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Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
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Susan_P
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Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
Hallo,
ich hab mal ne Frage ob jemand weiß was das sein könnte.
Mein D.auratus hat sich seit ca. 4-5 Tagen seltsam verhalten kaum Fluchtverhalten, und standig im Wasser sitzen.
Fressverhalten mäßig, Kotausscheidung einigermaßen normal.
Habe gestern dann mit entsetzten festgestellt dass, er am linken Unterschenkel eine offene Wunde hat und das Bein angeschwollen ist.
Abends hat er dann am rechten Unterschenkel (knie) etwas weißes gehabt was sich heute morgen noch mehr sichtbar gemacht hat- es ist der Oberschenkelknochen!!!!
Keine Ahnung was das ist, ich habe ihn nur schnell einzeln gesetzt und in 30min in Aquafuram gebadet.
Heute bin ich zum Tierarzt, Im Kot sind Hefepilze ,woher??? mache doch immer alles sauber, Futter auch ok. kann da evtl. vom Drosobrei kommen? mache etwas hefe rein. Werde ich jetzt lassen.Und sie tippt auf Bakterien die die Haut "porös" gemacht haben so das der Oberschenkelknochen rauschaut, die Gelenkkapsel ist nicht mehr vorhanden.
Der Frosch wird heute beim TA bleiben.
Das Weibchen hat keine Symptome wie oben beschrieben jedoch sofort seperat gesetzt und das Terrarium mit Aquafuram eingesprüht und alles gereinigt.
Hatte jemand schon so einen Fall?
Welche Medis wurden verwendet?
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| 17.06.2009 18:40 |
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Rindviech
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RE: Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
Ohne den Fall jetzt im Detail zu kennen - solche Probleme treten häufig bei zu nasser Haltung auf.
Vielleicht sagst Du mal was über Deine Haltungsbedingungen - danke
Das mit der Hefe ist sinnlos - Drosos brauchen Hefepilze die ernähren sich davon - lässt Du Hefe weg bringen die Drosos Hefe mit.
Edit: Mehr Muse jetzt
Ich halte grundsätzlich nix davon mal schnell ein antibiotikum quer durchs Terrarium zu sprühen - damit züchtet man resisdente Keime, dass es die schon gibt hab ich hier gefunden (http://www.drta-archiv.de/wiki/pmwiki.ph...furpirinol)
Vor allem wurde Nifurpirinol, der Wirkstoff von Deinem Mittelchen soweit ich weiss nicht an Amphibien getestet und es kann vermutlich niemand sagen wie gut/schlecht es wirkt wie sehr/wenig die Frösche die nunmal keine Fische sind geschädigt werden.
Grundsätzlich sollte keine Behandlung ohne Diagnose erfolgen. Über Superresisdente Keime muss ich glaub ich nichts sagen das Problem dürfte hinlänglich bekannt sein.
Ich gehe davon aus, dass Dein TA ordentlich arbeitet und einen Abstrich von der Wunde genommen hat, um eine Kultur anzulegen und dann spezifisch zu behandeln. Damit dürfte er wissen was für Medis, wie Du es nennst benötigt werden. In der Regel wird er aber zu einem effektiven Antimyotikum oder einem effektiven Antibiotikum greifen je nachdem um was es sich handelt.
Woher kommt das ganze?
Wir haben in unseren Terrarien eine Keimdichte die um das 20-fache höher sein dürfte als im Freien.
Das Immunsystem unserer Frösche wird duch suboptimale Haltungsbedingungen und durch "mangelhafte" Ernährung inkl unspezifischen supplemierens mit Pülverchen natürlich auch noch geschwächt.
In der Regel sind Terrarien zu nass es werden durch bestäubte Fliegen Aminosäueren quer durchs Terrarium verstreut - und damit Keime noch zusätzlich gedüngt. Kein wunder, dass es dann knallt und dass sich so ein Frosch mal was einfängt und das passiert wesentlich häufiger als man hier liest.
Becken sind Teilweise durch den unkontrollierten Einsatz von Regenanlagen und Wasserfällen zu nass - die Beleuchtung sind eher Funzeln als optimal und die Ernährung in der Regel zu einseitig. Die Becken sind schlecht durchlüftet (Kaminlüftung ist eins der Märchen das sich hartneckig hält). Das alles steigert natürlich die Auftretenswahrscheinlichkeit für Infektionen, das ist beim Frosch wie beim Menschen.
Andererseits kann der Frosch auch einfach pech gehabt haben, vielleicht war er genetisch nicht gut genug ausgestattet, um sich gegen irgendwelches Bakterienzeugs zu wehren.
Jedoch sollte man in solchen fällen durchaus auch selbstkritisch die Haltungsbedingungen überprüfen - ein schönes, ordentliches Terrarium mit irgendwelchem Licht das Pflanzen wachsen lässt ist oft nicht froschgerecht.
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Ich weiss nix!
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.06.2009 07:53 von Rindviech.
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| 18.06.2009 02:10 |
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Susan_P
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RE: Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
Ich sprüe einmal täglich das Becken also zu nass ist es definitiv nicht.
Beleuchtung habe ich eine Lampe mit tageslichtspektrum, aber ich kenne auch Halter die benutzten gar kein "besonders" licht und den Tieren geht es super.
Die Drosos werden mit Vitaminpulver eingestäubt und bekommen zusätzlich noch Futter (Banane und Vitamine).
Ich halte schon lange Frösche und ich kann mir nicht vorstellen das ich plötzlich jetzt was falsch mache da ich meine anderen Tiere genauso halte.
Und wie gesagt das Weibchen hat nix, wie auch die anderen Tiere.
Der war von Anfang an etwas zurückhaltender wie das Weibchen was die Nahrungsaufnahme angeht.
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| 18.06.2009 09:37 |
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azureus77
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RE: Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
.............. Die Becken sind schlecht durchlüftet (Kaminlüftung ist eins der Märchen das sich hartneckig hält). .........
Off...aber dennoch interessant:
Es gibt Kraftwerke die mit dem sog. Kamineffekt Strom im MW Bereich erzeugen....meines Wissens sind die noch nicht serienfähig....aber das Prinzip funktioniert!
Wieso redest Du vom "Märchen"?
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| 18.06.2009 11:16 |
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HPV
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RE: Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
Hallo,
@Rindviech
Du schreibst so schöne Sachen wie:
Woher kommt das ganze?
Wir haben in unseren Terrarien eine Keimdichte die um das 20-fache höher sein dürfte als im Freien.
Das Immunsystem unserer Frösche wird duch suboptimale Haltungsbedingungen und durch "mangelhafte" Ernährung inkl unspezifischen supplemierens mit Pülverchen natürlich auch noch geschwächt.
In der Regel sind Terrarien zu nass es werden durch bestäubte Fliegen Aminosäueren quer durchs Terrarium verstreut - und damit Keime noch zusätzlich gedüngt. Kein wunder, dass es dann knallt und dass sich so ein Frosch mal was einfängt und das passiert wesentlich häufiger als man hier liest.
Becken sind Teilweise durch den unkontrollierten Einsatz von Regenanlagen und Wasserfällen zu nass - die Beleuchtung sind eher Funzeln als optimal und die Ernährung in der Regel zu einseitig. Die Becken sind schlecht durchlüftet (Kaminlüftung ist eins der Märchen das sich hartneckig hält). Das alles steigert natürlich die Auftretenswahrscheinlichkeit für Infektionen, das ist beim Frosch wie beim Menschen.
Erläutere doch bitte mal Deine vorgehensweise bei der Froschhaltung!!!
Vielleicht können sich dann einige unerfahrene Froschhalter, wie wir es sind, davon mal eine Scheibe abschneiden.
Gruß HPV
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| 18.06.2009 16:58 |
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Rindviech
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RE: Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
@HPV das ist einfach:
1. sparsamer einsatz von Supplementen - dafür abwechslungsreiches und aufgewertete Drosos
2. Einsatz der Osram Vitalux
3. wenigstens ansatzweise dynamisches Licht
4. aktive Lüftung durch den Einsatz von Lüftern
5. 2x tägliches Sprühen mit 15 Sek. dauer
6. Täglich die Bude richtig durchlüften
7. geringe Populationsdichten
8. Verzicht auf Bauchemie und Mosbecken
Und dennoch überzeugt mich das alles noch nicht da herrscht noch viel Verbesserungspotential. Eigentlich ist das nur das was viele erfahrene Froschhalter machen, die auch mal was seltenes pflegen.
@Till schau mal über den Tellerrand - bei der Haltung von Chams funktioniert die Haltung erst dann, wenn auf die Kaminlüftung nahezu verzichtet wird - und die kleinen Lüftungsschlitze durch grossflächige Lüftungsgitter ausgetauscht werden - die Chams bekommen leichter Atemwegsinfekte als unsere Tiere (das ist nunmal so) - jedoch ist es nicht so einfach Glas gegen Gitter auszutauschen (auch der Einsatz von Ventilatoren im Terri hat Nachteile) wir brauchen ja dennnoch ne hohe Luftfeuchtigkeit. Ich denke dahingehend kann noch viel erfunden und gebastelt werden. Brezt hat ja einen möglichen Ansatz in MHF vorgestellt.
@Susan
viel Vitamin hilft auch nicht zwingend viel - dazu läuft bei der DGHT im Forum eine durchaus kontroverse aber interessante Diskussion (http://www.dghtserver.de/foren/showthread.php?t=75026)
Die Probleme nehmen natürlich mit dem Alter der Frösche zu und mit der Standzeit des Terrariums. Plötzlich passiert da nix in der Regel sind das schleichende Prozesse.
Naja Susan wenn das alles so einfach ist dann hat der Frosch vielleicht einfach nur Pech gehabt.
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Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.06.2009 17:46 von Rindviech.
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| 18.06.2009 17:34 |
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ascsoft
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RE: Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
@HPV das ist einfach:
1. sparsamer einsatz von Supplementen - dafür abwechslungsreiches und aufgewertete Drosos
2. Einsatz der Osram Vitalux
3. wenigstens ansatzweise dynamisches Licht
4. aktive Lüftung durch den Einsatz von Lüftern
5. 2x tägliches Sprühen mit 15 Sek. dauer
6. Täglich die Bude richtig durchlüften
7. geringe Populationsdichten
8. Verzicht auf Bauchemie und Mosbecken
Naja Susan wenn das alles so einfach ist dann hat der Frosch vielleicht einfach nur Pech gehabt.
zu 1. versteht sich von selber und wird sicherlich von vielen Froschhaltern praktiziert.
zu 2. Ungeeignet für Dauerbetrieb, ungeeignet für mehrere Becken. Zu starke Strahlung für Amphibien bzw. keine Kontrolle dessen was beim Amphib ankommt.
zu 3. keine fundierten Berrichte über verbesserungen des Wohlbefindens bei Amphibien.
zu 4. in größeren Becken von nutzen, in kleinerern gibt es andere Möglichkeiten den Luftaustausch herzustellen. Kaminlüftung ist kein Märchen. Es ist ein Prinzip welches durch warme aufsteigende Luft erreicht wird.
Ein 15 Watt Heizkabel unter der Vorderen Lüftung bringt schon einen erheblichen Luftaustausch im Becken. Ist übrigens sehr einfach nachzuweisen.
zu 5. ist ok, 3mal schadet auch nicht.
zu 6. siehe Punkt 4
zu 7. Wir halten in der Regel 1,1 bzw. 1,2. Das machen sicher die meisten Froschhalter.
zu 8. Ist erstrebenswert, aber nicht zu 100% Durchführbar. Glasbecken fallen ohne Silikon auseinander. Ich würde in meiner Umgebung auch gerne auf Bauchemie verzichten...................
Um alle deine Punkte zu realisieren gibt es einen sehr einfachen Weg:
Keine Frösche halten und sie in der Natur belassen....
Und zum letzten Satz. Durch Polemik hat man nicht automatisch recht.
viele grüße aus Schophoven
Micha
DENDROSHOP
besucht uns doch mal auf http://www.dendroshop.de Alles für die Terraristik!
und auf http://www.dendrofrog.de
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.06.2009 18:10 von ascsoft.
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| 18.06.2009 18:06 |
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Rindviech
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RE: Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
zu 2. Ungeeignet für Dauerbetrieb, ungeeignet für mehrere Becken. Zu starke Strahlung für Amphibien bzw. keine Kontrolle dessen was beim Amphib ankommt.
Im kern richtig aber in der Auslegung leider falsch.
Fakt ist die Osram Vitalux stellt für mich nach ausgiebiger Beschäftigung mit der Thematik einen brauchbaren kompromiss dar (vielleicht liegts daran, dass ich bis heute nix anderes habe und wenige Becken zu versorgen habe).
Die Strahlung wird erst dann zu "stark" wenn man die Tiere mit dem Licht grillt - das erreicht man mit zu geringem Abstand zum Tier und übetriebener Beleuchtungsdauer.
Die Kontrolle was beim Amphib ankommt brauchts gar nicht - sofern sich die Tiere in "abgeschattete" Bereiche zurückziehen können. Kontrollieren Sie Ihren Bedarf selbst das wurde bereits wissenschaftlich untersucht (http://de.mongabay.com/news/2007/0418-frogs.html unten findet man die Quelle der Primärliteratur).
Jedoch wird durch die Supplementierung von Vitamin D3 über Pülverchen keine Kontrolle ausgeübt - hier kann es eher zu einer Hypervitaminisierung kommen als durch den Einsatz von UV
"So wird bei einer kurzen Sonnenlichtbestrahlung (mit genügend hohem UVB-Anteil) über einige Minuten ähnlich viel Vitamin D3 gebildet wie bei einer vergleichbaren Bestrahlung über längere Zeit. Hierdurch schützt sich der Körper kurzfristig vor einer Vitamin-D-Intoxikation durch zu viel Licht.")
zu 3. keine fundierten Berrichte über verbesserungen des Wohlbefindens bei Amphibien.
Diese wird es auch in nächster Zeit nicht geben! Besonders weil bei Hominiden wenig erforscht und wenig bekannt! Was nicht dokumentiert ist muss kann trotzdem existieren. Sicherlich ist es beim jetzigen Stand eine Glaubensfrage (ausserdem imo im Terrarium nur unbefriedigend machbar) dennoch bin ich davon überzeugt - aber das muss jeder selbst wissen wie alles andere.
in größeren Becken von nutzen, in kleinerern gibt es andere Möglichkeiten den Luftaustausch herzustellen. Kaminlüftung ist kein Märchen. Es ist ein Prinzip welches durch warme aufsteigende Luft erreicht wird.
Ein 15 Watt Heizkabel unter der Vorderen Lüftung bringt schon einen erheblichen Luftaustausch im Becken. Ist übrigens sehr einfach nachzuweisen.
Na dann erklärt das auch warum sich montane Chamäleonarten schwer in solchen Becken halten lassen, die "nur" mit einer Kaminlüftung ausgestattet sind.
Nimmt die Empfindlichkeit der Tiere zu werden eben solche suboptimalen Bedingungen schneller erkannt und ausgeräumt. (Nein die Polemik schnenk ich mir jetzt)
zu 6. siehe Punkt 4
Hör Dir den Podcast mit Erik Schoob mal kurz an seine Erfolge sprechen in dieser Beziehung für sich und seine Becken sind auch nicht gerade riesig.
zu 8. Ist erstrebenswert, aber nicht zu 100% Durchführbar. Glasbecken fallen ohne Silikon auseinander. Ich würde in meiner Umgebung auch gerne auf Bauchemie verzichten...................
Paracelsus (Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist.
Paracelsus ) ein paar Klebenähte wird nix machen - beim exzessiven Einsatz von Bauchemie kann das schon anders aussehen - niemand und wirklich niemand wird sagen können, ob durch das Vorhandensein von irgendwelchen Konservierungsstoffen in irgendwelchen Farben oder Zusatzmitteln eine Nachhaltige Schädigung der Frösche eintritt - Frosch stirbt nicht gleich also ist das Zeug gut - mir sei es verziehen, dass ich da durchaus anders denke. Übrigens gibt es eine Empfhelung von nem Tierarzt auf PVC im Terrarium zu verzichten, obwohl das für Verrohrungen gerne eingesetzt wird, weil es schon häufiger zu Vergiftungen bei den Tieren gekommen ist (bei mir noch nie). Trotzdem werde ich mir das für zukünftige froschterraristische Aktivitäten zu Herzen nehmen
Um alle deine Punkte zu realisieren gibt es einen sehr einfachen Weg:
Keine Frösche halten und sie in der Natur belassen....
Auch das ist leider falsch - wer sagt denn dass die Natur noch gute Lebensbedingungen für unsere Frösche bietet? - Sterben nicht gerade jetzt viele Amphibien aus? Ich lese das immer wieder und es erscheint mir wenig durchdacht und der Ernst der Lage (Bitotopzerstörung, Pestiziteinsatz, KLimaerwärmung und Ozonloch) werden offensichtlich noch nicht erkannt - ich bin zunehmend verwundert solche Aussagen von "Tierfreunden" zu hören - sogar unsere Freunde von Animal Peace erkennen den ernst der Lage - sind aber leider gegen jegliche Wildtierhaltung.
Im übrigen wird alles bis auf dynamisches Licht von einigen Froschhaltern durchaus praktiziert - hört Euch mal selber an was die Euerer Meinung nach gut machen und auch was der eine vielleicht besser macht als der andere (http://www.frogtalk.de).
@asc
Der letzte Satz klingt zwar polemisch ist aber durchaus nicht so gemeint - es gibt eben das Pech der schlechten genetischen Ausstattung sowohl beim Menschen als auch beim Tier und auch das Glück der guten genetischen Ausstattung - interessant ist da immer das Durchschnittsalter, dass die Tiere erreichen und nicht das Maximalalter, das vielleicht ein Tier erreicht.
EDIT: nen Fehler in der Argumentationskette ausgebessert
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Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.06.2009 06:15 von Rindviech.
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| 18.06.2009 18:47 |
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HPV
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RE: Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
Hallo Rind,
zu 1. Klare Sache eigentlich!
zu 2. Hab ich auch schon von gehört und m.M. nach nicht von Nachteil
zu 3. m.M. nach nicht erforderlich. Tiere gewöhnen sich auch so an die Zeiten. Gehen immer ne halbe Stunde vor beenden der Beleuchtung in ihre Verstecke.
zu 4. Halte ich auch für notwendig
zu 5. Halte ich für zu wenig, 3-4 mal 15 sek. sind auch gut
zu 6. Besonders guter Tipp. (viel Spaß im knackigen Winter ;-) )
zu 7. Halten eh fast alle nur 1.1 oder 1.2
zu 8. Nicht ganz auszuschließen, da immer etwas verwendet wird und wir nicht wissen wie es sich auswirkt
Dann noch etwas zu Deinem PVC Beitrag:
Hast Du keine Laichhäuschen oder Fotoröhrchen oder Petrischalen in verwendung?
Gruß Hanss-Peter
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| 18.06.2009 20:50 |
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Rindviech
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RE: Oberschenkelknochen ist sichtbar, Wunden an den Unterschenkeln
Fotorörchen ja - Leichhäuschen aus Kokos und Petrischalen aus glas - wobei die Petrischalen aus Plastik nicht aus PVC sondern aus PP sind
zu 3 nochmal - die Tiere gewöhnen sich an Hell-Dunkel aber es laufen durch die Lichtfarben auch Prozesse auf hormoneller Ebene ab, beim Menschen zumindest und vermutlich bei den Fröschen auch - ich denke hier hat man noch ein breites Experimentierfeld.
Zum Winter nochmal: hör dir mal bitte bei Gelegenheit den Cast von Erik Schoop an - auch in knackigen winter schadet Frischluft vermutlich nicht - sondern bewirkt vielleicht eher das Gegenteil?
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| 18.06.2009 21:25 |
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