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mein Froschraum
koh mak
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Beitrag: #1
mein Froschraum

Hallo

Nach langer Zeit habe ich wieder mit der Haltung von Fröschen begonnen, und mein Arbeitszimmer entsprechend eingerichtet. Es gibt vier kleine Terrarien (40x40x60 cm), zwei mittlere Terrarien (50x40x60 cm) und ein Terrarium (70x40x60 cm). Alle Terrarien werden mit LED’s beleuchtet und automatisch mit einer Regenanlage befeuchtet. Die Temperatur wird über die Zimmertemperatur gesteuert. Hilfreich sind hierbei die 150 Watt der Phelsumen-Terrarien, die doch einiges an Wärme an den Raum abgeben, sodass ich einen schönen Tag-Nachtzyklus erreiche.

   

   

   

Ich pflege die folgende Frösche:

1,2 Dendrobates tinctorius ‚Azureus‘
1,1,4 Ranitomeya summersi
1,1 Ranitomeya imitator ‘Huallaga’
1,1 Ranitomeya imitator ‘Baja Huallaga‘
1,2 Ranitomeya amazonica ‘Arena Blanca’
2,3 Oophaga pumilio ‘Almirante’

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.03.2019 20:59 von koh mak.

10.03.2019 11:07
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Tropenzimmer.eu
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Beitrag: #2
RE: mein Froschraum

Hallo Koh mak,

ist Kritik erwünscht? Ich persönlich, muss Dir ehrlich sagen, würde in den Terrarien nie dauerhaft Tiere halten sondern nur als Aufzuchtbecken nutzen.

11.03.2019 22:31
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Kingii
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Beitrag: #3
RE: mein Froschraum

Wieso? für die genannten Arten sind die Becken vollkommend ausreichend!
Natürlich größer ist besser aber daran ist nichts verwerfliches.

Und schön eingerichtet sind sie auch!

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.03.2019 14:52 von Kingii.

12.03.2019 14:51
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pommes
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Beitrag: #4
RE: mein Froschraum

Hi Koh_mak,
schön bepflanzte Becken.
Für ein Paar Ranis sind die 40er Becken denke ich ausreichend. Vlt. auch noch für 1.2 R. Amazonica, aber für Tinctorius sollte es schon ein 50er Würfel für ein Paar sein. Größer ist natürlich besser.
Bei den Pumis solltest du keinesfalls 2 adulte Kerle in ein Terrarium stecken,
das wird schiefgehen überhaupt wenn dann noch Weibchen dabei sind.
Good Luck.

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.03.2019 19:15 von pommes.

12.03.2019 19:13
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Tropenzimmer.eu
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Beitrag: #5
RE: mein Froschraum

Hallo Kingii,

gemessen an was? Den Empfehlungen des BMEL? Die Liste ist von 1997 und hat keinen nennenswerten Anspruch mehr auf Aktualität und Anwendung. Der Wissensstand heute ist ein ganz anderer. Wer einmal beobachtet hat, wie sich z.B. Dendrobates tincotius in einem größeren Terrarium verhalten, der muss sich zwangsläufig die Frage stellen ob eine Tiefe von 50cm oder gar nur 40cm überhaupt ausreichend sein kann. Dazu muss Rückwand und Einrichtung auch noch ausgerechnet werden. Es besteht eben ein großer Unterschied zwischen "vollkommend ausreichend" zum leben und dem Tier und dessen Bewegungs- und Revierverhalten entsprechend angepasst. Kleines Tier bedeutet nicht automatisch kleine Unterbringung. Im Jahr 2019 sollte man vom 50er Würfeldenken schon lange Abschied genommen haben.

Schön eingerichtet mögen die Terrarien sein, aber das Thema dreiseitige Rückwand sollte auch soweit durch sein, dass sie zum Standard gehören sollte um den Tieren nicht fortwährend das Gefühl des auf dem Präsentierteller sitzens zu geben.

Grüße

12.03.2019 19:14
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koh mak
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Beitrag: #6
RE: mein Froschraum

Tropenzimmer.eu schrieb:
Hallo Kingii,

gemessen an was? Den Empfehlungen des BMEL? Die Liste ist von 1997 und hat keinen nennenswerten Anspruch mehr auf Aktualität und Anwendung. Der Wissensstand heute ist ein ganz anderer. Wer einmal beobachtet hat, wie sich z.B. Dendrobates tincotius in einem größeren Terrarium verhalten, der muss sich zwangsläufig die Frage stellen ob eine Tiefe von 50cm oder gar nur 40cm überhaupt ausreichend sein kann. Dazu muss Rückwand und Einrichtung auch noch ausgerechnet werden. Es besteht eben ein großer Unterschied zwischen "vollkommend ausreichend" zum leben und dem Tier und dessen Bewegungs- und Revierverhalten entsprechend angepasst. Kleines Tier bedeutet nicht automatisch kleine Unterbringung. Im Jahr 2019 sollte man vom 50er Würfeldenken schon lange Abschied genommen haben.

Schön eingerichtet mögen die Terrarien sein, aber das Thema dreiseitige Rückwand sollte auch soweit durch sein, dass sie zum Standard gehören sollte um den Tieren nicht fortwährend das Gefühl des auf dem Präsentierteller sitzens zu geben.

Grüße


Hallo Tropenzimmer.eu
Ich wollte nur einmal darauf hinweisen, dass wir die gleiche Besatzdichte an Fröschen (deine Anolis nicht eingerechnet) pro Grundfläche haben. Ich denke, dass mein Terrarium so gestaltet ist, dass die Frösche unterschiedliche Ebenen nutzen. Ungefähr ein Drittel des Terrariums ist mit einer flachen Wurzel bestückt, die Aktivitäten unter- und oberhalb der Wurzel zulassen, die auch eifrig genutzt werden. Ich bin weiterhin für Verbesserungsvorschläge offen, und habe deshalb ein paar Bilder des Terrariums angehängt.
   
   
Grüße

13.03.2019 11:30
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koh mak
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Beitrag: #7
RE: mein Froschraum

pommes schrieb:
Hi Koh_mak,
schön bepflanzte Becken.
Für ein Paar Ranis sind die 40er Becken denke ich ausreichend. Vlt. auch noch für 1.2 R. Amazonica, aber für Tinctorius sollte es schon ein 50er Würfel für ein Paar sein. Größer ist natürlich besser.
Bei den Pumis solltest du keinesfalls 2 adulte Kerle in ein Terrarium stecken,
das wird schiefgehen überhaupt wenn dann noch Weibchen dabei sind.
Good Luck.


Hallo Pommes
Vielen Dank für deine Nachricht. Das Tinctorius Terrarium hat ein größere Grundfläche und Volumen als ein 50er Würfel. Eigentlich war das Terrarium für ein Paar bestimmt, aber dieses erwies sich letztendlich als zwei Weibchen, sodass ich noch ein Azeurus-Männchen der amerikanischen Linie dazu gesetzt habe. Ich wurde auch gleich mit zwei Gelegen belohnt.

Die Pumilios sind in zwei Terrarien untergebracht. Die Aufteilung ist entsprechend (1,1 und 1,2), wobei Letztere zwei Gelege produziert haben, und sich die Eier entsprechend entwickeln (siehe Anhang - die Qualität ist allerdings schlecht, da ich nicht stören wollte. Das Männchen bewacht beide Gelege).
   
Übrigens habe ich auch Kaulquappen von R. summersi und kleinere
Landgänger von den R. amazonica.

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.03.2019 12:13 von koh mak.

13.03.2019 12:12
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Tropenzimmer.eu
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Beitrag: #8
RE: mein Froschraum

Grüße Dich koh mak,

mag sein, dass die Besatzdichte pro Fläche die gleiche ist. Die Fläche ist es aber nicht. Nach Volumen rechnen ist auch nicht unbedingt immer die beste Idee. Was nutzt Bodenbewohnern ein Volumen, das sich z.B. hauptsächlich durch die Höhe bildet? Und das ist eben der springende Punkt. Schonmal einen Dendrobates tincorius einen richtigen Sprung machen sehen? 30cm und mehr sind für ein adultes, fittes Tier kein Problem. Und wenn nach weiteren zehn Zentimetern die Scheibe kommt, merkt das Tier recht schnell dass es enorm in seinem Bewegungsraum eingeschränkt ist. Mein damaliges Alanis-Weibchen hat ohne Probleme in einem Sprung das ganze Terrarium durchquert. Und das Terrarium hatte "schon" eine Breite von 65cm. Als die Tiere dann in ein 90cm breites Terrarium übersiedelten hat sich das in deren Bewegungsverhalten deutlich niedergeschlagen. Nicht nur wurden die Tiere wesentlich aktiver, sondern auch ruhiger bei Störungen. Daher halte ich es nach wie vor falsch, diese Tiere in so kleine Terrarien zu setzen, die zur dauerhaften Unterbringung gedacht sind. Zu einer dreiseitigen Rückwand würde ich Dir dabei auch nach wie vor raten.

Grüße

13.03.2019 21:09
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Frikadelle
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Beitrag: #9
RE: mein Froschraum

Hallo,
was ist denn eine dreiseitige Rückwand?
Dreidimensional, oder strukturiert ist gemeint, oder?
Aus was ist denn eigentlich die Rückwand? Ist das Gaze? oder so Zeugs wo
Rankpflanzen hoch kettern können? Dann wirds ja bald etwas strukturierter werden. Muss ja alles noch etwas wachesn.
Was hast du denn für Phelsumen Koh mak?
LG Christina

14.03.2019 01:02
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Ranger1782
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Beitrag: #10
RE: mein Froschraum

Hallo zusammen,

ich denke mit dreiseitiger Rückwand sind Rück- und Seitenscheiben gemeint.
Das an der Rückwand könnte auch Hygrolon sein. Ist schwer zu erkennen.
Tja, Terrariengröße ist immer ein schwieriges Thema, ich persönlich bin eher immer für so groß wie möglich.
Ich hätte in der Reihe auf ein Terri verzichtet und wenigstens 50er Würfel verwendet. Ob die Tiere mehr Platz brauchen oder, böse geschrieben, "die Enge ertragen" können, kann ich nicht sagen.

Gruß
Chris

14.03.2019 11:03
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