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Erfahrungen
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Butcher
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Erfahrungen
hi an alle
ich habe mal ne frage!!!
war heute bei uns in der zoohandlung und die haben dort ein pärchen Australischer korallenfinger laubfrosch (Litoria caerulea).
nun zu meiner frage habe eine terra anlage wo noch etwas platz ist und wollte sie mir vielleicht holen weil die dicken dinger mir so gefallen haben und wollte euch nun fragen ob ihr erfahrungen mit diesen tieren gemacht habt.
und ob ich diese genauso halten kann wie meine vorhandenen tinctorius arten.......
mfg mario
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| 30.09.2008 23:10 |
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wefi
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RE: Erfahrungen
Hallo Mario
Ich hatte vor Jahren einmal eine Gruppe mit 5 Litoria caerulea, sie sind sehr gut zu halten, aber wenn sie zu quaken beginnen sind sie doch sehr laut, ich hatte sie im Keller und hörte sie im ersten Stock. Ich habe sie dann einfach trockener gehalten um das Problem mit der Lautstärke zu umgehen. Mein Terrarium war L/B/H 90/60/160 cm, die Tiere verschlafen den Tag auf Ästen oder Grossen Blättern sitzend und werden gegen Abend aktiv.
Auch brauchen sie relativ viel und Grosses Futter, Grosse Grillen, Wanderheuschrecken und Nestjunge Mäuse. Ich hatte viel Freude an den Fröschen, sie können offenbar bis zu 20 Jahren alt werden.
Mit freundlichen Grüssen Werni
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| 01.10.2008 07:17 |
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Butcher
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RE: Erfahrungen
danke für deine antwort.....bei mir stört das gequake nicht die terra anlage steht im heizungsraum............aber man konnte sie genauso halten wie tinctorius,wegen der temperatur oder luftfeuchtigkeit
hattes du auch nachzuchterfolge
mfg mario
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| 01.10.2008 09:34 |
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wefi
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RE: Erfahrungen
Hallo Mario
Die Haltung bezüglich der Temperatur und Luftfeuchte ist wie bei D. tinctorius, ich hatte sie jedenfalls seinerzeit ohne Probleme so gehalten. Nach einer Trockenzeit, die Luftfeuchtigkeit mit häufigerem sprühen erhöhen, damit die Tiere in Fortpflanzungsstimmung kommen. Bei mir waren seinerzeit die Rufe wirklich das Problem, da ich sie im Keller einer Mitwohnung gehalten habe. Nach den ersten nächtlichen Paarungsrufen, habe ich die Frösche sofort wieder trockener gehalten und sol leider keine Nachzuchten erhalten.
Mit freundlichen Grüssen Werni
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| 01.10.2008 10:03 |
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Butcher
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RE: Erfahrungen
hi werni
dann steht ja meinen kauf nix mehr im wege..............was hast du ihnen immeer gefüttert
mfg mario
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| 01.10.2008 10:25 |
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wefi
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RE: Erfahrungen
Hallo Mario
Meine ausgewachsenen Litoria caerulea wurden mit selbstgezüchteten Steppengrillen gefüttert. Im Sommer gab es zur Abwechslung allerlei gefangene Insekten, Käfer wurden nicht so gerne gefressen. Ein- bis zweimal im Monat nackte, Nestjunge Mäuse die für den Calciumbedarf äusserst wichtig sind. Füttert man zu viele Mäuse lagern die Frösche das überschüssige Kalzium im Körper unter der Haut als bis zu Erbsengrosse Knoten ein. Diese Knoten verschwinden wieder, sobald die zugeführte Calcium Menge wieder reduziert wird.
Gut angefütterte Tiere halten 2 Wochen ohne Futter problemlos aus. Bei regelmässiger Fütterung sind die Kotmengen auch dementsprechend.
Sind die Angebotenen Tiere schon Adult oder sind es Jungtiere? Ich wünsche dir mit diesen liebevollen Brocken viel vergnügen.
Mit freundlichen Grüssen Werni
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| 01.10.2008 10:54 |
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Butcher
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RE: Erfahrungen
also laut meinen nachforschungen dürften sie adult sein weil sie sehr groß sind das weibchen ist grasgrün und das mänchen ist dunkelbraun.....................bei mir ist jetzt nur das problem das ich für meine anderen frösche schon 4 verschiedene sachen an futter züchte hätte jetzt wegen der einfach halberkeit mehlwürmer gezüchtet hoffe das reicht auch zur grundernährung und ab und zu ein paar grillen gekauft oder wie du mir jetzt gesagt hast ein paar junge mäuse gekauft.......................
mfg mario
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| 01.10.2008 11:41 |
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wefi
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RE: Erfahrungen
Hallo Mario
Mehlwürmer werden natürlich auch gefressen, aber sie sind sicher nicht als Alleinfutter geeignet. Wenn du sie selber züchtest, ist es am besten die frisch gehäuteten (weissen) Larven zu verfüttern. Ganz junge Mehlkäferlarven habe ich sogar schon an D. tinctorius verfüttert. Die gekauften Grillen würde ich vor dem verfüttern mit Fischfutterflocken und Orangenschnitzen anfüttern damit sie gehaltvoller und vitaminreicher sind.
Als Variante könntest du natürlich auch Steppengrillen züchten, ist auch nicht so aufwendig und die Jungtiere sind gutes Dendrobatenfutter
Bei den Litoria sind die Männchen etwas kleiner als die Weibchen.
Mit freundlichen Grüssen Werni
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| 01.10.2008 15:17 |
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Butcher
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RE: Erfahrungen
hi werni
hättest du mal ne gute kurze zuchtanleitung für steppengrillen...................
mfg mario
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| 01.10.2008 16:02 |
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wefi
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RE: Erfahrungen
Hallo Mario
Ich halte und züchte seit bald 8 Jahren, weil sie am leisesten sind, Steppengrillen (Gryllus assimilis) und verfüttere die Jungtiere bis zu einem Alter von ca 3 Wochensie regelmässig an meine Dendrobaten, die grösseren werden von meinen Bartagamen vertilgt.
Zuchtanleitung:
Du kannst mit ca. 20 ausgewachsenen Grillen, eher mehr Männchen als Weibchen beginnen. Um Grillen zu züchten, muss man wissen, dass man ihr zirpen hört und die Zucht einen leichten Eigengeruch hat, man also am besten einen Platz aussucht, an dem sie niemanden stört. Die Geruchsbelästigung kann durch saubere, trockene Haltung relativ gering gehalten werden.
Setze die erwachsenen Grillen in einen ausbruchssicheren Behälter aus Glas, Plastik oder ähnlichem. Verwende keine Weichhölzer, denn diese Tiere zernagen fast alles. Darin bietet man den Tieren Versteckmöglichkeiten, wie Eierkartonsoder Kartonrollen und stellt eine ca. 10 x 10 grosse und 5 cm hohe Plastikbox mit feuchtem Blumensteckschaum (Oasis, Mosy etc) als Eiablagestelle zur Verfügung. Dort stechen die Weibchen mit ihrem Legestachel die Eier ins Substrat. Da es oft zu Eier-Räubereien kommt, lege ich ein Gitter auf den Behälter, die die Grillen am fressen der Eier hindern. Es ist darauf zu achten, dass der Blumensteckschaum nicht ganz austrocknet, da die Eier dann absterben. Gefüttert wird mit handelsüblichem Grillenfutter, Hunde- oder Haferfocken, Fischfutterflocken, Obst- und Gemüsestückchen.
Haben die Grillen immer Orangenschnitze (ich wechsle die schnitze einmal in der Woche aus) zur Verfügung kann man auf eine Wasserstelle verzichten. Sonst sollte die Wasserstelle flach und leicht zugänglich sein. Da sich Grillen sehr gerne selbst ertränken, legt man irgendwas hinein, woran sie gut herausklettern können. Temperaturen zwischen 26 und 32° C sind für die Zucht angemessen.
Die Eiablagebox sollte nach 10 Tagen ausgewechselt, entnommen und in einen Aufzucht Behälter umgesetzt werden. Auf diese Weise können die Grillen oder Heimchen nach Grösse getrennt aufgezogen werden, um spätere Zuchttier-Generationen sicherzustellen.
Mit freundlichen Grüssen Werni
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| 01.10.2008 16:39 |
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