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Nematoden gegen Trauermücken
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ktmsven
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RE: Nematoden gegen Trauermücken
gute bezugsquelle wo ich immer einkauf ist neudorf gartenzubehör wobei die anscheinend speziel auf den schädlicng abgestimmte nemathoden anbieten da man erst einen brief mit genauen angabe zum schädling schicken muss und darauf erst die nemathoden erhält
mfg sven
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| 15.11.2010 23:58 |
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vampire
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RE: Nematoden gegen Trauermücken
Ich habe die Nematoden vom Schneckenprofi schicken lassen. Allerdings bei kühleren Temperaturen.
Ich habe keine Trauermücken mehr. Es hat geklappt. Ich wollte es zu anfang nicht glauben.
lg Daniel
http://www.vampirefrogs.de
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| 16.11.2010 06:20 |
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Dendro-MM
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RE: Nematoden gegen Trauermücken
Danke, dass du nochmal darauf gentwortet hast, Daniel.
Könntest du beschreiben, wie im Einzelnen du vorgegangen bist?
Ich züchte meine Springschwänze in großen Plastikwannen - noch, ich stell momentan wieder auf die kleinen 1 L Dosen um, aber nicht wegen der Nematoden, sondern wegen des höheren Ertrags.
Jedenfalls hatte ich damals nur diese großen Plastikwannen. Ich habe von Schneckenprofi ein kleines Tütchen mit weißem Pulver bekommen, offenbar das Tongranulat und dieses Pulver in Flüssigkeit eingerührt. Die Mengenangaben habe ich nicht beachtet bzw. besser: nicht beachten können, da die von mir georderte Nematodenanzahl für ca. 30 Quadratmeter "Gewächshaus" sein sollte und ich natürlich nicht zehnliterweise meine Ansätze fluten konnte.
Ich habe alles in ca. 1 Liter Wasser eingerührt und danach mit einer Gieskanne (ich meine mich erinnern zu können, stellenweise auch ein Drucksprühgerät verwendet zu haben) relativ großzügig auf meinen Ansätzen verteilt.
Die erste Schwierigkeit - zumindest in meinem Fall, wo die Trauermücken ja offenbar nicht gestorben sind - ist für mich bereits die Angabe von Schneckenprofi gewesen, dass die Nematoden nur in dauerfeuchtem Millieu überleben... ist schonmal blöd, weil das ja ansich konträr zu der Tatsache ist, dass die Trauermücken sich gerade in zunehmend nassem Millieu hervorragend vermehren, während man sie in trockeneren Substraten ala "Schliepers Springschwänze" eher nicht antrifft.
Ich bin gern bereit, mich nochmal an den Nematoden zu versuchen, bitte nenn mir dazu nur folgende Details:
Welche Art von Springschwanzzuchtbehältern verwendest du?
Welches Zuchtsubstrat?
Eher feucht oder eher trocken/locker?
Welche "Größe" Nematoden-Pack von Schneckenprofi?
Wie wurden diese "angemischt"?
Wie wurden diese ins Zuchtsubstrat eingebracht?
Am liebsten würde ich einfach im Vorfeld Zuchtsubstrat mit Nematoden versehen, schauen, dass diese darin überleben und sich vermehren und dieses Substrat einsetzen, um Stück für Stück meine laufende Zucht auszutauschen. Die Springschwänze in den alten eingefahrenen Behältern werden nämlich nicht vollständig durch den Trauermückenbefall vernichtet, aber es gelingt mir bei vorhandenen Trauermücken einfach nicht mehr, produktive NEUE Zuchten anzusetzen, da die Trauermücken sich dann viel schneller vermehren als die Springschwänze.
Vielen Dank,
Milán
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| 16.11.2010 20:22 |
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vampire
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RE: Nematoden gegen Trauermücken
Hallo,
habe heute mit Erschrecken feststellen müssen, das wieder ein paar Trauermücken geschlüpft sind. Nicht viel aber ein paar sind es schon.
Mein Substrat ist extrem feucht. Die Springschwänze vermehren sich unwahrscheinlich gut in dem Schrank. Die Seitenwände sind komlett weiss. Voller SS. Ich habe innerhalb kurzer Zeit 60 neue Literdosen angesetzt, da ich die Masse gar nicht verfüttern kann. Ich züchte die SS auf Kokushumus.
Die Nematoden habe ich auf 3 Liter Wasser aufgeteilt und in jede Schublade einen halben Liter Wasser geschüttet. Ich werde beobachten ob es schlimmer wird oder wieder ganz zurückgeht. Wenn die Ersten Schubladen aufgebraucht sind werde ich diese mit Holzkohle versehen. Dort vermehren sich 100%ig keine Trauermücken mehr. Bin mir nur nicht sicher ob die Zucht dann immernoch so explodiert.
lg Daniel
http://www.vampirefrogs.de
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| 18.11.2010 22:07 |
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Dendro-MM
Unregistered
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RE: Nematoden gegen Trauermücken
Stimmt leider nicht.
Ich bin damals bei meinen ersten Versuchen gegen die Trauermücke anzukämpfen (wie theatralisch das klingt... aber sind ja wirklich Mistviecher) komplett auf Holzkohle umgestiegen.
Die Trauermücken vermehren sich darin ungestört weiter. Grund: Egal wie sparsam man auch füttert, kann man nicht verhindern, dass die Springschwänze ansich im Laufe der Zeit einen schmierigen Film aus ihren Ausscheidungen auf und unter der Kohle absetzen. Irgendwo habe ich sogar mal gelesen, dass Springschwänze eben gerade dann WENN dieser "Biofilm" entsteht extrem abgehen was ihre Reproduktionsfreudigkeit angeht und - unabhängig vom Substrat - immer erst nach Entstehung dieses Films von einer richtig guten vollen Zucht gesprochen werden kann. Wäre also sinnlos, dem vorzubeugen.
Jedenfalls sobald diese Schicht existiert, leben darin wieder Larven der Trauermücke.
Das Gleiche passiert bei der Verwendung von Blähton.
Ich selbst habe das sogar hier im Forum schon vor Monaten mal geschrieben, als Max4Dendro mir Kohle empfohlen hat WEGEN meiner Trauermücken. Max schreibt da unter anderem, dass in seinen Ansätzen immer eine Schicht Wasser auf dem Boden ist - leider optimal für die Trauermücken, deren Larven es feucht brauchen, jedoch nicht auf ein durchwanderbares Substrat wie Fliegenbrei o.ä. angewiesen sind.
Meine einzige Lösung bisher ist diese:
Ich habe mir im Baumarkt 4 dicht verschliessbare leere lebensmittelgeeignete Farbeimer gekauft, welche ich zu etwa 1/3 mit Blähton befüllt habe. Je Eimer habe ich je einen Zuchtstamm meiner Springschwänze angesiedelt (ich züchte 5 Arten, 4 hatte ich damals zur Verfügung). Sobald mir mal wieder die gesamte Zucht wegen der Trauermücken einbricht, flute ich die Eimer vollständig mit Wasser und schöpfe unter Zuhilfenahme eines Löffels und eines Kaffeefilters sämtliche Springschwänze an der Wasseroberfläche ab und besiedle damit neue Ansätze.
Die Eimer dienen mir also sozusagen als Backup.
Da mir aber in letzter Zeit immer seltener gelingt, mit diesen backup-Springschwänzen auch wirklich wieder produktive Zuchten zu starten (Grund siehe meine vorhergehenden Posts) suche ich eben verzweifelt nach einer Möglichkeit, das Substrat im Vorfeld so zu behandeln (mit zB Nematoden), dass erst gar keine Vermehrung der Trauermücke stattfinden kann.
Bei mir war es genauso wie bei dir, Vampire: Ich hatte kurz (für meine Verhältnisse kurz) keine Trauermücken mehr, dann wieder ein paar wenige und dann wieder sehr viele. Da dieses Auf und Ab aber auch schon jahrein jahraus davor von mir beobachtet wurde (meine ältesten Zuchten sind 3 Jahre alt) bezweifle ich eben inzwischen ein Zuwirken der Nematoden...leider.
lG,
Milán
PS: Nach wie vor bin ich stark an dem lösungsansatz von Ctenopoma interessiert.
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| 18.11.2010 22:29 |
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