Auch mir gefällt dein Becken jetzt wesentlich besser.
Ein paar Sachen hätte man zwar anders machen können, aber ok.
Mein Tip wäre noch die Silikondichtlippe zwischen den Schiebescheiben anzubringen, sowie an den Seiten E-Profil einzukleben wo die Schiebescheibe reinläuft.
Das erspart die viele ausgebüchste Drosophilas.
Terrarien "einfahren" kann sehr Unterschiedlich aufgefasst werden und kann auch sehr differenziert Betrachtet werden.
Die Frage ist ja: "Was ist besser für die neu einzusetzenden Frösche?"
Gehen wir mal davon aus das die Keimbelastung in einem frisch eingerichteten Terrarium klein ist, dann wäre es für das Imunsystem der Frösche einfacher sich in diesem Becken zu etablieren und die Tiere könnten mit der Keimbelastung "wachsen".
Warte ich jetzt Monate lang und lass das Terrarium "einlaufen" könnte es sein das sich ein Keimmileu bildet was dem neu Eingesetzten Frosch wesentlich mehr zu schaffen macht.
Dies ist ja auch ein Grund weshalb man öfters hört, daß man in einem Becken in dem schonmal Frösche saßen, keine neuen Tiere reinsetzen soll.
Das "Einlaufen lassen" hat seinen Ursprung in der Aquaristik wo es einfach seine Zeit dauert bis sich im Filtersubstrat die Nitrifikanten Bakterienstämme angesiedelt haben und einen Chemischen Prozess ans laufen bringen.
Das geschieht so nicht im Terrarium.
Was natürlich stimmen soll ist die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Das ist natürlich klar.
Terrarien "einfahren" kann sehr Unterschiedlich aufgefasst werden und kann auch sehr differenziert Betrachtet werden.
Die Frage ist ja: "Was ist besser für die neu einzusetzenden Frösche?"
Gehen wir mal davon aus das die Keimbelastung in einem frisch eingerichteten Terrarium klein ist, dann wäre es für das Imunsystem der Frösche einfacher sich in diesem Becken zu etablieren und die Tiere könnten mit der Keimbelastung "wachsen".
Warte ich jetzt Monate lang und lass das Terrarium "einlaufen" könnte es sein das sich ein Keimmileu bildet was dem neu Eingesetzten Frosch wesentlich mehr zu schaffen macht.
Evtl. weiche ich jetzt etwas vom Thema ab, aber wird die Quarantäne vor Bezug des eigentlichen Beckens nicht u.a. genau dafür gemacht, dass sich die Tiere an das vorherrschende Keimmilieu gewöhnen können?
das geht einfach asc:
Man nimmt ein sauberes Terrarium richtet das quarantänetechnisch ein - dann bringt man langsam Einrichtungsgegenstäde ein und damit gewöhnen sich die Tiere langsam ans Keimmilleu des Haltungsterrariums
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Gespräche über Pfeilgiftfrösche
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Ich weiss nix!
ganz kurz nochmal zum Thema “Terrarien einfahren”:
Wenn man der Keimdichte wirklich so große Bedeutung zugestehen will, hast du natürlich recht. Wobei ich mich dann frage, woher die Keime in einem neuen unbesetzten Terrarium kommen sollen (ausser man benützt jahrelange Schläuche einer Regen- oder Vernebelungsanlage) - aber vielleicht übersehe ich auch einen Aspekt.
Wobei ich aber eher an die Terrarien von Neueinsteigern denke. Wenn ich mir dann vorstelle, wie so manch hochgradig gestresster Frosch von einer Börse kommt, nach kilometerlangen Geholpere dann in ein spärlich bepflanztes Becken kommt, in dem er mangels Verstecke dann wie auf dem Präsentierteller hockt. Wenn dann noch 10 x am Tag die Scheiben aufgerissen werden, weil da vielleicht ne Bromelie schief hängt oder irgendein Wurzelchen gerade gerichtet wird, dann tut es mir einfach um die Tiere leid.
Dass du ein Händchen für das Einrichten von Terrarien hast, hast du oft schon anhand deiner Bilder bewiesen - bei dir hätte ich beim sofortigen Einsetzen auch keine Bedenken.
Aber meiner Meinung nach dient das Einfahren des Terrariums sowohl den klimatischen Gegebenheiten, als auch dem Halter zum Lernen, wie er mit der Pflege zurechtkommt.
Da geb ich dir Vollkommen Recht.
Ich meinte das auch jetzt nicht so das man Das Becken einrichtet und eine halbe Stunde Später Tiere einsetzt. Wenn das so rübergekommen ist, dann war das so nicht gewollt.
Mit "Einfahren lassen" war gemeint (was man häufig liest) das die Leute ihre Becken Wochen, gar Monate laufen lassen bis sich das "Biologische Gleichgewicht" eingestellt hat und nun Frösche reingesetzt werden können.
Das halte ich für falsch.
Wenn man ein Terrarium fertig Bepflanzt hat, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit einige Tage überprüft hat. Und am Anfang noch Springschwänze und/oder Asseln eingesetzt hat.
Und wenn dann die Werte stimmen !!!, dann kann man auch getrost die Tiere einsetzen.
ist keine vermutung:
Ich empfehle Podcast mit Mutschmann und Schoop - der eine wissenschaftler der andere Hobbyist.
Man kann nur raten gewöhnt die Frösche langsam an das Keimmilleu und dann gibts weniger Probleme.
Susi dein Terrarium interagiert mit der Raumluft - die Raumluft interagiert mit der Ausenluft, mit Hund, Katze, Maus, Mensch, Putzverhalten ergo anderes Milleu sowohl in Quantität als auch in Qualität.
Frisch eingerichtete Becken haben in Bezug auf den Stress des Keimdrucks wirklich neben einen Quarantäneterri vermutlich die geringsten Probleme - allerdings belibt beim Einsetzen in ein neues Eingerichtetes Terrarium die Gefahr dass man sich wurmzeugs einschleppt und dass man dann ausräumen darf.
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Ich weiss nix!
@susi
na klar hab ich springschwänzchen, ist doch klar! sogar 3 voneinadner unabhängige zuchten. (gibt es überhaupt einen pgf-halter ohne springschwänze? dachte das wäre selbstverständlich, drum hab ichs nicht extra erwähnt)
ok, also keine reticulatus. was hälst DU jetzt von ventrimaculatus?
@rind
ja, danke, zwischen die scheiben kommt auf jeden fall noch was rein, will ja keine fliegenplage in der wohnung *g*
kann mir bitte noch jemand die frage beantworten, ob den ventrimaculatus die d.hydei jetzt zu groß sind, oder nicht?
so schauts jetzt also aus:
ich schau auch gerne rein, obwohls noch leer ist. ich beobachte derweil eben die springschwänzchen darin *fg*
Hallo Eve,
ich halte zwar keine ventrimaculatus, aber ich kann von meinen R. imitator ,,Alto Cainarche" sagen, dass sie D. hydei ohne Probleme fressen, von da her hätte ich keine bedenken.
Viele Grüße
Stroti
Viele Grüße aus Greven
Jannis
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Es ist in jedem Fall besser, die Ursache zu suchen als die Schuld.