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Streichholzbeinchen
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Daniel-Däuble
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Streichholzbeinchen
Hallo zusammen!
Ich weiß, dieses Thema ist auch wieder eines, das schon x-mal ausdiskutiert wurde. Aber ich habe gerade massive Probleme mit diesem Phänomen.
Also ich habe nun seit vielen Jahren leucomelas zuhause. Mein Päärchen legt auch schon seit vielen Monaten Gelege (erstes Gelege vor ca. 2 Jahren). Vor einem Jahr hatte ich dann meinen ersten Nachwuchs, bei dem aber alle Exemplare Streichholzbeinchen hatten. Seither sah es nicht überaus gut aus und die Gelege sind mir oftmals verpilzt.
Seit diesem Frühjahr brachten meine leucos ca. 10-15 Gelege zur Welt (meist im Laub abgelaicht). Viele der Gelege sind in den ersten Wochen (als Quappe) gestorben. Ich habe auch viel ausprobiert, wie ich das stoppen kann. Bei den letzten 3-4 Gelege hat es nun auch super geklappt...
Also ich habe die Quappen in Plastikbechern mit je 700ml gehalten. Einrichtung: Wasser mit Quappentee, sonst nichts (kein Laub, keine Pflanzen), das schien mir nach den vorhin erwähnten Tests als die beste Einrichtung. Die Becher standen im Lichtkasten, wo die Quappen auch schnell herangewachsen sind. Im Lichtkasten vor allem wegen folgender Vorteile: 1. Licht/UV (hoffe zumindest meine T5-Leuchtstoffröhren geben UV ab), 2. wegen der Wärme.
Gefüttert habe ich die Quappen mit drei Futtersorten:
1.) Dorswal-Quappenfutter (etwas älteres Premium-Futter speziell für Quappen)
2.) getrocknete Mückenlarven
3.) getrocknete Drosophila (selbst produziert)
Die bisher super herangewachsenen Quappen (sind auch sehr fett und durchgefüttert, mit Licht+Wärme aus dem Lichtkasten verwöhnt und mit extra großem Wasservorrat gehalten) scheinen jetzt aber alle wieder an Streichholzbeinchen zu leiden.
Habt ihr noch Tips für mich oder Ideen, was ich ausprobieren könnte? Falls ihr noch mehr von mir wissen wollt, einfach fragen.
Gruß
Daniel
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.09.2009 01:16 von Daniel-Däuble.
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| 11.09.2009 01:09 |
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Stefan azur
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RE: Streichholzbeinchen
Hallo Daniel,
ich bin zwar auch noch Anfänger, habe jetzt aber meine ersten 8 Azureus ohne Streichholzbeine im Aufzuchtterrarium.
Bei mir hat es so funktioniert:
-Quappentee nur mit Erlenzapfen (!) aufgekocht, bei täglichem Wasserwechsel
-Quappen sind in einem 250 ml Becher, der beim Wasserwechsel mit kaltem (!) Wasser ausgespült wird
-Temperatur: nachts 22°C, tagsüber bis 25°C
-Futter: Tetra Flockenfutter für Zierfische, rote Mückenlarven, Spirulinapulver 100 %ig aus der Apotheke. Das dann mit einer Mühle fein zermahlen und wirklich nur ganz wenig von diesem Futter täglich verfüttert.
Ich benutze hier unser Leitungswasser, welches aber auch wirklich gut ist..... sehr weich und frei von Schadstoffen. Habe früher in diesem Wasser auch die "schwierigsten" Zierfische gezüchtet.
Eine gewisse Hygiene sollte eingehalten werden, wie täglicher Wasserwechsel, aber niemals mit heißem Wasser oder gar Reinigungsmitteln die Becher reinigen.
UV-Licht haben meine Quappen nicht bekommen.....
Gruß, Stefan
http://www.stefan-hermsen.de
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| 11.09.2009 08:56 |
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sweiss
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RE: Streichholzbeinchen
Hallo,
ich bin ja auch relativ neu, habe aber bisher keine Probleme mit Streichholzbeinchen bei unseren Tinctorius (bisher sind 15 Jungtiere an Land gegangen).
Sie werden einzeln in Bechern gehalten.
Quappenwasser wechsel ich nur bei starker Verschmutzung, ansonsten fülle ich die Becher nur mit abgestandenem Leitungswasser auf.
Mit drin sind noch ein Buchenblatt und etwas Javamoos.
Die Becher stehen bei uns in der Nähe vom Fenster und bekommen so etwas Sonnenlicht ab.
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| 11.09.2009 09:42 |
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Daniel-Däuble
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RE: Streichholzbeinchen
Also ich habe so alle 1-2 Wochen Wasserwechsel gemacht. Das Wasser war da immer noch sauber, hat auch nie Gerüche entwickelt.
In letzter Zeit nehme ich immer frisches Regenwasser, da unser Leitungswasser ziemlich "hart" ist.
Quappentee hab ich mit Erlenzapfen + Weisstorf gekocht. Dann eingefrohren und bei Wasserwechsel diese Eiswürfel hinzugegeben.
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| 11.09.2009 10:18 |
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cosmic
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RE: Streichholzbeinchen
ich würde das Problem eher bei den Fröschen suchen! die Quappen scheinen bei dir ja gut versorgt zu werden. vielleicht fehlt den Zuchttieren abwechslungsreiche Ernährung oder das Männchen austausche.......
liegt ja auf der Hand, wenn so viele Gelege nichts werden....
Egal was Du hast - ich hab´s auch - nur viel schlimmer!
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| 11.09.2009 10:27 |
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Sgail
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RE: Streichholzbeinchen
Wenn Du schreibst die Becher standen im Lichtkasten - wäre es interessant zu wissen, wie warm das Wasser ist - und ob die Quappen durch so viel Licht vielleicht auch eine "unruhige" Entwicklung haben. Vor allem weil Du auch keine Eichenblatt oder ähnliches als Rückzugsmöglichkeit anbietest.
Da immer noch nicht genau geklärt ist, wodurch Steichholzbeinchen hervorgerufen werden sind solche Informationen nicht unwichtig. Die Temperatur ist da sicher kein schlechter Ansatz. Ich könnte mir vorstellen, das es im Lichtkasten deutlich zu warm ist, vor allem wenn im Sommer die Raumtemp deutlich steigt.
Und sowohl zu hohe Temperatur (beschleunigtes Wachstum) als auch zu niedrige (gegenteiliger Effekt) sind sicher nicht optimal - genau so wie fehlende Nachtabsenkung oder zu viel Stess durch zu viel Licht.
Gruß Hayo
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Die Vorbedingung für alles wirkliche Wissen ist ein präzises
Unterscheidungsvermögen für die Grenze zwischen dem,
was man wirklich weiß, und dem, was man bloß meint.
[Konfuzius]
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.09.2009 10:38 von Sgail.
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| 11.09.2009 10:29 |
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pumilioundco
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RE: Streichholzbeinchen
Hallo Daniel,
1. Fragen zu den Elterntieren:
* Wie siehts mit Legepausen aus?
* abwechslungsreiche, vitamin- und mineralstoffhaltige Ernährung?
* UV-Bestrahlung?
* Stress durch störende "Mitbewohner"?
2. Fragen zur Quappenaufzucht:
* Wassertemperatur?
* Wie oft machst Du nen Wasserwechsel? ...hast Du ja inzwischen schon geschrieben... 
* Hast Du vielleicht, wie schon beschrieben, Eichenlaub mit drin?
Vg Kerstin
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.09.2009 11:01 von pumilioundco.
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| 11.09.2009 10:58 |
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Daniel-Däuble
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RE: Streichholzbeinchen
Also zu den Quappen:
Ich hatte ja so Versuche gemacht... weil ja die ersten Gelege immer als Quappen gleich wieder abgestorben sind. Über Temperatur hab ich keine Messungen aber ich hatt davor keine Heizung, also eher kälteres Wasser. Einrichtung war damals entweder Java-moos oder Laub (Buche).
So wies bisher ausgesehen hat ist das Laub eher negative für die Entwicklung der Quappen, wahrscheinlich zu saures Wasser. Un eine Quappe hat mit der Javamoos-Einrichtung fast die Metamorphose erreicht, ist aber ein paar tage zuvor iwie ertrunken. Ist zumindest tot an der Wasseroberfläche geschwommen. Ertrunken aber nicht wegen "keine Landgang-möglichkeit"!
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| 11.09.2009 13:28 |
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Sgail
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RE: Streichholzbeinchen
Also Zu kalt kann ich im Lichtkasten fast nicht glauben, vor allem wenn Du Vorschaltgeräte im Lichtkasten hast. Da kann es schon mal mokelig warm werden - vor allem wenn die Luft nicht all zu gut zirkuliert. Miss einfach mal nach. Ohne genauen Wert kann man da kaum ne brauchbare Aussage machen.
UNd was das "saure" Wasser angeht - so ist das sicher nicht schlecht für die Quappen, sondern eher sinnvoll. Denn neben der Ansäurung sorgen die Gerbsäuren aus dem Eichenblatt für verminderte Pilz- und Bakterienentwicklung. Ein weiterer guter Effekt ist, das unter dem Blatt eine Versteckmöglichkeit gegeben ist was den Stress deutlich vermindert.
Gruß Hayo
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| 11.09.2009 13:34 |
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amazone
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RE: Streichholzbeinchen
Kurze Frage wieviel Infos über die Aufzucht von Leucomelas-Quappen hast du dir schon angelesen?
Ich selber habe nur oophage Arten, aber mir fällt auf, dass dir wohl die Grundlagen fehlen.
Ich weiß z.B. alleine aus der Aquristik das Dschungelwasser meist Ph zwischen 6,5 und 5,5 liegt (also Sauer und weich).
Auch der Quappentee ist ja sauer (mess mal nach).
Die Methode, "hatte keine Heizung Wasser muss kalt sein" finde ich interessant.
Alleine die Raumthemperatur wärmt das Wasser....und im Lichtkasten die Lampen.
Ein Thermometer solltest du doch haben oder auftreiben können.
Mein Tip hol dir doch mal literatur über die Leucos und les mal nach.
(Du hattest doch geschrieben, dass du über 100€ für Literatur ausgegeben hast, LESEN)
Viele Sachen, die du fragst oder schreibst sind schon oft geschrieben worden.
Vielleicht nicht unter dem Thema Streichholzbeinchen sondern z. B. unter Quappenaufzucht.
Du scheinst dich nach deinem Post http://www.dendrobatenforum.info/d-leuco...12592.html
nicht besonders groß um Infos gekümmert zu haben.
Wie sieht es den mit den damals http://www.dendrobatenforum.info/terrari...12578.html
auch gewünschten
1,1 D. tinctorius "azureus"
1,1 O. pumilio
1,1 P. terribilis
aus? Hast du sie dir geholt? Wenn ja haben die Nachzuchten? Wenn nicht mach dir mal gedanken darüber.
Wenn du hier infos willst must du auch welche geben.
Die Fragen von pumilioundco hast du ja nicht annährend beantwortet...wie soll dir jemand helfen...außer mit den Grundtexten fast jeder Froschliteratur zur Aufzucht.
MfG sven
"Wenn du einen Frosch ändern willst, muss du ihn gegen eine Wand schmeißen! Es reicht nicht ihn leicht schräg gegen die Wand zu lehnen und zu sagen; 'So Lurch, mach was draus!' " Olaf Schubert
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| 11.09.2009 14:13 |
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