorhandenen Equipment bauen. Und Provisorisch alle male.
@ jens:
falls du gut aufgepasst hast, dann merkst du ja,dass meine Begründung aus 5 Punkten bestand.
Was wollt ihr eigentlich alle von mir?
Ich habe doch nur den Stand der Dinge berichtet. Mit keinem Wort habe ich erwähnt, dass ich euch herzlich dazu einlade mir die Vergesellschaftung auszureden. Seid ihr denn neidisch weil es bei mir so gut harmoniert? Kann ich was dafür wenn ihrs nicht auf die Reihe gebracht habt?
Ich bleibe bei diesem Konzept und werde auch nicht länger darüber Diskutieren.
Es belustigt mich sehr wie wenig Objektiv und Tolerant ihr die Sache beurteilt.
Das ist ja wie im dritten Reich: alle drauf wenn einer nicht spurt. Kein wunder, bei der mentalität.
Hab ich euer Konzept je angegriffen?
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| 31.08.2011 16:40 |
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nephilo
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RE: Vergesellschaftung
Leute, ich denke es hat hier keinen Sinn mehr.
Wenn wir schon bei Vergleichen mit dem Dritten Reich angekommen sind...!?
Grüße aus Odenthal!
Marco
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| 31.08.2011 16:47 |
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Rindviech
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RE: Vergesellschaftung
Naja der gwählte Vergleich - zeigt halt welchen Geistes Kind manche sind und dass sie wahrscheinlich nicht den Art von Population unterscheiden können.
Daher vermutlich auch folgendes Egoproblem:
Was wollt ihr eigentlich alle von mir?
Ich habe doch nur den Stand der Dinge berichtet. Mit keinem Wort habe ich erwähnt, dass ich euch herzlich dazu einlade mir die Vergesellschaftung auszureden. Seid ihr denn neidisch weil es bei mir so gut harmoniert? Kann ich was dafür wenn ihrs nicht auf die Reihe gebracht habt?
Ich bleibe bei diesem Konzept und werde auch nicht länger darüber Diskutieren.
Es belustigt mich sehr wie wenig Objektiv und Tolerant ihr die Sache beurteilt.
Das ist ja wie im dritten Reich: alle drauf wenn einer nicht spurt. Kein wunder, bei der mentalität.
Hab ich euer Konzept je angegriffen?
Aber es geht nicht darum ob Du spurst oder nicht Du weisst alles, machst professionelle und schöne videos. Da ist es klar dass man etwas beratungsresistent wird und sich nicht vielleicht mal durch den Kopf gehen lässt warum das Verhalten der eigenen Frösche atypisch ist.
Ich Denk der Worte sind genug gewechselt.
Ich schliesse deshalb das Topic erst mal bis sich das ganze etwas beruhigt hat.
http://www.frogtalk.de
Gespräche über Pfeilgiftfrösche
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Ich weiss nix!
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| 31.08.2011 17:04 |
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