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Drosos - doch kein so schlechtes Futter
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dlca
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Drosos - doch kein so schlechtes Futter
Hi,
hab heute nach längerem mal wieder Drosophila verfüttert (sonst Ebl,Wbl,SS). Da meine Frösche inzwischen nicht mehr so scheu sind und sich gut beobachten lassen, ist mir aufgefallen, dass Drosos viel mehr Jagdgeschick verlangen als Blattläuse,Asseln oder Springschwänze. Bei letzteren bewegen sich meine Frösche eher wenig und suchen alles in ruhe ab. Bei den Drosos sind sie allerdings wie Flummis durchs Terrarium gehüpft, da die Fliegen ebenfalls sehr agil sind. Macht das Drosos, obwohl der Nährwert mäßig ist, als Futter nicht wieder interessant? Vielleicht tritt dieses Phänomen aber auch nur auf, wenn man selten Drosos verfüttert.
Auf jeden Fall finde ich dieses Verhalten erwähnenswert.
LG
Nils
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| 24.08.2011 20:45 |
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ErrGee
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RE: Drosos - doch kein so schlechtes Futter
moinmoin,
Bei Futtertieren sollte eher der Nährwert, sprich Vitamine etc., wichtig sein, anstatt die Bewegung die das Tier zur Jagd braucht oder?
Gruß aus Berlin
Roland
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| 24.08.2011 21:35 |
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Sgail
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RE: Drosos - doch kein so schlechtes Futter
Der Nährwert ist ja nur dann eher mäßig, wenn man die Drosos nach dem Schlupf aus der "leeren" Dose (also ohne Restbrei) verfüttert. Wenn man den Brei aber "hochwertig" macht und die Fliegen davon noch was verputzen vorm "letzten Gang" ins Terrarium sind sie sicher nicht schlechter von Nährwert als EBL oder WBL. Denn die leben nur von den Pflanzensäften. EBLs sollten also beim Verfüttern überwiegend Zuckersaft enthalten (den ja auch die Ameisen abmelken) und damit Kohlenhydrate. Ob das dann deutlich "wertvoller" ist als gut angefütterte Fliegen kann man sicher noch in Frage stellen.
@ErrGee Sicher spielt Bewegung auch eine wichtige Rolle - nicht umsonst wird in Zoos heut Foot-Enrichment oder Enviromentel-Enrichment betrieben, um den Tieren "Abwechslung" zu bieten - was sicher nicht unmaßgeblich zur Gesundheit der Tiere beiträgt.
Gruß Hayo
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Die Vorbedingung für alles wirkliche Wissen ist ein präzises
Unterscheidungsvermögen für die Grenze zwischen dem,
was man wirklich weiß, und dem, was man bloß meint.
[Konfuzius]
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.08.2011 21:42 von Sgail.
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| 24.08.2011 21:39 |
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Bing
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RE: Drosos - doch kein so schlechtes Futter
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| 24.08.2011 21:46 |
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ErrGee
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RE: Drosos - doch kein so schlechtes Futter
sollte man mal wissenschaftlich untersuchen, für mich hört sich frisch gezapfter, natürlicher Zuckersaft besser an als hochwertiger 3-5 Wochen alter Drosobrei! Ausserdem ist es weniger Aufwand als zB Drosos vorher nochmal anzufüttern etc...
Gruß aus Berlin
Roland
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| 24.08.2011 21:46 |
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ctenopoma
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RE: Drosos - doch kein so schlechtes Futter
Hallo!
Erbsenläuse saugen auch keinen Zuckersaft. Wobei ich mir wirklich die Frage stelle, wieso Zuckersaft besser sein soll, also zum Beispiel ein guter Schwung Futterbrei, in dem auch Vitamine, Fette, Eiweiße etc. enthalten sind.
Und ja, es macht Sinn, wenn sich die Futtertiere schnell bewegen, damit die Frösche (oder auch andere Tiere) auch mal in Bewegung kommen und ihre Gelenke und Muskeln bewegen. Dazu braucht es keine wissenschaftliche Untersuchung (die es bereits gibt), das sollte einem so klar sein.
Eine Fütterung so ganz ohne Drosos kommt für mich nicht mehr in Frage.
Zur Abwechlsung gehört es, wie meine Vorredner schon sagten, einfach mit dazu.
Zudem lassen die Drosos sich neben Heimchen am Besten mit ZUsatzfutter aufladen (gut loading) , was bei EBL, WBL und Asseln so schnell nicht geht.
Gruß
Ctenopoma
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.08.2011 22:46 von ctenopoma.
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| 24.08.2011 22:44 |
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Rindviech
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RE: Drosos - doch kein so schlechtes Futter
Jedes Futter ist dann ein schlechtes Futter, wenn es ausschliesslich gefüttert wird.
http://www.frogtalk.de
Gespräche über Pfeilgiftfrösche
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Ich weiss nix!
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| 24.08.2011 23:18 |
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Sgail
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RE: Drosos - doch kein so schlechtes Futter
sollte man mal wissenschaftlich untersuchen, für mich hört sich frisch gezapfter, natürlicher Zuckersaft besser an als hochwertiger 3-5 Wochen alter Drosobrei! Ausserdem ist es weniger Aufwand als zB Drosos vorher nochmal anzufüttern etc...
Also ich fütter meine Drosos vorher noch mal mit frischem Brei - angereichert mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen - an. Oder ich geben den Fliegen vorher etwas Multivitami- Gemüsesaftmischung zum Tanken. Das ist sicherlich aufwändiger, als Läuse zu verfüttern aber sicher nicht schlechter - und frisch gezapfter Pflanzensaft ist sicher nicht schlecht - aber auch da kommts drauf an ziehst du auf Papier - gibst du Anzuchterde dazu und und und - den entegen der langläufigen Meinung nehmen Keimlinge auch Nährstoffe aus dem Anzuchtmedium auf. Es gilt also auch da zu überlegen, was man tut. Die "Mehrarbeit" sollte da sicher nicht im Vordergrund stehen, das sollte einem das Wohl der Pfleglinge denke ich immer Wert sein.
Fakt ist aber das Blattläuse recht arm an Proteinen sind - dafür eben reich an Kohlenhydraten. Das ist sicherlich auch wissenschaftlich nachweisbar. Wie gesagt sie scheiden als "Abfall" ja hochkonzentrierten Zuckersaft aus.
Gruß Hayo
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[Konfuzius]
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.08.2011 07:52 von Sgail.
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| 25.08.2011 07:48 |
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sebastian.z
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RE: Drosos - doch kein so schlechtes Futter
Also ich fütter meine Drosos vorher noch mal mit frischem Brei - angereichert mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen - an. Oder ich geben den Fliegen vorher etwas Multivitami- Gemüsesaftmischung zum Tanken.
Wie machst Du das genau?
Setzt Du die Fliegen da vor dem Verfüttern noch in einen anderen Behälter um?
Was für einen Zusatz (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) gibts Du Deinem Brei bei?
Gruß,
Sebastian
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| 25.08.2011 07:55 |
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DoWnUnDeR
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RE: Drosos - doch kein so schlechtes Futter
eine Möglichkeit wäre ein Küchenpapier mit Sanostol (oder Ersatz)betropft
MfG Andreas 
http://downunders-hobby-froesche.com/
Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst
nachdem man sie gebraucht hätte.
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| 25.08.2011 09:49 |
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