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Chytrid: Thema in der aktuellen GEO
wojtek
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Beitrag: #1
Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

hi
in der aktuellen GEO ist ein ausfuehrlicher artikel ueber amphibiensterben, chytridpilz und dessen bekaempfung.
da wird von einem bakteriencocktail gesprochen, der den pilz abtoetet, den frosch aber leben laesst und ueber ein pilzmittel, das evtl. das potenzial hat chytrid grossflaechig im biotop einzudaemmen.

weiss jemand was genaueres darueber?
um welche bakterien handelt es sich, welches pilzmittel, weitere forschungsergebnisse?

tschoe
wojtek

25.07.2010 14:08
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Albert D.
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Beitrag: #2
RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

Bei der Forschungsarbeit schreiben die Wissenschaftler von einer Symiose des Bakterium Janthinobacterium lividum mit Fröschen im Amazonas, welche die Ausbreitung von B. dendrobatidis auf der Froschhaut hemmt und sogar bekämpft. Da wurden Tiere mit Chytrid infiziert und mit J. lividum behandelt.

Die Metaboliden, welches dem Chytrid so zusetzt, ist das Peptid Violacein.
Etwas Farbstoffähnliches.

http://www.scientificamerican.com/articl...eria-frogs

Übrigens ist das Bakterium auch in unseren Breiten heimisch.

http://www.mikrobenscout.de/5.html

25.07.2010 18:16
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wojtek
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Beitrag: #3
RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

vielen dank, ich werde mich mal einlesen.

mikrobenscout.de...man man man was es so alles gibt... :-)

26.07.2010 14:17
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Dude
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Beitrag: #4
RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

was haltet ihr davon

Propolis - Kittharz

Eine dieser Eigenschaften ist die Antioxidative Wirkung

Darüber hinaus soll das Bienenkittharz eine Antibiotische Wirkung besitzen. Nicht nur allein antibiotisch, sondern ebenfalls bakterizid, antiviral, sowie antimykotisch (gegen Pilze).

Davon eine kurze Zusammenfassung:

Allgemeine antivirale Eigenschaft gegenüber verschiedenen Bakterienstämmen wie Streptokokken, Salmonellen und andere.
Umfassende fungizide Eigenschaften bei vielen parasitären Krankheiten.
Kittharz verfügt über stark betäubende (lokalanästhetisierende Eigenschaft, die stärker sein soll als die des Kokains und des Novokains - beides Betäubungsmittel.
Eine starke Durchblutungsförderung konnte festgestellt werden. Bestimmte Bestandteile, wahrscheinlich der hohe Anteil an Flavonoiden, entwickeln einen günstigen Einfluß auf die Kapillaren.
Eine ähliche Wirkung besitzt auch der Blütenpollen, indem die Brüchigkeit und eine übermäßige Durchlässigkeit der Kapillaren verhindert werden.
Neben der wirkungsvollen entzündungshemmenden und desinfiszierenden Eigenschaft fördert Kittharz die Wundheilung.
Es liegen Erkenntnisse über die neutralisierenden Eigenschaften vor - eine Art "Gegengift" zu vielen Herbiziden, Pestiziden, Hormonen, Antibiotika und Konservierungsgiften, die über die Luft, die Nahrung und das Wasser in unseren Organismus gelangen.
Propolis soll hier einen fortlaufenden neutralisierenden Effekt hervorrufen.
Weiterhin ist bekannt, daß gewisse Gärungsprozesse und Schimmelbildung durch Propolis verhindert werden. Mit Hilfe von Propolispulver haben beispielsweise Indianer Trockenfleisch und -fisch, Beeren und Wurzeln längere Zeit vor dem Verderben bewahrt. In Japan ist Propolis als Konservierungsmittel bei tiefgefrorenem Fisch zugelassen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte empfiehlt Propolis als Homöopathikum.....


Mfg Thomas


Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen.



26.07.2010 23:05
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Rindviech
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Beitrag: #5
RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

Und wie tief dringt denn Propolis in die Haut ein?
Oder willst das den Tieren füttern? Sind denn die antimykotisch wirksamen Substanzen dann überhaupt bioverfügbar?

Bei infizierten Fröschen wirkt itrakonazol - besser ist es jedoch wenn man seine Frösche gesund erhält.
Pilze sind und bleiben die Krankheit der Kranken.

Was allerdings interessant ist ist das mit den Bakterien oben.


http://www.frogtalk.de
Gespräche über Pfeilgiftfrösche
____________________________
Ich weiss nix!
26.07.2010 23:34
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Dude
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Beitrag: #6
RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

Ja gibt es als bio und verfütern würde ich das zeug auch ist reich an vitamin a und b reich an calcium und weitern inhaltstoffen iss nur nicht ganz billig und es gibts als pulver und als lösung mit oder ohne alk
das es wirkt zeigt das es in einem bienenstock sterieler ist als in jedem KH
Das mit den bakterien iss zwar schōn und gut aber solange es keine genauere studien gibt über genaue wirkung und spätfolgen würd ich mir die dinger nicht ins terra setzen
das einzige was ich jetzt im netz finden konnte war das der farbstoff gegen den pilz hilft und das die giftigkeit der bakterien abnimmt je grōsser der stamm wird

Vorallem wie rankommen an die kleinen. Der farbstoff an sich scheidet aus da er nicht wasserlöslich ist und azeton oder alkohol will oder würde ich nicht auf die frōsche sprühen wollen

Edit: vergesst den aufdruck bio auch dadrinn sind chemikalien und giftstoffe enthalten und bevor ich den pilz sin werk machen lasse würde ich alles versuchen was mir die natur an fungizide gibt


Mfg Thomas


Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen.



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.07.2010 10:29 von Dude.

27.07.2010 07:02
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Guido
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Beitrag: #7
RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

Aus dem Artikel den Albert D. eingestellt hat, finde ich folgenden Abschnitt interessant:

“Wild mountain yellow-legged frogs (Rana muscosa) and redback salamanders (Plethodon cinereus) [host naturally occurring bacteria whose metabolites are toxic to Bd], the fungus that causes chytrid. Metabolites are the by-products of life-supporting chemical reactions taking place continuously in living organisms.

In lab experiments using captive-bred mountain yellow-legged frogs from eggs collected in the wild, Harris and his colleagues determined that the bacterium Janthinobacterium lividum, cultured from wild frogs, was protective against chytrid.

Harris found that if [frogs were inoculated with a solution containing J. lividum before they were infected with Bd, they survived.]

Muss nicht für PFG gelten, aber bei heimischen Arten haben ich noch nichts von einem Biohazard gehört, obwohl es den Pilz mit Sicherheit gibt - ähnlicher Mechanismus???

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.07.2010 20:23 von Guido.

27.07.2010 19:56
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Albert D.
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Beitrag: #8
RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

Finde leider die Originalarbeit nicht. Muss ich falsch abgelegt haben.
Der Redback Salamander (Plethodon cinereus) war die eigentliche Erkenntnis der bakteriellen Wirkung. Es wurden in Versuchen daraufhin PGF mit Chytrid infisziert und mit dem Bakterium behandelt und geheilt. Ich weiß beim besten Willen nicht mehr, um welche Art es sich handelte.
Nur auf diesem Versuch hin kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss , wohl ein wirksames Naturmittel gegen Chytrid gefunden zu haben.
Wenn Interesse besteht, such ich Sonntag mal die Arbeit. Dachte eigentlich, das sich die Studie schon rumgesprochen hat.
Bin da im März oder April drüber gestolpert.

28.07.2010 00:05
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Dude
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Beitrag: #9
RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

MJo wär nett wenn du das mal machst habe heut nochmals bissel gegoogelt und habe einen hersteller in den usa gefunden der das violacein herstellt und verkauft über die menge steht da jetzt nix nur der preis von stolze 240 euronen geben sie da an

http://www.sigmaaldrich.com/catalog/Prod...lang=en_US


Mfg Thomas


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Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.07.2010 12:32 von Dude.

28.07.2010 12:11
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Guido
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Beitrag: #10
RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO

Hat jemand schon von Chloramphenicol gehört?

2008
"Die Bakterie Janthinobacterium lividum zum Beispiel. Sie lebt auf der Haut mancher Amphibien und bildet einen natürlichen Schutzschild, weil sie ein für den Pilz tödliches Toxin absondert. US-Forscher der James-Madison-Universität in Harrisburg haben beobachtet, dass alle Gebirgs-Gelbschenkelfrösche überleben, die das Bakterium auf der Haut tragen. Von den Artgenossen ohne Schutz hingegen sterben 60 Prozent. Zudem fanden australische Wissenschaftler Anfang des Jahres zufällig heraus, dass auch ein Augenpräparat für Menschen dem Pilz den Garaus machen kann, ohne den Frosch zu schädigen. Darin enthalten ist das Antibiotikum Chloramphenicol."

28.07.2010 15:16
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