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Verbot der Wildtierhaltung
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Rindviech
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Verbot der Wildtierhaltung
Mit sind heute unterlagen zugespielt worden nachdem die Bundesregierung ein generelles Verbot der Wildtierhaltung plant.
Dies betrifft natürlich auch unsere Frösche.
Das Gesetz soll am 1.4.2012 in Kraft treten.
Für den Halter heisst das dann er muss innerhalb eines Monats seine Tiere bei einem Tierarzt vorstellen und einen Mikrochip implantieren lassen.
Das wird von der Behörde, bei der die Frösche gemeldet sind auch entsprechend kontrolliert. Die kosten für den chip belaufen sich auf 150 EUR pro Tier, die Strafen bei einem Verstoss auf 2000 EUR
Ausserdem tritt ab o.a. Datum ein Nachzuchtverbot in Kraft - sollten Frösche Gelege produzieren, dann sind diese unverzüglich zu vernichten.
Comments welcome!
http://www.frogtalk.de
Gespräche über Pfeilgiftfrösche
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Ich weiss nix!
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| 01.04.2011 13:35 |
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realTM
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RE: Verbot der Wildtierhaltung
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| 01.04.2011 13:37 |
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B. aus L.
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RE: Verbot der Wildtierhaltung
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| 01.04.2011 17:42 |
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Jupti
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RE: Verbot der Wildtierhaltung
Hallo Klaus.
Bei uns in Rheinland-Pfalz haben wir uns mit der Unteren Naturschutzbehörde darauf geeinigt,daß wir anstatt eines Microchips Ohrmarken verwenden dürfen. Dieses wird dann natürlich wesentlich günstiger!(Ergibt einen riesigen Vorteil bei den Froschpreisen.Hahaha)
Die Eifelaner kooperieren dann doch wohl doch besser mit ihren Behörden und natürlich umgekehrt?
Viele Grüße aus der Südeifel und noch viele Spass am 1.4.2011
Mfg Jupp
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| 01.04.2011 18:11 |
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Sgail
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RE: Verbot der Wildtierhaltung
In NRW haben sich die Behörden auf eine 63stellige Ident Nr. geeinigt, die den Tieren auf die Innenseite des rechten Oberschenkels der Vorderextremitäten tätowiert werden soll. Denke das ist die kostenneutralste Variante. Habe meine Tiere schon im TattooStudio um die Ecke angemeldet.
Gruß Hayo
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Die Vorbedingung für alles wirkliche Wissen ist ein präzises
Unterscheidungsvermögen für die Grenze zwischen dem,
was man wirklich weiß, und dem, was man bloß meint.
[Konfuzius]
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| 01.04.2011 18:23 |
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chamfriend
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RE: Verbot der Wildtierhaltung
Auweh, bringt die Jungs nur nicht auf dumme Ideen. Ich hab´s noch zu gut in Erinnerung das alle Amphibien via Frost (Erfrierung) markiert werden sollten (kein Witz)
Ich persönlich bevorzuge die gute deutsche Stempelmethode, da hat der (schnelle) Frosch noch ne Chance
Viele Grüsse
Siegfried
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| 01.04.2011 18:45 |
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Guido
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RE: Verbot der Wildtierhaltung
Lieber Klaus,
das „Du“ nehme ich natürlich an, das IPhone 4 habe ich schon, daher würde ich gerne von dem angebotenen Naturalrabatt Gebrauch machen und die 800 EUR in ein 27 Zoll Display investieren.
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| 02.04.2011 15:09 |
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Patric
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RE: Verbot der Wildtierhaltung
Um es mal vorweg zu nehmen: Es gibt Interessengruppen, die so etwas durchsetzen wollen. Um es vorweg zu nehmen: Ein solches Verbot ist verfassungsrechtlich schwer durchzubringen. Hier würden diverse Grundrechte mit Normen kollidieren, deren Grundlage lediglich durch eine Staatszielbestimmung (Tierschutz/ Naturschutz) bilden könnte. Wir wissen alle, daß entsprechende Argumente an den Haaren herbei gezogen sind. Ich wette, daß bspw. der Bestand von D. tinctorius (azureus) in privater Hand, durch Nachzucht, die natürliche Beständspopulation zahlenmäßig übertrifft. In dieser Wette stecken schon eine Menge Argumente... Ein solches, pauschales Verbot jedenfalls käme einem Gesetz gleich, das festlegt, daß alle Menschen Vegetarier und weiblich sein müssen.
Was wir als Halter solcher Tiere sicherstellen müssen, ist daß Menschen von der Haltung von Reptilien und Amphibien abgehalten werden, bloß aus der Laune heraus, daß dies cool ist.
Es gibt Mindestanforderungen an die Haltung solcher Tiere, die Anforderungen in diesem Forum hier sind weit höher. Das ist sehr gut so und richtig so. Ich hoffe, daß die Erfahrungswerte hier auch nach außen dringen und als Schatz weitergegeben werden.
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| 03.04.2011 10:11 |
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Patric
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RE: Verbot der Wildtierhaltung
zu meinem letzten Beitrag... sorry für die vielen grammatikalischen... war noch verschlafen :-D
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| 03.04.2011 10:16 |
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Dendro-MM
Unregistered
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RE: Verbot der Wildtierhaltung
Um es mal vorweg zu nehmen: Es gibt Interessengruppen, die so etwas durchsetzen wollen. Um es vorweg zu nehmen: Ein solches Verbot ist verfassungsrechtlich schwer durchzubringen. Hier würden diverse Grundrechte mit Normen kollidieren, deren Grundlage lediglich durch eine Staatszielbestimmung (Tierschutz/ Naturschutz) bilden könnte. Wir wissen alle, daß entsprechende Argumente an den Haaren herbei gezogen sind. Ich wette, daß bspw. der Bestand von D. tinctorius (azureus) in privater Hand, durch Nachzucht, die natürliche Beständspopulation zahlenmäßig übertrifft. In dieser Wette stecken schon eine Menge Argumente... Ein solches, pauschales Verbot jedenfalls käme einem Gesetz gleich, das festlegt, daß alle Menschen Vegetarier und weiblich sein müssen.
Was wir als Halter solcher Tiere sicherstellen müssen, ist daß Menschen von der Haltung von Reptilien und Amphibien abgehalten werden, bloß aus der Laune heraus, daß dies cool ist.
Es gibt Mindestanforderungen an die Haltung solcher Tiere, die Anforderungen in diesem Forum hier sind weit höher. Das ist sehr gut so und richtig so. Ich hoffe, daß die Erfahrungswerte hier auch nach außen dringen und als Schatz weitergegeben werden.
Nun gut,
es ist derweil der 6. April, insofern möchte ich einmal fernab jeden Scherzes dezent anmerken, dass mir deine Aussagen inhaltlich - verschlafene Orthographie hin oder her - nicht ganz einleuchten wollen.
Erstens:
Du begründest deine Annahme damit, dass die Anzahl an Dendrobates tinctorius "Azureus" in Terrarienhälterung denjenigen in freier Wildbahn überstiege.
Nun, Tierschutz und Arterhaltung sind nicht sinnverwandt, geschweige denn bedeutungsgleich.
Es ist vollkommen unerheblich für ein tierschutzrechtliches Bestreben des Staates, ob ein Wildbestand erhalten wird oder korrelatlose Züchtungen vor tierschutzwidrigem Verhalten durch deren Halter geschützt werden.
Oder glaubst du etwa, ein Hund als reine menschgesteuerte Züchtung des Cynodictis wäre weniger schützenswert, weil kein natürliches Pendant existiert? Tierschutz zielt auf das einzelne Tier und seine Unversehrtheit. Es geht hier nicht (primär) um den Erhalt einer Gattung, zumal das auch kein ernsthaftes Ziel eines europäischen Staates sein kann...
Da Tierschutz überhaupt aber im dt. Usus die sach- und artgerechte Haltung und Nutzung von Tieren umfasst, ist das Ganze per se etwas schwierig zu beurteilen, wenn es um die Haltung von Exoten "aus Spaß heraus" geht.
Zweitens:
Ich finde es durchaus cool, diese Tiere zu halten, und dies impliziert in meinen Augen noch keinen unsachgemäßen Umgang mit den Tieren. Insofern solltest du das wohlmöglich etwas differenzierter formulieren: Ein Hältern der Tiere, welches sich in einem bloßen Status-Gehabe "Ich hab giftige bunte süße Frösche. ich bin cooler als du" erschöpft, ist inakzeptabel, aber wenn jemand meint, aus einer solch niedrigen Ambition heraus die Tiere halten zu müssen und zudem auch gut für sie sorgt, dann ist mir das gut genug.
lG,
Milán
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| 06.04.2011 23:40 |
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