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Entscheidungshilfe für Einsteiger
wahoo
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Entscheidungshilfe für Einsteiger

Hallo ich habe mich hier angemeldet, weil bei mir nun schon seit längerem der Gedanke gärt, mir ein kleines Terrarium mit Pfeilgiftfröschen anzuschaffen.

Dazu habe ich einige für mich wichtige grundsätzliche Fragen, die ich für mich beantworten muss, um zu entscheiden ob ich solch ein Projekt angehe.

Vorab ein wenig zu meinem Hintergrund: Ich bin 52 Jahre alt, Dipl. Biologe und habe über viele Jahre tropische Schlangen (i.e. Grüne Baumpythons) gehalten und gezüchtet. Daher mache ich mir eigentlich keine Sorgen ein Terrarium einzurichten und den Tieren das entsprechende Klima zur Verfügung zu stellen.

Meine Pythonterrarien hatte ich im eigenen Schlangenraum im Keller, im anderen Kellerraum war die Futtertierzucht untergebracht. Was mich letztendlich bewogen hat die ganze Haltung aufzugeben war vor allem, dass ich mich zum Schluss viel mehr mit den Futtertieren als mit den Schlangen beschäftigt habe und es mir dann auch immer schwerer gefallen ist die gezüchteten Futtertier für die Schlangen vor der Verfütterung zu töten.

Was mir nun vorschwebt wäre ein kleines Froschterrarium ( z.B. 50x50x50 cm) in meinem Arbeitszimmer in dem ich ein an die Terrariumgröße angepassten Besatz an Fröschen pflege.
Speziell hätte ich da entweder an Oophagus pumilio “Blaubeiner“ oder an Ranitomeya reticulata gedacht.

Am meisten haben es mir die “Blue Jeans“ angetan, weil sie mich schon bei einem Costa Rica Urlaub begeistert haben. Ich habe mal zwei Fotos angehängt, die wir im Norden von Costa Rica an der Grenze zu Nicaragua aufgenommen haben. Würdet ihr sagen, dass ich da mit der Bezeichnung der Farbvariante “Blaubeiner“ richtig liege?

Mein Arbeitszimmer befindet sich im Dachgeschoss, was bedeutet, dass es im Sommer, wenn es mal wieder richtig heiß ist, auch mal Raumtemperaturen jenseits der 30°C gibt.
Wie gut halten dass die Frösche, speziell die genannten Arten aus? Welche Möglichkeiten der Kühlung gibt es? Hat jemand schon mal versucht ein Terrarium mit Peltier-Elementen zu kühlen.

Der zweite Fragenkomplex dreht sich um die Fütterung/Futterbeschaffung.
Natürlich möchte ich meine Tiere gesund und abwechslungsreich ernähren. Ich möchte aber eigentlich keine Futtertierzuchten betreiben. Da ich im Ruhrgebiet wohne, sollte es eigentlich in der Umgegend genügend Anbieter geben, wo ich Futtertiere kaufen kann. Ich habe nur überhaupt kein Gefühl dafür, wie viel Futter zwei oder drei Frösche benötigen. Wie lange hält dann eine gekaufte Dose Drosophila/Erbsenblattläuse/Springschwänze/Mikrogrillen vor? Die Tiere werden ja zum einen verbraucht zum anderen “verderben“ die Futtertierchargen ja irgendwann selbst ohne Verbrauch.
Ist die Vorstellung realistisch eine dauerhafte Pflege von Dendrobatiden hinzukriegen ohne wieder groß in eine Futtertierzucht einzusteigen?

Und die Dritte Frage, die mich umtreibt ist natürlich die Urlaubspflege. Bei den Schlangen war es relativ einfach. Die Terrarien waren automatisiert, Fütterungspausen von 3 Wochen waren normal, es musste nur einmal am Tag jemand nachschauen ob die Tiere Kot abgesetzt hatten, frisches Trinkwasser geben und sicherstellen das im Tank der Beregnungsanlage genügend Wasser war.
Bei Fröschen ist's da ja nun auch anders. Wäre ein gangbarer Weg das Terrarium einzupacken und dem Urlaubspfleger nebst Futterdosen in seine Wohnung zu stellen? Wie macht Ihr das?

Und zum guten Schluss noch die Frage nach empfehlenswerter Literatur. Gibt’s da ein oder zwei Bücher, die Ihr mir empfehlen könntet? Was ich nicht suche, sind Bücher mit überlangem Artenteil und ausgiebigen Beschreibungen der Fundstellen der jeweiligen Art.
Mir geht’s eher um die Prxis: aktuelle Terrarientechnik ( z.B. LED, UV-Licht etc.), um die eigentliche Pflege also z.B. wieviel fressen die Tiere, wie häufig soll gefüttert werden, wie häufig füttere ich welche Futtersorte etc.

Über Rückmeldungen, Anregungen und Tipps würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank dafür schon mal im Voraus

Viele Grüße

Christian
       

05.01.2018 18:02
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Goblinfrog
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RE: Entscheidungshilfe für Einsteiger

Hallo Christian

Erstmal welcome aboard Smile

Ich halte u.a. selber Pumis, allerdings Oophaga pumilio popa green. Die Blue Jeans gelten als etwas heikel, was ich aber von einem Bekannten, als nicht unbedingt bestätigt bekam. Wie bei allen Terrarien-Tieren (also natürlich auch allen Haustieren insgesamt) ist es wichtig, sich auf die natürlichen Lebensgewohnheiten und das Habitat zu konzentrieren.

1. Das Becken: Ein 50er Würfel ginge für 2 Tiere, da die Pumis aber bevorzugt klettern, würde ich, falls der Platz vorhanden ist so gegen die 70-80 cm Höhe anstreben. Da darfs dann auch mal unten nur 45 x 45 cm sein. Je mehr Platz desto besser, aber plane doch auch eine gewisse Höhe ein. Ein 50er Würfel muss gut strukturiert sein, aber wohler fühlen sich die Tiere, wenn sie höher steigen können. Das Terra sollte bis auf die Front rundherum verkleidet (Xaxim oder Styroporplatten mit Torf beflockt) sein.
Das Becken sollte einen Schrägboden und eine Front- sowie Deckengaze haben (Kamineffekt). Idealerweise hast du im Wassergraben eine Bohrung für eine Entwässerung und im Frontdeckenglas Bohrungen für Regen-Düsen. Bei der vorgeschlagenen Grösse reichen 2 Regendüsen. Ich zähle dir das auf, da du ja vielleicht auch mal ein paar Tage weg möchtest und natürlich eine Urlaubsvertretung nicht weiss ich was alles machen muss.

2. Equipment: Ich empfehle dir eine Regenanlage, die lässt sich auch bequem über Zeitschaltuhr (Sekundentimer muss vorhanden sein!) automatisieren. Bei der Beleuchtung scheiden sich bereits die Geister. Ich hab in meinen Becken jeweils einen LED-Strip und einen T5 Balken (24W). 2x Täglich kommt über der Deckengaze eine UV-Lampe zum Einsatz (Die Zeit, also wie lange, ist stark von der Beckenhöhe und Beschaffenheit abhängig). Die Beleuchtung kann über eine herkömmliche Zeitschaltuhr(mechanisch) ausem Baumarkt gesteuert werden. Dein grösstes Problem sehe ich mit den Temperaturschwankungen. Du wirst im Winter Probleme haben, weil zu kalt und im Sommer zu heiss. Pumis mögens schon gern relativ warm, aber über Wochen Temperaturen von 30°+ dürften ein Thema sein. Ich habe teilweise auch relativ warm im Sommer (ca. 28°), aber da kann ich dann einfach mal die Beleuchtung weglassen und gut ists. Ich stelle dann bei Bedarf halt in Gottes Namen die Beleuchtung noch mehr in die Abendstunden und tagsüber ist dann halt eher nix mit Heftchen lesenBig Grin

3. Futtertiere: Für 1 Terra und 2 Frösche muss man sich schon überlegen, ob sich eine Futtertierzucht lohnt. Springschwänze wirst du eh brauchen und die lassen sich relativ simpel halten. Besorg die 2-3 Samlaboxen mit Deckel (14 x 28 cm) von Ikea. Etwas Kokossubstrat rein und dann zeitversetzt jeweils einen Zuchtansatz rein. Die kannste so locker 2-3 Monate behalten/züchten. Als Futter gibt es diverse gute, fertige Produkte, ansonsten kannst mit Hefepulver, frischen Champignons, getrockneten Kartoffelscheiben, ab und an etwas Obst, die Viecher fressen fast alles. Desweiteren wirst auch tropische Asseln brauchen, die kannst du in etwa gleich wie die Springschwänze halten. Asseln und Springschwänze sind nebst Futter auch deine Bodenpolizei. Sie fressen den Kot der Tiere, abgestorbene Pflanzen, Schimmel, naja so ziemlich alles, was man halt nicht mehr will. Ein gutes Dendrobaten Terra sollte schon ein paar Wochen bevor die Tiere einziehen, mit Springis und Asseln angeimpft sein. Ansonsten bei Pumis reichen als Ergänzung kleine und grosse Drosos sowie Erbsenblattläuse. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht unbedingt auf die Abwechslung ankommt, sondern auf die Qualität. Dies lässt sich durch die Drosos am besten steuern. Bevor du fütterst (ca. 2-3 Tage vorher). Einen Becher mit Drosobrei anmachen, dazu Calciumpulver, ich nehm noch Repashy Supperload unter den Brei mengen. Gerne auch mit Multivitaminsaft anmachen. Dann die Fliegen wie gesagt ca. 2-3 Tage fressen lassen. Danach Fliegen bestäuben und füttern. Drosos selber züchten für 2 Frösche würde ich jetzt nicht, aber im Ruhrpott haste massig Möglichkeiten (später mehr dazu).

4. Literatur: Auch hier gibt es massig Auswahl, aber mittlerweile kann man sich extrem gut im Net informieren und das meistens auch noch völlig umsonst. Gerade hier in diesem Forum, bist du auf einer der kompetensten Plattformen. Ansonsten rate ich dir mal bei Facebook reinzuschauen. Da gibts den Dendrokeller von Thorsten Mane (ausem Ruhrpott), sowie auch die Grippe Ruhrpottfrogs. Da haste auch gleich Zugang zu Leuten aus deiner Umgebung. Hier wirst du nicht nur Tipps und Rat erhalten, sondern du kannst auch gleich Kontakte zu Züchtern knüpfen. Am besten bei einem Züchter vorbeigehen und sich das alles mal direkt vor Ort anschauen.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen, aber wenn ich jetzt weiter mache, schreibe ich noch ein Buch.

LG
Stef

05.01.2018 21:30
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Obito
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Beitrag: #3
RE: Entscheidungshilfe für Einsteiger

Moin Christian,

Futtertierzucht:
Ich persönlich halte momentan 3 Frösche (D. Auratus) also ungefähr soviel wie du später halten möchtest. ich persönlich züchte meine Futtertiere selber, da es nach einer Weile recht üppige Futterkosten werden, so züchte ich meine Droso selber (alle 2 Monate 1-2 neue Dosen kaufen um Inzucht zu vermeiden) meine Springschwänze werden auch selbst gezüchtet. Jedoch hält sich der Aufwand hierfür ziemlich ingrenzen, ich schätze das ich vielleicht 1 Stunde pro Woche mit den Pflegen/Züchten der Futtertiere verbringe.

Litaratur:
Ich habe vor ungefähr einem halben Jahr mit dem halten von Pfeilgiftfröschen angefangen und habe mir als erstes dieses Buch gekauft: ,,Faszinierende Pfeilgiftfrösche: Lebensweise, Haltung, Nachzucht'' von Sven Salterberg. Ein aus meiner Sicht sehr informatives Buch wo durch ich die unterschiedlichen Arten sehr gut Kennengelernt habe.

Dein Arbeitszimmer:
Hier habe ich leider keine Erfahrung sprich in der Kühlung ;(

Urlaubszeit:
Ich füttere meine Tiere ungefähr alle 2 Tage, da ist es mit dem Urlaub schon etwas Schwierig. Ich habe zum Glück 2 sehr Gute Freunde die selber ein Terrarium haben, wodurch ich also während der Urlaubszeit meine Tiere bei ihnen abgeben kann. Da mein normales Terra für den transport zu groß ist (90x45x60) habe ich letztens ein 45er Würfel bekommen (Bin erst 14 desswegen geschenkt) Diese Größe kann man noch einigermaßen gut transportieren. Meine Tiere kommen also zu Freunden während der Urlaubszeit.

Da ich noch nicht so lange im ,,Frosch-Business'' bin kann ich dir leide keine genau bzw. Ausführliche Antwort geben, da wird dir glaube ich einer von den älteren Fröschlern besser weiterhelfen als ich. Hoffe trotzdem mal das meine Antwort dir villeicht ein wenig weitergeholfen hat ^^

Gruß
Theo/Obito

05.01.2018 23:28
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Obito
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Beitrag: #4
RE: Entscheidungshilfe für Einsteiger

Moin Christian,

die Empfehlung von Stef bei Thorsten Mahne vorbei zuschauen ist super. Ich kenn ihn zwar nicht Privat habe aber schon des öfteren mit ihm geschrieben und er macht einen suppppppper Eindruck ^^ echt ein klasse Typ !!

Gruß
Theo/Obito

05.01.2018 23:36
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wahoo
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Beitrag: #5
RE: Entscheidungshilfe für Einsteiger

Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten.

Da wo das Terrarium hin soll, stehen mir 50x50x65 cm zur Verfügung. Begrenzend ist hier die Höhe wegen der Dachschräge. In diese 65 cm muss aber auch noch ein Lampenkasten mit rein, die Bohrung für den Wasserablauf kann man evtl. seitlich anbringen.
Wenn das für Pumis eigentlich zu flach ist, lasse ich lieber die Finger von der Art.

Die Technik und Einrichtung eines Tropenterrariums ist mir eigentlich klar, ich habe sogar noch eine ENT-Beregnungsanlage (die mit den Espressomaschinenpumpen) im Keller stehen. Die wäre mir aber für einen Wohnraum zu laut, da müsste dann eine leise Pumpe her. Die Steuerung von Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit würde ich über eine Raspberry Pi realisieren.

Was mir fehlt ist einfach die Erfahrung und das Gefühl dafür das Klima in einem so kleinen Becken richtig einzustellen. (Ich würde z.B gerne mit einer Bright Sun Jungle beleuchten, hab aber das Gefühl, dass die selbst in 35 W viel zu viel Hitze für ein solch kleines Becken entwickeln würde.)

Bei den Futtertieren würde mich interessieren wie hoch denn die benötigten Mengen für zwei bis drei Frösche sind?
@Theo: Wie lange kommst Du denn mit einer Drosophila-Dose aus?
Wie lange hält eine Dose Springschwänze?

Vielen Dank für die Hinweise auf die facebook Gruppen, bei einer habe ich mich auch bereits angemeldet, aber gerade für die eigentlichen Grundlagen zur Haltung fände ich ein gutes Buch schon besser.
Ich würde mich über weitere Buchvorschläge (gerne auch englische Bücher) freuen.

Und ebenso natürlich auch über weitere Meinungen/Anregungen zu: Futter kaufen; Kühlung eines Terrarium oder vielleicht auch eine Einschätzung zu Ranitomeya’s im 50er Becken.

Morgen ist ja eine Messe in Recklinghausen. Vielleicht fahr ich da mal vorbei…

Viele Grüße
Christian

06.01.2018 22:59
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Goblinfrog
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RE: Entscheidungshilfe für Einsteiger

Gern geschehen...wegen Büchern kann ich noch schauen, aber kein Buch kann die Praxis ersetzen auch wenn's noch so gut geschrieben ist.

Wie lange Springschwänze halten, gezüchtet werden können, hab ich beantwortet (wenn du gerne liest, wieso wird sowas überlesen?). Für 2 Frösche kommst mit ner Droso-Dose locker für 1-2 Wochen aus. Aber ja halt dich da an Theo Big Grin

Du wirst nach wie vor dein Dachboden-Problem (Temperatur) haben, die Temperaturschwankungen werden definitiv wichtig werden.. würde ich mir zumindest ganz tiefgründige und technische Fragen stellen Wink

Viel Spass auf der Messe, sicherlich ein Termin, den du wahrnehmen solltest.

Greez

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.01.2018 01:56 von Goblinfrog.

07.01.2018 01:48
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Obito
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RE: Entscheidungshilfe für Einsteiger

Moin Christian,

Also eine Droso-Dose reicht bei mir für etwa einehalbe bis eine Woche. Kommt darauf an wie voll die Dose bis zur Fütterung ist

Gruß,
Theo

07.01.2018 14:10
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Guido
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RE: Entscheidungshilfe für Einsteiger

Zum ersten Fragenkomplex:
Die Inselvarianten der Panama-Pumilios sind weniger aggressiv und vertagen Temperaturschwankungen besser, als Blaubeiner aus Costa Rica oder Nikaragua. Eine Regenanlage, ist wie von Stef empfohlen, eine gute Investition.

Zum zweiten/dritten Fragenkomplex
Halte keine Schlangen, weis aber, dass sie nach dem Fressen lange ruhen können.
Bei Fröschen brauchst Du einen Bekannten/Nachbarn, der die Tiere bei Abwesenheit versorgt.

07.01.2018 17:43
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wahoo
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RE: Entscheidungshilfe für Einsteiger

Hallo,

weiterhin vielen Dank für den input Smile

Die "Börse" hat nicht ganz so viel gebracht. Wie eigentlich auf jeder Börse, wie ich es von früher kenne, waren die Königspython- Leopardgeckos- und Vogelspinnenhändler in der deutliche Überzahl.
Es gab auch einige Anbieter von Fröschen, dass sah für mich, aber bei allen so, aus als ob sie die eher nebenbei mit angeboten haben. Da auch keiner Pumi's oder gar Ranitomeya's angeboten hatte, war es bei der übersichtlichen Börse dann ein kürzerer Besuch.

Ich denke ich werde versuchen das Gespräch zu Züchtern in meiner Region zu suchen.

Mit meinem möglichen Temperaturproblem werde ich mich mal weiter zu Peltierelementen schlau machen. Was ich so bei Haltern von Carnivoren Pflanzen geehen habe, müssen da erhebliche Kühlkörper drauf um die entstehende Hitze und Kälte abzuleiten bzw auf ein erträgliches Maß zu bringen.

Auf jeden Fall werde ich im Sommer mal ein Temperaturlogger in mein Arbeitszimmer legen um zu sehen wie schlimm es wirklich ist.
Falls ich mir bis dahin schon ein Becken eingerichtet habe (erstmal ohne Frösche) und die Temperaturen lassen keine Froschhaltung zu, habe ich eben nur ein kleines Stück Regenwald im Arbeitszimmer...

Gut Ding will Weile haben...

LG
Christian

07.01.2018 19:19
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