hallo zusammen .bin gerade etwas erschrocken wie ich in mein kleines terra geschaut habe.
hab mir vor ca 4 wochen 2 auratus birkhain übern egal von wem gekauft.
hab die kleinen ca 2 wochen seperat von meinen 2 auratus gelassen.
hatten beide reichlich appetit und sahen auch ganz munter aus.
zum terra . am tag 25 - 27 grad immer min 80%.nachts ca21 grad
nur hab heute früh gesehen dass das terra nur 18-19 grad hatte.
größe ist 100x50x50
besatz ist 2x birkhahn und 2 x nominat.
die birkhain sind etwa 4 monate alt.
hab ihn auf jeden fall auf dem rücken liegend in einer dunkleren ecke des terras gefunden. hab ihn dann rausgenommen um zu sehen ob er überhaupt noch lebt.
tut er. hab ihn jetzt mal in ein kleines wasserbecken gesetzt. mittlerweile bewegt er sich wieder. aber sehr langsam
kann das an der zu niedrigen temperatur in der nacht gelegen haben?
anbei noch ein bild
hab ihn jetzt mal beobachtet. scheint eigentlich ganz munter zu sein.
sitzt im wasser und putzt sich. macht nur ungewöhnlicher weise dauernd seinen mund auf und zu
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.12.2009 13:24 von bennyg60.
- Wird vermutlich nicht das erste Mal nur 18° gewesen sein? Hier läuft der Stoffwechsel nicht wirklch normal, von Spätfolgen wie Nierenschäden und dergleichen liest man. Adulde Tiere, oder Tiere aus höheren Regionen mögen ein kurzes Absenken mal vertragen, bei Jungtieren sehe ich das eher als Todesurteil auf Zeit.
- was hast du da für ein Substrat drin, das da was an der Froschhaut haftet wie in deinem Fall sollte nicht sein - die Tiere häuten sich täglich und nehmen so ne schöne Portion mit.
- Zu bestehenden Tieren noch andere hinzusetzen funktioniert in vielen Fällen nicht wirklich - sollten dann gleichgeschlechtliche aufeinandertreffen ist Mord und Totschlag nicht wirklich ungewöhnlich.
- Versorgst du die Tiere mit passenden Vitaminen - Vitaminunterversorgung, aber auch fehl oder Überversorgung können Krämpfe verursachen. Hier geht nicht irgendein Vitaminpräparat, es sollte Herpetal Amphib, bzw. Pulver nach Birkhahn sein.
- Ne andre Möglichkeit ist, das das Imunsystem der Tiere mit dem neuen Millieu nicht parat kommen.
Oder es ist eine Kombination von kleinen Misständen.
Das das Tier den Mund auf und zumacht ist in der Regel ein Teilprozess der Häutung.
Dazu das du 2 Auratusvarianten einfach zusammenschmeisst sollen dir andre Kommentare an den Kopf schmeissen, hab keine Lust mich heute morgen aufzuregen
EDIT: Immer min. 80% LF ist zu nass!
die dinger heissen birkhahn - von Birkenhainen kannst du in Siddhartha lesen
Man möge es kaum glauben, aber selbst zum vorausschauenden Fahren ist der Blick durch den Rückspiegel oftmals hilfreich
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.12.2009 10:43 von knabber0815.
das mit den 18 grad war heute das erste mal...
hab gestern aus versehen den stecker der bodenheizung ausgesteckt.
bodensubstrat ist kokosfaser.
werd das gleich ändern
die kleinen bekommen von mir früh eine porzion drosos in bens vitamin preperat serviert. nachmittags ohne vitamine
das ich im moment 2 auratus varianten in einem becken habe liegt daran , dass ich ein 2tes becken platzlich nicht unterbekomme und mein großes erst einlaufen muss.
wird aber natürlich selbstverständlich geändert.
dachte das der besatz verschiedener jungtiere (auratus arten)
vorübergangsweise kein problem ist.
das ich keine tricolor oder leucos mit reinsetze versteht sich von selbst .
ups birkhahn.... mein fehler
hab vorhin schon mit meinem tierarzt geredet.
sobald ich eine kotprobe habe , wird sie untersucht.
bei Neuzugängen würde ich die Tiere bedeutend länger wie 2 Wochen in Quarantäne stellen...vor allem wenn du die Tiere zu deinen anderen Auratus steckst und nicht in ein separates Becken
Bodensubstrat auf der Haut der Tiere ist meiner Meinung kein allzu grosses Problem, wenn es in normaler Menge ist. Die Tiere streifen sich den Dreck selber ab. Auf dem Foto ist der Kleine aber schon sehr stark bedeckt. Liegt aber wohl auch daran, dass er auf dem Rücken lag
unwissenheit schütz nicht vor strafe..
war da wohl etwas übereifrig.
in Quarantäne hab ich ihn jetzt bereits gesetzt.
leider konnte ich noch keine kootprobe von ihm ergattern.
hab aber ehrlich gesagt angst ihn jetzt in diesem zustand einzupacken und zum tierarzt zu fahren.
kann leider auch nichts über die herkunft der birkhahn sagen, da ich bis heute , trotz mehrmaligen anschreibens, keine papiere habe . und sich auch der verkäufer nicht mehr meldet, bzw zurückschreibt.
der kleine sitzt nur unter einer plastikschüssel. selbst wenn ich ihn anstubse bewegt er sich nur notdürftig ein wenig.
Bodensubstrat auf der Haut der Tiere ist meiner Meinung kein allzu grosses Problem, wenn es in normaler Menge ist.
Jein - ich hatte vor längerem mal nach umsetzen eines Phyllobates lugubris auf Kokosgrund selbiges Phenomen, das Tier begann nach ner Weile auf dem Zeugs lebend mit streckkrämpfen. Hab dann erfahren das dieses Substrat doch extremst in der Qualität und vor allem im Salzgehalt schwankt, da teils das Kokoszeugs im Meer gewaschen wird.
Ich setzte das Zeug allerhöchstens noch bei Futtertieren ein, in Terrarium kommt mir das nicht mehr... Gute Erfahrungen gibts aber wohl auch über Jahre von andren Froschlern...
Grüsse
Dirk
Man möge es kaum glauben, aber selbst zum vorausschauenden Fahren ist der Blick durch den Rückspiegel oftmals hilfreich
Ein ehem. Bekannter von uns hatte 8 Jungtiere auf genau solchem Substrat. (nicht lange, das waren nicht seine eigenen Nachzuchten, sondern frisch erworbene)
Nachdem er 5 tote Tiere binnen kürzester Zeit gefunden hat, hat er die restlichen 3 inkl. dem Originalterrarium zu uns gebracht. Während der Fahrt ist das 6. Tier gestorben, 2 h nach Ankunft das 7. und ein paar Wochen darauf das 8., welches gerade noch rechtzeitig - dann aber letzten Endes doch zu spät - noch in ein frisches Becken ohne das krümelige Substrat umgesetzt werden konnte. Die Tiere haben ebenfalls alle gekrampft und sahen ansonsten ganz normal aus, nicht mager, nicht stumpf, etc.
Ich würde nie, nie, nie so ein Substrat verwenden. Auch dann nicht, wenn es hier und dort mal dem ein oder anderen Tier nicht zu schaden scheint. Ich achte auch immer peinlichst genau darauf, dass auf keinen Fall mal größere Mengen durch Springschwänze oder Erbsenblattläuse (züchten wir auch gelegentlich auf Kokoshumus, weil da keine Trauermücken drin sind) in die Becken gerät und kann nicht nachvollziehen, wenn ich hier manchmal lese, dass Leute zB. 2-3 1 Liter Dosen Springschwänze inkl. Substrat zum animpfen in neue Becken schütten.
Aber dieser "Trend", Blähton -> Filterflies -> Erde/Kokushumus/Rindenmulch/was auch immer an körnigem Krempel scheint ja leider nicht nachzulassen.