in 2 Wochen will ich mir ein Terrarium zusammen bauen, nur im wirklich sicher zu gehen wollte ich euch fragen ob es alles zu ok von den maßen ist.
Das Terrarium will ich mit OSB-Platten bauen und es mit 2 Schichten Epoxid-Harz abdichten.
Ich komme aus dem Fussbodenbau Berreich wo wir auch Epoxid-Harz verarbeiten und wenn das Harz da große Fläche von Estrich zusammenhält und im Feuchtbereich Wasser abhält wir es für ein Terrarium auch gehen. Nur so neben bei ist halt meine Meinung.
Ich weiß das es ein wenig umstritten ist aber ich habe mich dazu entschieden.
Die Rückwand soll mit Styropor, Hypertufta und Xaxim gestalltet werden. Kann man das Xaxim grob zerkleinern und im Hypertufta untermischen???
Auf einen Bachlauf bzw. Wasserfall werde ich nicht verbauen da ich recht viel negatives drüber gelesen habe.
Den Bodengrund werde ich mit eine Drainageschicht versehen inc. Ablauf. Beregnungsanlage und Beleuchtung bin ich mir noch nicht sicher wie ich verbauen werde und was für Material ich dafür benutzen werde.
Wenn alles fertig ausgebaut und eingelaufen ist soll ein Pärchen Dendrobates tinctorius einziehen. Was haltet ihr von der Große für diese Art ???
Im unteren Bild ist eine Zeichnung wie ich es mir vorstelle. Im unterm Bereich kommen noch 3 kleine Terrarien rein für meine Spinnen.
Freue mich auf weitere Anregungen und Kritik.
Wenn es mit dem Bau los geht werde ich dann weiter berichten wenn es gewünscht ist.
zu Epoxyd kann ich nichts sagen, wenn du dich mit der Verarbeitung auskennst kann es ja funktionieren.
also von der Größe ist das geplante Becken auf jeden Fall einmal super. Ist fast ein bißchen schade nur ein Pärchen tinctorius einziehen zu lassen.
Mit Hypertufta habe ich selbst keine Erfahrung, habe aber gesehen, dass es ganz schön aussehen kann. Aber das Xaxim zerkleinern und untermischen finde ich ein bißchen schade. Wie wäre es zB mit Rückwänden aus Hypertufta und Seitenwände aus Xaximplatten oder so?
Um die Beleuchtung wirst du dir bei der Höhe aber sicher Gedanken machen müssen. Leuchtstoffröhren alleine werden das eher nicht schaffen, da ist wahrscheinlich eher eine Kombination aus T5 als Grundbeleuchtung und Strahler (Metalldampfstrahler, Solar Rapor usw.) notwendig.
Also ich arbeite inzwischen sehr gerne mit Epoxidharz. Es hat eig. nur Vorteile, da geruchsneutral und im ausgehärtetem Zustand extrem robust. Man muss halt nur gucken, dass man das richtige hat, weils da doch schon starke Unterschiede gibt.
Xaxim gibt es übrigens auch als Pulver in grob und fein. Da muss man es nicht extra zerbröseln.
LG
Aber gerade bei der größe kannst Du fast sicher davon ausgehen das es schiefgeht.
Das Holz wird "arbeiten" und sich im milimeterbereich verziehen, das heißt das epoxidharz wird irgendwann einen Riss bekommen!
und was dann bei 90 % Luftfeuchte mit OSB passiert kannst Du dir eigentlich denken - der Riss wird bestimmt nicht kleiner und nach kurzer Zeit wird das Holz aufquellen.
Ich denke so ein Vorhaben funktioniert - wenn mann es sehr gut macht und sehr genau arbeitet - vielleicht bei einem 30er oder gerade noch bei einem 40er Würfel.
A B E R: das ist meine Meinung - ich höre gerne von Dir in 3 Jahren das alles noch steht und aussieht wie neu - ich arbeite viel mit Holz und könnte dann nach deiner Erfahrung vielleicht einiges an Geld für Glas sparen.
Ohne Das Epoxid in mehreren Schichten, mit Glasfasermatten, zu laminieren wird das nicht sehr lange halten.
Das Holz bewegt sich schon durch leichte Luftfeuchteänderung im Raum. Über kurz oder lang gibt es Haarrisse in der Epoxidschicht und das übel nimmt seinen Lauf....
Laminiert man das Ganze mit Glasfasermatten hält das sicherlich ewig. Aber dann wird die konstruktion wieder teuer da mehr Material erforderlich ist und der Aufwand wesentlich höher wird.
ja da habt ihr recht einfach nur den Harz aufbringen wird auf die dauer nicht halten. Ich werde auf jedenfall das Harz mit Kuststofffasern verstärken und zusätzlich das ganze mit Glassfasermatten auskleiden.
Nur muss es denn das Teure Terrarium-Harz sein oder gibt es da auch andres???
Eine andere Möglichkeit ist "flüssige Teichfolie" Das ist ein streichbares Latexähnliches Material welches im Teichbau eingesetzt wird.
Erfunden wurde es natürlich nicht für Teiche, sondern es kommt wie vieles aus der Bauindustrie.
Dort wird es zum Abdichten von Wänden im Nassberreich verwendet.
z.B. von der Firma PCI Lastogum http://www.pci-augsburg.eu/produkte/prod...7113ee5f21
Hallo Andre,
nach der Zeichnung hat Dein Terrarium geschlossene Wände und die Statik übenehmen die OSB-Platten. Warum kleidest Du den Kasten nicht einfach mit Glas oder geschäumtem PVC aus? Da keine statischen Anforderungen an die Materialien bestehen kannst Du doch dünne (4 mm oder 5 mm) Platten einkleben. Die Kosten von Glas und PVC unterscheiden sich kaum. M.E. ist es günstiger und schneller als x Liter Epoxidharz zu verwenden und nach jeder Schicht die Aushärtung abzuwarten. Bei Glas wirst du die Rückwand aus 2 oder 3 Teilen zuammensetzen müssen. Mit Silikon und ggf. einem zusätzlichen Glasstreifen lassen sich die Klebefugen gut abdichten.
Hallo,
na klar kann man das Terrarium gleich aus Glas bauen. Bei den geplanten Maßen muss das Glas aber mindestens 8 mm besser 10 mm dick sein, wenn es keinen tragenden Rahmen gibt. Und selbst mit Rahmen ist eine Rückwandscheibe von 1,30 x 1,80 m nicht so ohne weiteres einzubauen. Bei dem Vorhaben geht es m.E. auch um Gewichtsersparnis. Ich würde die Kunstoffplatten favorisieren. Kalt verschweißt und zur Sicherheit mit einer zusätzlichen Dichtungsfuge (z.B. KIM-TEC MS Polymer KD 40 - kein Silikon) halten diese, selbst als Wasserbecken, absolut dicht. Löcher für Zu- und Ableitungen von Wasser, Elektro und auch Lüftungsflächen lassen sich ohne Spezialwerkzeug sägen und bohren.