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Beckenplanung
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Beavus
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Beckenplanung
Hallo zusammen,
ich bin in diesem Forum noch komplett neu und würde gerne um Hilfe bei meiner Entscheidung was die Anschaffung meines Dendrobatenbeckens betrifft, erfragen.
Ich will mir ein Becken mit den Maßen 60x50x40 (BxHxT) zulegen,
in den Bodenbereich will ich mir dann einen seperaten Bereich aus Glasstücken kleben der eine Art "Teich" nachbildet in den ich eine kleine Pumpe einsetze um noch einen kleinen Wasserfall zu integrieren.
Jetzt ist meine Frage benötige ich zwingend für den restlichen Bereich einen Ablauf wegen "Faulungs" oder "Schimmelgefahr? Eine Regenanlage kommt natürlich auch in das Becken und der "Teichbereich ist ja von dem restlichen Bodenbereich abgetrennt.
Gibt es vielleicht noch eine andere Art wie ich den Faulvorgang unterbinden kann? Vielleicht mit einem Heizkabel das ich in den Bodenhumus mit einlege und darüber dann Torf usw. damit die Tiere damit nicht in Verbindung kommen können?
Vielen Dank schonmal für die Hilfe
Viele Grüße André
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| 20.01.2011 19:30 |
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humai
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RE: Beckenplanung
hi
bodengrund braucht man in nem dendrobatenterrarium eigendlich garnicht. es ist lediglich laub auf schaumstoff oder direkt auf glas. dazwischen eventuell torfsoden. faulen tut da eigendlich nichts, solange da kein wasser stehen bleibt.
von einem wasserlauf oder springbrunnen wird hier im forum fast immer abgeraten, da das ganze zu feucht wird und ebenso zu viel platz wegnimmt. ich wüsste nicht, wo in meinem becken mit grundfläche 80*65 irgendwo ein wasserlauf hinpassen würde. dein becken ist ja noch kleiner und dann währe einfach zu viel platz verschwendet durch etwas das nicht nötig oder oft sogar kontraproduktiv ist.
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| 20.01.2011 20:00 |
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ascsoft
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RE: Beckenplanung
Hallo Andre
Willkommen hier im Forum.
Zuerst würde ich dir empfehlen die Beckentiefe größer zu wählen. 40cm ist bei einem Dendrobatenbecken recht wenig.
Einen Wasserfall läßt du am besten ganz raus. Ein Bachlauf läßt das Terrarium viel zu nass werden.
Ein Dendrobatenbecken sollte einen trockenen Boden und feuchte Wände haben. Das ist der optimalste Lebensraum für Dendrobaten.
Ein Dendrobatenbecken sollte einen nach vorne schrägen Boden haben der in einem Wassergraben endet. So kann das Wasser, welches durch Sprühen eingebracht wird, schnell ablaufen und über einen Bodenablauf im Wassergraben entsorgt werden.
Auf den Boden eines Dendrobatenbeckens gehört Laub, und zwar viel Laub !!!
KEIN Humus oder Erde oder ähnliches !
Am besten liest du dich hier im Forum mal etwas in die Terrarientechnik ein.
viel Spass mit dem Hobby
viele grüße aus Schophoven
Micha
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Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.01.2011 20:04 von ascsoft.
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| 20.01.2011 20:02 |
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Beavus
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RE: Beckenplanung
Hmmm ja das mit der Beckentiefe hatte ich auch schon überlegt, soooo ganz neu bin ich in der Materie jetzt auch nicht,ich hatte vor mehreren Jahren bereits 3 50er Würfel und 1 50x50x60 Becken. Die Frage warum ich mich dann hier informieren will wenn ich ja eigentlich bereits Erfahrung in der Materie habe ist natürlich berechtigtt und verständlich :-) Drei Becken habe ich aus einer Zuchtauflösung bekommen von Frank Stroinowski (kp ob den jemand kennt, aber er war wohl in seiner aktiven Zeit ein sehr erfolgreicher Züchter). Von Ihm hatte ich auch damals sein Lamasi Zuchtpaar bekommen (unheimlich schöne Tiere), allerdings waren die Becken schon komplett eingerichtet.
Ich hatte mir auch von Karl-Friedrich Steffens (ist glaube ich auch recht bekannt in der Dendrobaten Szene) ein etwas größeres Becken bauen lassen und natürlich auch mit Ablauf...allerdings habe ich zu dem Zeitpunkt niemals hinterfragt ob ich ein solches Becken auch ohne den Ablauf betreiben könnte.
In meiner jetzten Wohnsituation wird es eher schwer einen Ablauf unterzubringen da ich dann in den Unterschrank ein Loch bohren müßte....was meine Frau bei dem teueren Schrank glaube ich nicht so als "brüller" empfinden würde :-)
Daher auch mein Gedanke das von den Wänden abgeflossene Wasser durch die Wärme des Heizdrahtes verdunsten zu lassen, gleichzeitig würde ich doch auch gewisse Klimazonen erzeugen wenn ich nach oben hin z.B. mit LED's arbeite.
Die Idee mit dem Bachlauf war eigentlich so gedacht das ich mir aus Styropor/Bauschaum/Fliesenkleber in der linken Ecke des Beckens eine Art kleinen Berg erzeuge, aus dem dann das Wasser durch eine kleine Vertiefung im Styropor, an der Rückwand entlang bis zur anderen Seite des Becken in einen kleinen Teichbereich fliesst und von dort aus wieder in den Berg gefördert wird. Der Bachlauf würde natürlich von der Tiefe der Mulden so verlaufen das kein Wasser aus dem "Kanal" in den normalen Bodengrund gelangt. Und der Teichbereich ist ja auch komplett von dem rundrum liegenden Bereich isoliert, heißt das Wasser kann nicht in den Bodenbereich gelangen. Die Teichfläche sollte auch nicht größer als 10x10cm sein. Was ja dem Rest des Beckens noch genügend Grundfläche überlassen würde oder?
War das mit der Feuchtigkeit denn auf überlaufendes Wasser bezogen oder das dann ständig fliessendes Wasser in dem Becken ist? Die Regendüsen würde ich natürlich auch nicht so richten das sie direkt in den Wasserlauf sprühen, was aber bei eintrendender Verdunstug gar nicht mal so schlecht wäre und den Teich voll halten würde oder?
Wenn ich jetzt absoluten Blödsinn redet sagt mir das ruhig :-) Ich bin lern und kritik fähig :-D
Grüße André
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| 21.01.2011 01:02 |
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Bing
Unregistered
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RE: Beckenplanung
Hi Andre
Wenn du einen Wassergraben hast , kannst du ihn natürlich auch manuel immer absaugen , wenn der Wasserstand zu hoch wird . Man darf es halt nur nie vergessen .Ich bevorzuge aber auch den Ablauf.
Die meisten Dendrobaten brauchen halt keinen Wasserlauf und es nimmt deinen Fröschen , je nach Art auch Bodenfläche weg.
In meinem ersten Becken hatte ich das auch vor mit dem Bachlauf , hab ihn aber schon in der Testphase wieder trockengelegt . Es hatte nicht lange gedauert bis der ganze Boden im Terrarium nass war und so ging es nicht nur mir , die Erfahrung haben schon viele gemacht .
Ich würde keine Heizkabel im Terrarium selber verbauen , mit der Zeit kann so ein Heizkabel im schlimmsten Fall brüchig werden , und du sezt dein Terrarium unter Stom. Und wenn du das Becken von unten zu stark beheizt , verlierst du wichtige Klimazonen , in die sich die Frösche je nach befinden zurückziehen können.Ich würde den Raum im Winter etwas mehr heizen und , oder es mit Halogen Spots versuchen.
Zu LED´s gibts ja verschiedene Meinungen , einige sagen das dieses Licht nicht gerade gesundheitsförderlich ist .
mfG
Frank
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| 21.01.2011 01:20 |
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DoWnUnDeR
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RE: Beckenplanung
Hi Andre;
was ich bei deinem Vorhaben mit dem Wasserlauf vermisse ist die Filterung ?
Ich kann mir nicht vorstellen das nur duch den Täglichen Regen die Wasserqualität stabil bleibt ?
MM nach wird auch nicht genügend Wasser verdunsten um einen gleichbleibenden Pegel zu halten.
Auch wenn am Anfang der Wasserlauf schön vom Rest des Substrates/ Boden getrennt ist,werden sich Moose und Wurzeln sich schnell die Wasserquellen zu nutze machen .
Dann sieht es mit der Nässe im Becken nicht mehr gut aus 
Ich würde den PLan mit einem Wasserfall auch fallen lassen.
Habe 2 x ein Becken mit Wasserlauf gebaut ,beim ersten Versuch lief es gut 6 Monate,beim 2 ten Versuch knapp 2 Wochen 
Was noch zu erwähnen ist , die LF war mit Wasserlauf im Schnitt 5% höher.bei gleicher Beregnungszeit.
MfG Andreas 
http://downunders-hobby-froesche.com/
Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst
nachdem man sie gebraucht hätte.
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| 21.01.2011 10:38 |
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ascsoft
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RE: Beckenplanung
Hallo
Ich habe schon mehrere Becken für Kunden gebaut die einen seitlichen Abfluß hatten. Bei den Leuten war ebenfalls der Ablauf im Boden nicht möglich.
viele grüße aus Schophoven
Micha
DENDROSHOP
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| 21.01.2011 14:58 |
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Dendro-MM
Unregistered
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RE: Beckenplanung
Hi.
Ich würde die Sache mit dem Ablauf ebenfalls so lösen, wie Michael es angemerkt hat.
Zwingend erforderlich ist der Ablauf jedoch nicht, sofern man hinreichend Feingefühl dabei walten lässt, wieviel Wasser man einträgt, ohne einen Wasserstand von beispielsweise 1 cm innerhalb eines Blähtongranulats weiter ansteigen zu lassen. Mag sein, dass ein Terrarium mit Ablauf das Optimum darstellt, jedoch ist dies in derartig akribisch postulierter Unabdingbarkeit wohl eher ein deutsches Phänomen 
Mir sind etliche ausländische Züchter bekannt, die dutzende bis hunderte Terrarien ohne Abläufe betreiben.
Natürlich erfordert das dann eine durchdachte Drainageschichtung, pures Laub fällt rasch zusammen bei Dauernässe und ergibt einen unangenehm riechenden faulenden platten Belag.
Zu der Sache mit dem Wasserfall: Du sagst, der Wasserfall wäre durch die eingeklebte Trennscheibe im Bodenbereich komplett vom restlichen Bodenbereich getrennt.
Wieso sollte das so sein?
Was ist mit ein paar Moosen, welche dir über Kapillarwirkung das Wasser aus dem Teich ziehen? Und was ist mit einem einzelnen Blatt einer Rankpflanze, welches sich an den Wasserfall legt und einen permanenten Wasserfluss entlang des Stengels zum Bodenbereich verursacht?
Mal im Ernst, wenn du all das verhindern kannst, dann schaut der Wasserfall doch vollkommen deplaziert aus inmitten des Terrariums mit 15 cm Abstand zu allen Seiten und stets von Bewuchs befreit.
lG,
Milán
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| 21.01.2011 23:04 |
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Beavus
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RE: Beckenplanung
@Micha: Stellst Du denn selber noch Becken her? Und wenn ja was würde so ein Becken bei Dir kosten`?
Bzw. wo kommst Du denn her? Zwecks eventueller Abholung? :-)
Hmmm der Plan mit dem Wasserfall war eigentlich so gedacht das der "Kanal" natürlich tief genug wäre das er nicht so schnell durch Moose oder Blätter überläuft, aber ich sage mal so, ich würde es ja schon merken wenn ich in das Becken schaue und irgendwelche Ranken oder Blätter sich in diese Richtung bewegen...dann hätte ich die ja immernoch anders legen können oder mir was einfallen lassen können. Gut das mit dem Teich ist ne Sache für sich, da gebe ich Dir Recht...wenn da was reinhängt würde es da wohl Wasser entziehen...was zwar durch die Regenanlage wohl wieder ausgeglichen würde (schätze ich mal) aber natürlich würde so unnötig Wasser ins restliche Becken gelangen. Was aber durch so einen seitlichen Ablauf wieder weg gemacht würde oder?
Die Filterung hätte ich ähnlich wie in meinem Nanosüßwasser Aqua gedacht, um die Minipumpe hätte ich Filtermaterial verlegt welches durch festinstallierte Edelstahlgase an der Pumpe bleiben würden und somit auch kein Tier in die Nähe der Ansaugöffnungen zu kommen. Den Teich würde ich dann natürlich in dem Bereich mit einer Art Deckel versehen. In den Künstlichen Berg hätte ich dann auch natürliche Höhlen eingelassen an welche ich aber jederZeit rangekonnt hätte.
Hmm aber ich merk schon das mir da irgendwie jeder hier von abrät :-D Ist halt schade weil ich da ne echt schöne Idee im Kopf rum schwirren habe :-)
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| 22.01.2011 01:27 |
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DoWnUnDeR
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| 22.01.2011 02:08 |
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