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Infrarotstahlung Aber welche
bennyg60
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Beitrag: #1
Infrarotstahlung Aber welche

hallo zusammen...
hab mit großen ohren den bericht auf Frogtalk angehört.
nachdem ich bei meinem großen terra noch in der einlaufzeit bin wollte ich mal fragen welche infrarotlampe dafür geeignet ist. bzw gemeint ist.
kann man da eine ganz normale osram oder phillips infarotlampe nehmen.
oder einen elstein dunkellichtstrahler???

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.12.2009 19:02 von bennyg60.

10.12.2009 18:58
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Rindviech
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Beitrag: #2
RE: Infrarotstahlung Aber welche

benny
Bretz benutzt Halogenstrahler dazu - jedenfalls erklärt er das im Frogtalk. Es ist nicht damit getan strahler rein und gut sondern auch die Lüftung muss darauf abgestimmt sein.
Zum anderen sollte man imo, wenn man IR einsetzt genau machen was man tut - dunkelstrahler halte ich für die Terraristik für ungeeignet da Licht eben nicht ausschliesslich dunkel ist und auch die IR wahrnehmung durchaus auch über für uns sichtbares Licht geschieht - falls ich mich nicht irre findest Du in der Terraria No 1 einen sehr guten Artikel von Ingo Kober zum Thema Licht.


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Ich weiss nix!
10.12.2009 19:40
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bennyg60
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Beitrag: #3
RE: Infrarotstahlung Aber welche

das mit den halogenstrahlern hab ich auch so in erinnerung.
nur weiß ich mit den scheiben und der reduzierung der lampe ( wie er es erklärt) nichts anzufangen.
wegen der lüftung hatte ich eh vor, nach der beregnung die lüfter laufen zu lassen.. hatte mir benjamin ( bens jungle) eh geraten, und steht ja auch in seinem buch.
hab mir grad den mitschnitt nochmal anghört. da hat der DR. das ja erklärt mit der wahrnehmung der strahlung.....
nun stellt sich nur die frage ob der aufwand mit halogenstrahler (so wie er es erklärt hat) lohnt, oder ob man auch auf herkömmliche rote infrarotlampen von phillips oder osram das gleiche oder ähnliche ergebnis erziehlt.
leider habe ich die Terraria No 1 nicht..

10.12.2009 19:56
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Dendro-MM
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Beitrag: #4
RE: Infrarotstahlung Aber welche

Hi,
so richtig verstanden hab ich das auch nicht. Wieso sendet ein Halogenstrahler, den man so schwach ansteuert, dass er nur rot dimmert, eigentlich einen hohen Anteil an Infrarot A aus? Also einen, der in einem guten ausgewogenen Verhältnis zum Infrarot B Anteil steht? Ich bestreite das nicht, aber ich verstehe es auch nicht. Wenn ich nämlich nach speziell kurzwelligen Strahlern (mit "Tiefenwärmewirkung") suche, sind diese immer recht teuer, die Halogenstrahler (und auch Infrarotstrahler die überwiegend Infrarot B absondern) hingegen sind recht günstig.

Des weiteren werden die Strahler ja glühend heiß. Liegen die bei Herrn Bretz direkt auf der Scheibe? Ich kann mir nicht vorstellen, dass eines meiner Becken aus normalem Floatglas die Hitze aushalten würde bei direkt aufliegendem Strahler. Borofloat ist ja hitzebeständiger, ist dann etwa das gesamte Becken aus Borofloat?

PS: Ich hab mir den Podcast natürlich so aufmerksam wie möglich angehört, aber diese beiden Punkte wurden dort nicht hinreichend erläutert. Leider kann man die Podcasts, wenn man sie über das Aplett abspielt, auch nicht vor- und zurückspulen.
Das ganze Thema war hochinteressant, aber ich sehe mich ohne diese detailierteren Informationen nicht imstande, das mal auszuprobieren.

lG,
Milán

10.12.2009 20:02
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knabber0815
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Beitrag: #5
RE: Infrarotstahlung Aber welche

Kurz übern Tellerrand, ich weiss nicht obs interessiert oder hilfreich is.
Vielleicht schaut man sich einmal Bilder an die bei Infrarotfotografie entstanden sind. Hier wird beispielsweise das Infrarote Licht im Gegensatz zu einem grossen Teil des sichtbaren Lichtes stark reflektiert und nicht absorbiert.
Ich denke wenn man mit IR rumfummelt müsste man wissen wie ein grossteil der eigenen Terrarieneinrichtung darauf reagiert - absorbiert oder reflektiert. Das wird wohl Einfluss haben wie schnell ich einen Brutkasten aus meinem Terrarium baueWink

Grüsse
Dirk


Man möge es kaum glauben, aber selbst zum vorausschauenden Fahren ist der Blick durch den Rückspiegel oftmals hilfreich
10.12.2009 20:07
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Rindviech
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Beitrag: #6
RE: Infrarotstahlung Aber welche

Ob es sich lohnt weiss man noch nicht so recht ;-)
Bretz geht davon aus, dass durch die IR-Strahlung 2 Effekte entstehen:
- Verdunstung unter Bildung von Mikroionen
- "bessere" Erwärmung der Tiere im Kern und dadurch "besseres" Ablaufen des Stoffwechsels

Du musst davon ausgehen, dass Bretz ein vollständig neues Terrarienkonzept vorschlägt - Ziel dabei ist es durch Ernährung und eine Vollkommen andere Terrarientechnik (da hat sich in den letzten 40 Jahren Terraristik wenig weiterentwickelt) die Immunabwehr der Tiere zu stärken. Das setzt aber eine andere Konstruktion des Glasbehälters voraus und das Erkennen der Regelkreise - ich glaube ehrlich gesagt nicht dass die erwünschten Effekte sich in einem "normalen" Terrarium, wie gewünscht einstellen lassen.
Sollten die physikalischen und biologischen Annahmen richtig sein, dann tritt imo auf alle Fälle ein vermutlich positiver Effekt auf das Immunsystem ein.
Dr. Liebich hat ja dazu im Gewächshaus eine interessante beobachtung gemacht - setzt er eine Regenanlage (die stehenden Nebel produziert) ein reagieren die Frösche anders als wenn er mit dem Schlauch rumspritzt.
Beide schieben diesen effekt vermutlich auf die Entstehung von Mikroionen dies wird als Wasserfalleffekt bezeichnet vereinfacht entstehen diese wenn Wassertröpfchen "zerplatzen" also mit hoher Energie auf einen harten "Untergrund" treffen. Ob diese negativen Mikroionen durch den Einsatz von IR entstehen können weiss ich nicht - jedenfalls werden Mikroionen im Wellnesbereich dadurch erzeugt dass man Wassertröpfchen auf ne Metallplatte schiesst - den positiven Effekt kann man an sich selbst und an der Natur nach einem warmen Sommerregen betrachten. Jedenfalls scheinen diese Ionen daran beteiligt zu sein was wir als Frischluft empfinden.

Zum andern spielt der im Terrarium bestehende erhöhte Keimdruck eine Rolle bei der Bretzschen Technik - ich habe ja im Podcast auf eine Untersuchung hingewiesen, die zwischenzeitlich vorliegt - wir diskutieren gerade die Ergebnisse - jedenfalls haben sie sich wie erwartet eingestellt. Hierbei sehe ich momentan den grössten Handlungsbedarf - die Keimzahl ist (leider haben wir keine Vergleichswerte) vermutlich um das 7-fache im Vergleich zur Raumluft erhöht und man kann davon ausgehen dass das fast immer so ist. Das baut imo Druck auf das Immunsystem auf - und der kann so ungesund werden, dass die Tiere an irgendwelchen Sachen erkranken, die sie normal wegstecken können. Wir reden nicht von Keimfreien Terrarien (nochmal) sondern von Terrarien die erträglich für die Immunabwehr sind und die die Immunabwehr noch trainieren und nicht überfordern.
Zum nächsten wirkt der herkömmliche Weg (obwohl ich den auch noch verwende) Lüfter auf Gaze ab und zu mal an sicherlich nicht "perfekt" auf die Gesunderhaltung der tiere - damit wird in der Regel Raumluft in das Terri geblasen die u.U. a) trockener, b) kälter, c) verkeimter ist, vor allem dann, wenn die Bude nicht gelüftet wird.
Da kannst Du dann IR zugeben wie du willst, wenn Du ne Drecksbude mit Ziggiqualm und Schimmelsporen in der Luft hast wird sich da vermutlich kein Effekt zeigen vielleicht sogar das Gegenteil.
Bretz setzt da auf Luftentkeimung mittels UVC mit geringer aber kontrollierter Zufuhr von Raumluft, um eben Situationen duch unkontrollieres Einblasen von Raumluft zu vermeiden, die die Tiere schädigen können. Wobei langsame Temperaturanstiege und Abfälle (im Toleranzrahmen) die Tiere nicht schädigen sondern eher stabilisieren (die Betonung liegt auf langsam und Toleranzrahmen) im Biotop von tricolor Hochalndarten gibt es ja auch Reif in den Morgenstunden.


Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Auswirkungen
a) schnell sichtbar werden
b) überhaupt sichtbar werden, wenn nicht das Gesamtkonzept aus Technik und Ernährung stimmt. Er hat das ja erklärt mit dem Prinzip des logischen "und" berücksichtigst Du nicht alle Faktoren kann das ergebnis niemals 1 sein.

Dennoch bin ich davon überzeugt dass der Ansatz sofern man ihn als ganzes betrachtet und die Wirkmechanismen versteht richtig ist und die Terraristik einen grossen schritt nach vorne bringen könnte - sofern sich das alles in Gesamtheit realisieren lässt - diskutieren sollte man das ganze auf alle Fälle.


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10.12.2009 20:48
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Dendro-MM
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Beitrag: #7
RE: Infrarotstahlung Aber welche

Leider ist damit aber nicht im Geringsten meine Frage bzw. die Frage von bennyg60 beantwortet.

lG,
Milán

10.12.2009 21:00
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Rindviech
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Beitrag: #8
RE: Infrarotstahlung Aber welche

@Demdro: weil ich dazu nix sagen kann ich habe weder Messwerte vorliegen noch sonstwas - noch habe ich mich ausgiebig mit IR beschäftigt - die Frage ist eben welchen Effekt du Erzielen willst?
Ich denke der beabsichtigte Effekt muss der Vater des gedankens sein und nicht IR rein und gut ist (mikroionen lassen sich imo anders erzeugen aber ich bin ne physikalische niete und deshalb weiss ich nicht ob das, abgesehen vom Leuchtmittel überhaupt mit IR möglich ist)


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10.12.2009 21:12
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bennyg60
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Beitrag: #9
RE: Infrarotstahlung Aber welche

könnte man nicht mal den DR. höchst persönlich fragen . ob seine gemessenen ergebnisse nicht auch mit handelsüblichen infrarot lampen erreicht werden könnte. bevor man hir groß rumspekuliert?!?!?!?
würde mich über nen anhaltspunkt freuen, denn ohne zu wissen wie man es evtl besser machen kann (materialtechnisch, also lampen) kann man auch keine erfahrungen bzw ergebnisse oder unterschiede feststellen
evtl. hat er ja auch schon mal mit anderen lampen experimentiert..

lieber admin .... bitte erklär mir mal die abkürzung UVC...

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.12.2009 21:37 von bennyg60.

10.12.2009 21:33
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Rindviech
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Beitrag: #10
RE: Infrarotstahlung Aber welche

UVC:
http://de.wikipedia.org/wiki/UV

vielleicht meldet sich ja der Doktor nochmal ;-)


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10.12.2009 21:47
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