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Infrarotstahlung Aber welche
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bennyg60
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RE: Infrarotstahlung Aber welche
hät mal ne andere frage zu dem cast...
was genau meint der Dr. mit einer kältefalle...
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| 13.12.2009 10:13 |
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dirk_u
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RE: Infrarotstahlung Aber welche
Hi Benny,
eine Kältefalle dient dazu, Luftfeuchte auszukondensieren.
Dazu kann z.B. ein Peltierelement verwendet werden.
@Bretz:
Können Sie etwas dazu sagen, inwiefern IR A / IR B bei gedimmten Halogenstrahlern abgestrahlt wird?
Dass Wärmestrahlung abgegeben wird ist klar, und wg. der geringen Oberflächentemperatur dann nur noch wenig sichtbares Licht ist auch klar. Mir geht es eher darum wie man bestimmt, wieviel IR A und IR B bei solch einem Setup abgegeben wird.
Muß ich das auch austesten mit einem Agar- (oder Gelatine-) gefüllten Handschuh?
lg
Dirk
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| 13.12.2009 11:35 |
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Bretz
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RE: Infrarotstahlung Aber welche
@ bennyg 60, bei einer Kältefalle wird rekondensiert, wie schon dirk u angeführt hat. Wichtig ist, dass man die gekühlte Abluft an der warm-feuchten Zuluft im Gegenstrom vorbeiführt, das führt zu erheblicher Enegieeinsparung
@ dirk u, es sind zwei getrennte IR Anwendungen: Für die Verdunstungsbeschleunigung ist es unerheblich, ob IR-A oder B, (B hat weniger Energie und ist deshalb weniger wirksam), für die Thermoregulation der exothermen ist der Unterschied zwischen IR -A und B jedoch erheblich.
Noch eine Bemerkung zur Terrarienlüftung: wenn kein Austausch nach draussen besteht, ist auch keine Verdunstung der "Regenmenge" möglich. Grob gesagt ist die maximale Sättigung 50g pro m3, die Differenz zur Raumluft mit etwa 40% verringert diesen Wert, man braucht also mehere m3, um eine überschüssige Wassermenge "los zu werden". Auch die Energiemenge pro Liter Wasser ist mit 0,64 kW extrem hoch, wenn diese Energiemenge nicht zusätzlich zugeführt wird (durch zeitlich begrenzte Einstrahlung), wird sie dem bestehenden System entnommen( langsame Verdunstung mit Abkühlung dünner Strukturen (Blätter), Absenkung der durchströmenden Aussenluft). Dies ist kontraproduktiv und führt zu muffiger Staunässe. Die Beschränkung des Luftaustauschs in der Abtrocknungsphase ist also nicht sinnvoll. Im Normalbetrieb wird der freie Luftaustausch mit der Aussenluft vor allem zur Verhinderung einer Betauung der Frontscheibe benutzt, sonst ist er nicht zweckmässig.
Mit freundlichen Grüssen
Bretz
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| 13.12.2009 13:22 |
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dirk_u
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RE: Infrarotstahlung Aber welche
Hallo,
@Bretz meine Frage zielte eher darauf ab wie man bestimmt, welche Zusammensetzung IR A/IR B für die Tiere am zuträglichsten ist.
Weiter stellt sich die Frage, wie man dieses Verhältnis an einem gegebenen Strahler (z.B. leistungsbeschränkter Halogenbirne oder Elstein - Strahler) selbst - wenn auch nur überschlägig - bestimmen kann.
Z.B. wäre es denkbar, über einen Deckendurchlass, welcher IR - Durchlässig ist einen "Sonnenplatz" zu schaffen...
oder ist das abwegig?
50g Waser pro m³ Luft ist für mein empfinden ein deutlich zu hoher Wert (es entspräche >40°C warmer Luft, welche zu 100% mit Wasserdampf gesättigt ist).
Rechnerisch ist die Wassermenge pro m³ Terrarienluft bei 25°C und hypothetischen 100% Luftfeuchte ~ 18 g H2O/ m³.
Die Menge an Aussenluft (in Form von z.B. Wohnzimmerluft bei 21°C und 50% Luftfeuchte => ~7 g/m³) um die Luftfeuchte im Terrarium zu verringern hält sich in einem überschaubaren Rahmen.
Trotz allem kann es jedoch zu Zugerscheinungen führen, da die Hautoberfläche der Frösche wahrscheinlich (wenn sie nicht in eine "ruhige Ecke" hüpfen) doch deutlich auskühlen kann.
Daher stellt sich die Frage ganz konkret: Macht es Sinn warme Sonnenplätze zu schaffen?
lg
Dirk
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.12.2009 21:49 von dirk_u.
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| 13.12.2009 21:47 |
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Albert D.
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RE: Infrarotstahlung Aber welche
Möchte Herrn Bretz nicht vorgreifen, aber Sonnenplätze wie bei Echsen typisch , hat er meiner Meinung nach nicht so erwähnt.
Es geht wohl mehr um die Reduzierung von gewissen Fungisporen und Bakterien in der Luft und im Substrat, in Konzentrationen , mit denen Frösche im Naturhabitat kaum in Berührung kommen.
Dazu zählt die Abtrocknung im Microkosmos Terrarium bestimmt als entscheidender Fakt , ohne die Luftfeuchte nach unten zu vernachlässigen,da nützliche Pilze (Bromelien und Orchideenwurzeln ) und Bakterien eine gewisse rel.Luftfeuchte benötigen.
Einen weiteren nützlicher Gesichtspunkt zur Abtrocknung im Terrarium wäre die Lebensverlängerung der Pflanzen.
Von Bromelien abgesehen , wäre ein über Stunden vernässtes Blattwerk , evtl mit geringen Wasseransammlungen auf Blättern für Pflanzen der Langsame Tod.
Durch die Osmosetätigkeit dringen Ionen aus den Blättern ins angesammelte Regenwasser , die in der Pflanze nötiger wären.
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| 13.12.2009 23:27 |
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B. aus L.
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RE: Infrarotstahlung Aber welche
Hallo zusammen,
mir stellt sich gerade die Frage, ob eventuell IR-Quarzstrahler oder Halogenheizstrahler für unsere Zwecke geeignet wären (bei entsprechend geringer Leistung oder runtergeregelt). Der Gedanke kommt mir jetzt selbst etwas naiv vor, aber vielleicht kann Dr. Bretz hier etwas über deren Tauglichkeit sagen, vor allem über die tatsächliche IR-Emission solcher Geräte.
Viele Grüße
Bernd
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| 15.12.2009 17:52 |
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roman
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RE: Infrarotstahlung Aber welche
Hallo zusammen
Gibt es Neuigkeiten von Infrarot-Front? Erfahrungen?
Weiss jemand, ob die Wellenlänge der Infrarotstrahler abhängig von der Temperatur ist? Für die Flächenbestrahlung würden sich vielleicht
Elsteinstrahler in Stabform oder Quarz-Infrarotstrahler für R7s-Fassungen eignen?!
Gruss Roman
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| 13.07.2010 16:05 |
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Rindviech
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RE: Infrarotstahlung Aber welche
Dunkelstrahler sollten eher nicht geeignet sein
http://www.frogtalk.de
Gespräche über Pfeilgiftfrösche
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Ich weiss nix!
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| 13.07.2010 17:46 |
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roman
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RE: Infrarotstahlung Aber welche
Grundsätzlich hast du recht. Aber bei einer Kombination von Elstein und HCI-Strahlern wird meiner Meinung nach eher die 'fehlende' Infrarotstrahlung ergänzt, als eine unnatürliche Hitzequelle hinzugefügt.
Das Ziel ist ja nicht das Schaffen eines Sonnenplatzes, sondern eine plusminus grossflächige Infrarotbestrahlung für die beschleunigte Abtrocknung. Die Quarz-Infrarotstrahler erfüllen ihren Zweck bestimmt auch, geben jedoch als Nebeneffekt ein unnatürliches Spektrum in einer ungewünschten Lichtfarbe ab...
gruss Roman
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| 15.07.2010 22:40 |
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