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Tilandsien im Terrarium
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wefi
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Tilandsien im Terrarium
Hallo
Ich habe schon mehrmals versucht verschiedene Tilandsien im meinen Terrarien auf Äste aufzubinden oder aufzukleben, aber bis jetzt sind sie mir immer nach relativ kurzer Zeit eingegangen. Auch die relativ robuste Tilandsia usneoides hat jeweils nicht lange überlebt. Meistens sind sie von innen verfault, vor allem dann wenn sie von der Beregnungsanlage angesprüht wurden.
Wer hat bessere Erfahrungen gemacht und kann mir ein paar Tipps geben.
Mit freundlichen Grüssen Werni
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| 08.09.2008 11:49 |
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Sgail
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RE: Tilandsien im Terrarium
Bei Tillandisen mit grau-weißer, rauher Oberfläche ist es wichtig, das sie immer wieder richtig abtrocknen bevor sie wieder nass werden. Sprich sich brauchen viel Luftbewegung und das Wasser am besten in Form von Nebel. Die feinen Haare sind nämlich dazu da, das Wasser aus der Luft aufzunehmen.
Wenn Du also die Tillandsien mit der Anlage 2 mal (oder öfter am Tag) Feucht machst und sie, auf Grund der hohen LF und mangelder Luftbewegung, nicht trocknen fangen sie schnell an zu gammeln.
Wichtig ist oft auch die "Anbringung" - einige Tillandsien wollen seitlich am Epiphytenstamm angebracht werden damit die Wurzeln unter dem Stamm das Wasser aufnehmen und und und.
Tillandsien ohne "Haare" also hellgrüne oder grüne Arten sind da meist besser geeignet. Wenn ich mich recht entsinne stehen in dem Buch von den Schwarzes und in dem von Beat Akeret ganz gute Tipps dazu.
Gruß Hayo
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Die Vorbedingung für alles wirkliche Wissen ist ein präzises
Unterscheidungsvermögen für die Grenze zwischen dem,
was man wirklich weiß, und dem, was man bloß meint.
[Konfuzius]
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| 08.09.2008 12:12 |
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Patrick Z.
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RE: Tilandsien im Terrarium
Hallo,
die wichtigsten Punkte (zu feucht, fehlende Luftbewegung) hat mein Vorredner ja schon angesprochen. Aber gerade bei den T. usneoides kann ich mir auch gut vorstellen dass es ihnen einfach auch zu warm ist. Habe alle meine Bromelien und Tillandsien von April bis Oktober/November im Freien hängen. Da sieht man dann erst wie Wind, Sonne und vor allem eine deutliche Nachtabsenkung mit morgendlichem Tau zu schönen und wiederstandsfähigen Pflanzen führt. Und diese Kühlphasen fehlen halt in den meisten Regenwaldbecken, hier muss man dann wirklich auf die rein tropischen Arten zurückgreifen die es feucht vertragen (z. B. eher die Ecke um T. cyanea).
Gruß Patrick
viel zu viele...
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| 08.09.2008 14:53 |
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auratus2
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RE: Tilandsien im Terrarium
Hallo zusammen,
ich kann Patrick nur zustimmen. Auch ich habe einen Teil meiner Bromelien im Sommer im Freiland. Ein Ableger meiner Fireball ist mittlererweile so rot wie die Blätter von Laubbäumen im Herbst. Und zwar die ganze Pflanze. Mit Tillandsien habe ich bisher nur negative Erfahrungen im Regenwaldbecken gemacht. Auch die grünen Arten faulen mit der Zeit von innen.
Da benötigt man schon ein großes Becken, denke ich, in dem es tagsüber richtig trocken in den oberen Regionen wird. Das dürfte meiner Meinung nach in unseren "kleinen" Becken nicht realisierbar sein.
Grüße aus dem Unterallgäu
Richard
Viele Grüße aus dem Unterallgäu
Richard
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| 09.09.2008 08:47 |
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wefi
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RE: Tilandsien im Terrarium
Hallo Patrick und Richard
Danke für eure Antworten, ich habe sowas ähnliches vermutet, dass die meisten Tilandsien nicht für unsere Dendrobatenbecken geeignet sind. Meine Bromelien habe ich im Sommer auch draussen, weil sie dort besser und schneller wachsen und so die Aufzuchtstation für die Pflanzen bilden, die ich in die Terrarien einpflanze.
Mit Tilandsia cyanea habe ich bis jetzt gute Erfahrungen gemacht, aber eben mit Tillandisen mit grau-weisser Oberfläche leider nur negative.
Mit freundlichen Grüssen Werni
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| 09.09.2008 14:25 |
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Sgail
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RE: Tilandsien im Terrarium
Jup - Grau Weiß - gleich Nebelwald Und die wollen Nebel (Tau) und dann erst mal viel Luft und trocken.
Ansonsten sind die schneller hin als man schaune kann.
Gruß Hayo
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[Konfuzius]
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| 09.09.2008 15:24 |
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