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Erkrankter Auratus
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Nickmyself
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RE: Erkrankter Auratus
BIOSERIN wird ebenfalls zu 1 Tropfen verabreicht. Hierbei ist es jedoch auch nicht so schlimm wenn etwas mehr verabreicht wird. Die Lösung ist völlig ungefährlich und wird unverdünnt direkt auf die Haut getropft. Das man den Frosch darin aber auch nicht baden sollte, dürfte klar sein . Übrigens erfahre ich die konsistenz von BIOSERIn, wenn man es zwischen den Fingern zerreibt ebenfalls als Blutartig. Riechen tut es jedoch in keinserweise nach Blut und es ist ebenso wie BAYTRIL absolut farblos
lg, Nick
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| 07.02.2010 18:38 |
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ctenopoma
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RE: Erkrankter Auratus
Hallo!
Wäre schön, wenn Du den foreninternen Upload benutzen würdest. Zum einen habe ich keine Lust, ständig die Werbepopups wegzuklicken, zum anderen werden das in Kürze tote Links sein, wodurch Dein Beitrag einfach keinen Sinn mehr macht.
Ansonsten interessanter Beitrag. Scheint ja nochmal gut gegangen zu sein.
Gruß
Ctenopoma
BTW: Die Verdünnung wird mit 0,9% (physiologischer) NaCl-Lösung gemacht, nicht mit 99,95 %. Es reicht ja zu erwähnen, daß Du eine 0,05 Vol-%ige Baytril-Lösung herstellst. Das man die letzten 99,95 Vol-% mit NaCl (0,9%iger) auffüllt, sollte dann jedem klar sein
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.02.2010 19:43 von ctenopoma.
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| 07.02.2010 19:42 |
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Nickmyself
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RE: Erkrankter Auratus
Hab ich gemacht André . Guggsu auf die erste seite!
Gibts auch eine nicht physiolgische sondern astrale NaCl Lösung? Es war auch nicht die bedeutung, dass es 99,95 %ige Lösung ist sondern der rest einfach nur mit natrium chlorid aufgefüllt wird (zugegeben etwas überflüssig aber was solls Hab den Beitrag auch nochmal bearbeitet.
lg, nick
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| 08.02.2010 02:22 |
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ctenopoma
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| 08.02.2010 18:48 |
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Nickmyself
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RE: Erkrankter Auratus
so hier mal ein kleines update. Kann leider kein Foto machen da ich meine kamera geschrottet habe.
Ich hatte die Behandlung so wie beschrieben fort geführt und nach besagter Woche eine "reine" kotprobe entnommen indem ich sie direkt vom after des frosches entnommen habe, da dieser auch immer noch Schwierigkeiten beim koten hatte. Die neue untersuchung ergab dass diese "hochbeweglichen bakterien" zwar raus waren, allerdings ein geringer Befall an Spulwürmern vorhanden ist. Die eier davon wurden wohl bei der ersten mirkoskopischen Untersuchung übersehen bzw können da sowieso noch keinem wurm/etc zugeordnet werden.
Die Kotuntersuchung hat mich 13 euro gekostet.
Ich hab dann ein medikament gegen die Spulwürmer gratis zugeschickt bekommen. Dieses nennt sich "LEVAMISOL". Davon musste ich dem Frosch jeden Tag an 3 aufeinander folgenden Tagen 0,15ml verabreichen. Das Medikament ist mit NaCl verdünnt und enthält noch 2mg Levamisol auf 1ml Lösung.
Das ich getropft habe ist nun etwa eine Woche her. Das weibchen sitzt nun zwar ab und zu immernoch kurzzeitig im Wasser, wenn es kot abgeben will, hat aber nun nach intensiver Pflege wieder um einiges zugenommen und war wieder sehr agil. Ich habe es nun wieder in das Haltungsbecken entlassen nachdem es in der kleinen quarantäne box fast verrückt geworden ist und die ganze zeit raus wollte und einen immensen bewegungsdrang entwickelt hat. Auch im Terrarium ist es nun sehr viel am sich bewegen und auf Futtersuche ein im gegenteil zum z.b. männchen auch keineswegs mehr scheu. Im Gegenteil! Wenn ich mich der Scheibe nähere kommt sie angehopst und wartet auf Futter. Ich warte noch eine weitere Woche ab wie sich ihr Ernährungszustand bessert und werde ggf. eine weitere Kotprobe einschicken und sofern ich dann kann, auch ein neues Foto machen.
lG, Nick
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| 05.03.2010 01:32 |
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Jochen
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RE: Erkrankter Auratus
Hallo Nick,
Alles sehr interessant.
Kann das sein das die Ärztin Cimander heißt?
Finde keine Cimanci.
lg Jochen
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| 21.03.2010 23:05 |
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Nickmyself
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RE: Erkrankter Auratus
Hi Jochen! Ja in der Tat Cimander, hab mich da irgendwie verschrieben ^^.
lg, Nick =)
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| 21.03.2010 23:54 |
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dirk_u
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RE: Erkrankter Auratus
Hi Nick,
ist ja einige Zeit vergangen.. wie geht es dem Tier heute?
lg
dirk
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| 16.09.2010 09:01 |
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Tanja
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RE: Erkrankter Auratus
Hi Nick,
ist ja einige Zeit vergangen.. wie geht es dem Tier heute?
lg
dirk
Hallo Nick,
toller und Informativer Bericht! Aber wie es dem Tier jetzt geht würde mich auch mal interessieren.
lg
Tanja
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| 24.09.2010 21:08 |
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Nickmyself
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RE: Erkrankter Auratus
Hi Tanja und Dirk
Das Tier hat sich von den Folgen nichtmehr richtig erholt. Es verstarb im Juli. Bis dahin musste ich mich allerdings auch intensiv um das Weibchen kümmern. Täglich den Ernährungszustand kontrollieren und immer direkt vor dem Versteck füttern. Das Medikament "LEVAMISOL" setzte ich 2 Wochen später noch einmal für 3 Tage ein zur Sicherheit und kümmerte mich weiterhin täglich um das Tier und der Ernährungszustand schien sich scheinbar zu bessern, jedoch nicht zu stabilisieren.Ich fand das Weibchen dann nachdem ich für 4 Tage verreist war tot vor seinem Versteck liegen. Die Spulwürmer schienen also anscheinend noch nicht ganz beseitigt zu sein. Öfter soll man das Medikament auch nicht geben. Ich nehme an, dass die Bakterien UND die Spulwürmer in Kombination einfach zu viel für das Kranke Weibchen waren. Von dem Männchen schickte ich noch einmal eine Kotprobe ein. Dieses war vollkommen gesund und lebt seitdem her alleine im Terrarium und ist zwar, wie es für Auraten typisch ist sehr scheu (hatte es zwischenzeitlich auch 1 Monat nichtmehr gesehen) aber putzfidél , gut genährt und Agil.
Ich hatte mir zwischenzeitlich überlegt mir ein neues Weibchen zu zu legen, war mir aber nicht ganz sicher ob das Becken nun kontaminiert ist. Sind Spulwürmer denn nicht generell in Becken vorhanden und befallen dann evtl kranke Tiere? Ich wüsste jetzt nicht warum das Männchen ansonsten so fit sein sollte.Müsste ja sonst auch krank sein?
Kann ich mir überhaupt ein neues Weibchen dazu holen oder geht von dem Becken eine Gefahr der Erkrankung aus?
Ich war jedenfalls sehr enttäuscht darüber,dass das Tier es doch nicht geschafft hat. Bin aber der festen Überzeugung, dass es, hätte man die spulwürmer schon bei der erstuntersuchung gefunden und nicht erst 2 Wochen später, dann hätte das Tier sicher überlebt, solange man sich sorgfältig um den Genesungsprozess kümmert.
Ich möchte aus diesem Grund abschließend als Feedback sagen, dass jetzt nicht jeder denken soll: Ja toll wozu zum Tierarzt gehen wenn das Tier dann doch abnippelt. Grade das zögern und warten damit zum Tierarzt zu gehen bedeutet das sichere aus. Dann kommt es wie man in diesem Fallbeispiel sieht natürlich auch noch auf die Kompetenz für Amphibienkrankheiten an. Ich hoffe, dass der Beitrag ansonsten jedem eine kleine Hilfe war.
Liebe Grüße, Nick =)
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| 05.02.2011 20:28 |
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