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Kokzidien
Glotzkowski
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Beitrag: #1
Sad  Kokzidien

Hy @ all

Wie schon de name verät haben meinen 3 kleinen D.tinctorius "Azareus" - 7 Monate alt einen hochgradigen Befall von Kokzidien.

Mir wurde von Exomed als Therapie empfohlen Baycox 5% oral zu verabreichen.

Meine frage bezieht sich nun darauf das es ja nicht einfach ist den kleinen etwas oral zu verabreichen (unerfahrenheit) wie man das am bestenn händelt?

gruss Steven

Hier sind die 3 mal zur ansicht
           

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.03.2011 17:19 von Glotzkowski.

11.03.2011 17:12
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Tropicparadise
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Beitrag: #2
RE: Kokzidien

Hallo,
mich würde interessieren ob die Frösche irgendwelche Krankheitsanzeichen zeigen, oder ob das einschicken der Kotprobe eine vorsorgliche Maßnahme war. Ohne Krankheitsanzeichen würde ich mir das Behandeln nochmal überlegen, und mit dem Labor nochmal rücksprache halten.
Grüße
Stefan

11.03.2011 23:48
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Glotzkowski
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Beitrag: #3
RE: Kokzidien

Hy Stefan

Welche anzeichen sieht man den da?

Habe eine Probe eingeschickt da es neuanschaffung war, hab sie erst seit 05.03. - Probe am 08.03.

Bin nun etwas überfordert Sad
Also was soll ich nun aus dem Befund von Exomed schliessen?

Danke schon mal für Antworten

gruss Steven

12.03.2011 00:15
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Tropicparadise
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Beitrag: #4
RE: Kokzidien

Hallo Steven,
wie lange hast du denn die Frösche jetzt, und wie hältst du die?

Ich denke es ist zwar dass es gut war, mal auf eine Kotprobe drauf schauen zu lassen, jetzt weist du bescheid. Aber wie gesagt, solange die Tiere keine Krankheitsanzeichen zeigen, würde ich persönlich nicht behandeln. Meiner Meinung nach haben die meisten Frösche innerliche Plagegeister, mit denen sie auch leben können.
Krankheitanzeichen wären z.B. Nahrungsverweigerung, apathisches Verhaltes usw. dann macht eine Bahandlung aus meiner Sicht einen Sinn.
Aber solange die Frösche fit sind und gut fressen usw. würde ich da erst mal ruhig bleiben...
Und wenn man eine Kotprobe einschickt dann gibt das Labor immer einen Therapievorschlag mit, egal ob es sich zu behandeln lohnt oder nicht.

Aber rufe doch einfach mal im Labor an, und erkläre denen dass es eine Vorsichtsmaßnahme war...ich denke die werden eine ähnliche Auskunft geben.

Ja, und optimale Haltungsbedingungen usw. verstehen sich von selbst:-)
viele Grüße
Stefan

12.03.2011 10:12
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Dude
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Beitrag: #5
RE: Kokzidien

@tropic

laut i-net kann der Erreger bei entsprechender infektion tödlich enden soll sich aber gut behandeln lassen
was ich aber gerne mal wissen wollte welche Dosierung exomed dir empfohlen hat


Mfg Thomas


Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen.



12.03.2011 11:30
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Ilvy
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Beitrag: #6
RE: Kokzidien

Hallo,

mit diesen Kotproben und den entsprechenden Auswertungen bin ich auch immer etwas unsicher.

Ich habe die letzten jahren bei meinen Tieren (hauptsächlich Geckos) massenweise Kotproben zum TA gebarcht und immer Tütchen voller Medikamente mit nachhause gebracht. Diese wurden wurden aufwändigst zurechgebröselt....und garantiert in der falschen Dosierung verabreicht Smile weil das Viechzeugs nicht so einfach den Mund aufmacht wie mein Hund.

Irgendwann fragte ich den TA mal, ob ich eigentlich auch mal ein Tier erwische das nicht von irgendeinem Ungeziefer befallen ist, die Antwort war für mich Richtungsweisend...."nö, solange die gesund sind werden die mit den paar Flagelatten usw. auch fertig, haben die in der Natur auch".......wie gesagt die Aussage war bei den Geckos.

Gruß Ilvy

12.03.2011 11:34
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Tropicparadise
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Beitrag: #7
RE: Kokzidien

@Dude: Ja das kann schon sein dass die Infektion tödlich endet, aber wenn die Tiere keine Anzeichen der Infektion bzw. Krankheit zeigen, dann behandle ich nicht! Sollten aber doch Krankheitsanzeichen kommen, dann weis der Steven dank dem Therapievorschlag was zu tun ist...

@ Ilvy : Ich bin genau Deiner Meinung! Nochdazu bei den Geckos, da finden die Immer was:-) Ich habe schon vor Jahren einem anderen SEHR bekannten Labor ein Bein gestellt, indem ich einunddenselben Kothaufen einer Schlange durch zwei geteilt habe und als Proben von Zwei verschiedenen Schlangen eingeschickt habe. Es sind zwei völlig unterschiedliche Diagnosen rausgekommen, schon komisch gell.-) Das ist meine Erfahrung und die wahrheit!
Dieses Labor gibts allerdings nicht mehr, und ich hoffe natürlich dass die anderen Labore es hier genauer nehmen ^^
Grüße
Stefan

12.03.2011 12:38
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Dude
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Beitrag: #8
RE: Kokzidien

naja ich will ja hier keine Riesen Diskusion ausbrechen lassen aber wenn man nen Befund bekommt sollte man sich auch n bissel durchlesen und aus einem Auszug von wiki:

Vermehrungszyklus
In einer Wirtszelle, meist des Magen-Darm-Kanals, des Blutes oder der Leber, vollziehen sie eine ungeschlechtliche Vermehrung in Form einer Schizogonie/Merogonie (Spaltung) durch mehrfache Kernteilungen und zerstören dabei die Zelle. Jedes der sogenannten Merozoiten (bis zu 100 aus einem Elterntier) befällt anschließend eine neue Zelle und der Vorgang wiederholt sich. Die Form der Teilung ist abhängig vom Parasiten: Toxoplasma gondii teilt sich in einer Form die Endodyogenie genannt wird, während Eimeria ein Schizogonie/Merogonie-Teilungsmuster aufweist. Bei Sarcocystis wird das Teilungsmuster als Endopolygonie bezeichnet.

Die Zahl der ungeschlechtlichen Vermehrungen ist für jede Kokzidien-Art spezifisch. Danach bilden sich Geschlechtszellen (Gametogonie), nämlich große plasmareiche Makrogameten und kleine begeißelte Mikrogameten, und es vollzieht sich eine geschlechtliche Vermehrung. Die befruchtete weibliche Zelle umgibt sich mit einer Hülle und wird zur Oozyste. Sie wird mit dem Kot des Wirtes ausgeschieden. In der Außenwelt kommt es wieder zu einer ungeschlechtlichen Vermehrungsphase, in der sich einkernige Teilungsprodukte bilden und sich mit Hüllen umgeben, die sogenannten Sporen (Sporogonie). In den Sporen bilden sich unter weiterer Teilung die infektiösen Sporozoiten.


auch wenn die Krankheit nie ausbrechen würde bei dem einen oder anderen Frosch bleibt der Kot durch Sporen infektiös und ich persönlich wollte so was nicht im Haus bzw terrarium haben


Mfg Thomas


Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen.



12.03.2011 13:22
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Ilvy
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Beitrag: #9
RE: Kokzidien

Hallo Thomas,

ich möchte nicht generell die Kotprobe in Frage stellen.

Ich zweifle aber mittlerweile alle "verkäufer" an und Tierärzte sind auch nur Verkäufer.

Zudem in meinem Fall, wenn du mit ner halben TBL heimkommst und die 1/4 sollst und auflösen usw.und noch eben 0,4 ml verabreichen....verstehste auf was ich rauswill, da passt schon keine Dosierung. Ein Tier hat drauf die Sch.....ei bekommen.............grrrr.

Viele Grüße Ilvy

12.03.2011 14:29
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Glotzkowski
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Beitrag: #10
RE: Kokzidien

Hy @ all

Da bin ich ja erstmal beruhigter das Ich mir nicht so eien Kopf machen soll und die 3 erstmal weiter beobachten soll.
Das nimmt einen Anfänger schon erstmal etwas druck weg.

@ Dude: Tiere bei vorhandner Symptomatik - 10mg Baycox / kg KM oral, die 5%ige Suspension verwenden, da die 2,5%ige toxisch für Amphibien ist!
nach 10-14 Tagen wiederholen
Tiere während der Behandlung auf papier halten, täglich wechseln.
Bodengrund im Terra austauschen um Reinfektion zu verhindern, Terrarium reinigen & desinfizieren
Vergesellschafte Tiere in die Therapie einbeziehen

gruss Steven

12.03.2011 20:15
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