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Chytrid: Thema in der aktuellen GEO
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Albert D.
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RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO
Um welche Dendrobatiden handelt es sich da genau, diese Arten müssten UV wie unter einem "Falschgeldsichtgerät" erkennen können.
Zitat:
"Die Forscher glauben, dass die Frösche das Licht und Wärme reflektieren -Thermoregulation - um sich abzukühlen. Die Oberfläche der Haut ist heiß, während der Körper kühl bleibt," sagte Mr. Gray.Mit dem OCT- Optical Coherence Tomography- entdeckten die Forscher,das die Froschhaut ein ungewöhnliches Pigment enthält, genannt Pterorhodin, so dass Frösche Infrarotlicht reflektieren und absorbieren. Üblicherweise wird durch das Haut-Pigment Melanin das infrarote Licht absorbiert."
Also ist das UV bis 450 nm wohl inbegriffen.Nicht nur die Wellenbereiche ab 450 nm.(Meine Interpredation)
2009 habe der Biologe Gray und der Physiker Dikinson mit einem Team Feldversuche in Cosa Rica gestartet. Mal sehen was rauskommt.
http://www.redorbit.com/news/science/144...y_disease/
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.08.2010 19:05 von Albert D..
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| 05.08.2010 19:02 |
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Guido
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RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO
@Albert, @Rind,
thermisch kann Chytrid behandelt werden, (ob die entsprechende Amphibien, auch überleben?)
Unterstellen wir mal, Dendrobatiden können UV erkennen und es ist mit eine der Ursachen.
Dann dürften im „Panama Amphibian Rescue and Conservation Project“ keine Dendrobaten auftauchen, (http://amphibianrescue.org) tun sie auch nicht - auratus/pumlilio - wohl aber Colostethus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.08.2010 18:57 von Guido.
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| 06.08.2010 18:38 |
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Albert D.
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RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO
Guido, weiß jetzt nicht worauf Du hinauswillst?
Die Liste beinhaltet doch die vermissten,ausgestorbenen Frösche, oder ?
Dendrobatidae - Pfeilgiftfrösche
1.Colostethus jacobuspetersi
2. Hyloxalus edwardsi
3. Hyloxalus ruizi
4. Hyloxalus vertebralis*
5. Ranitomeya abdita*
Dicroglossidae
1. Nannophrys guentheri
Danke für den Link, sehr informativ.
Klimawandel in den Urprungshabitaten der PGF muss nicht eine Temperaturerhöhung bedeuten. Gerade in Mittelamerika vermissen die Forscher die fehlenden Sonnenstunden durch vermehrte Wolkenbildung der letzten Jahre.
Was den Pilz wiederum begünstigt.
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| 07.08.2010 22:29 |
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Guido
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RE: Chytrid: Thema in der aktuellen GEO
@Albert
Juub, was mir an dem Link gefällt ist, dass man einen ziemlich plastischen Eindruck bekommt was gerade vor Ort passiert.
Colostethus z.B. gehört formal zu Dendrobatidiae „Listed as data deficient due to taxomomic uncertainty” steht aber nun auch explizit dabei (Colostethus reichert u.a keine Alkaloide in der Haut an).
Man hat mal untersucht warum es einige Arten härter trifft als andere lokal häufige Arten. Dabei ist heraus gekommen, dass auratus/pumilio anscheinend selbst geringe UV-Level erkennen und meiden. „Dauersonnenbaden“ ? Generell scheint es so zu sein, dass Hochlandarten häufiger und früher betroffen sind. Würde bei einem Multifaktorenproblem auch Sinn machen (Temperatur, UV, Chytrid).
Interessant wäre mal zu wissen, ob einmal geheilte Tiere (unabhängig vom eingesetzten Mittel) sich wieder erneut dauerhaft infizieren oder ob das Immunsystem ab dann reagiert? Für Quappen als (noch) gesunde Träger des Pilzes scheint Itraconazole ungeeignet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.08.2010 11:59 von Guido.
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| 08.08.2010 06:42 |
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