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Bau eines Großterrariums
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Starsky
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Bau eines Großterrariums
Hallo,
da wir bald in unser neues Eigenheim ziehen, mache ich mir ständig Gedanken über den Bau eines Großterrariums. Der Platz wäre nun endlich da und der Gedanke lässt mich nicht mehr los. Gedacht wären 250cm Breite, 120cm Tiefe und 150 Höhe. Hat jemand Erfahrungen mit sowas? Auf Grund der Größe habe ich mir eine Konstruktion aus MDF-Platten überlegt, die mehrfach mit Epoxidharz und Fasermatten versiegelt werden. In der Front würde ich doppelverglaste Kunststofffenster nehmen. Beleuchtung müßte wohl schon HQI sein. Im Normalfall bin ich auch kein Freund von Vergesellschaftung, aber angesichts der Größe schon reizvoll. Z.B. Leucos, Ameerega und Ranitomeya? Zudem dachte ich auch an einen Wasserlauf, da ich gehört habe, das bei großen Terrarien die Luftfeuchtigkeit ein Problem sei. Im Falle, das es nicht funktionieren würde, könnte man den Wasserlauf ja stilllegen. Wie sieht es mit der Futterdichte in solch einem Terrarium aus? Stelle mir das als etwas problematisch vor. Im Moment sind das ja auch alles nur Überlegungen. Bevor man sowas jedoch angeht, sollte man schon alle Eventualitäten mit einplanen. Hat jemand Erfahrungen damit? Hatte mich im Netzt schon mal umgesehen. Ganz interessant fand ich das Projekt von Wim van Velzen. http://www.gifkikkerportaal.nl/Forum/tab...spx#123113
oder
http://www.gifkikkerportaal.nl/Forum/tab...fault.aspx
http://www.gifkikkerportaal.nl/Forum/tab...fault.aspx
Bitte mir nicht den Kopf abreißen für meine Überlegungen.
Grüße
Alex
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| 01.12.2011 01:24 |
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knabber0815
Stammtischorga
    
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Gruppe: Stammtischorga
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RE: Bau eines Großterrariums
Hallo Alex,
schönes Projekt.
Die Wahl der Materialien würde ich vielleicht überdenken. Ich hatte ursprünglich auch vor mein Paludarium mit MDF und GFK zu bauen. Zum einen ist dies sehr arbeitsaufwändig, zum anderen sehr Teuer, will man es vernünftig machen. Dazu kam, das bei nachforschen und nachfragen unterm Strich herauskam, das bei Vielen sich irgendwann irgendwo undichtigkeiten einstellten. Bei der Beckengrösse bewegst du nichts mehr um das Leck zu finden und abzudichten, das reisst du nur noch ab.
Im Eigenheim, als dauerhafte Lösung, gibt es sicher bessere Materialien.
Einen Wasserlauf zu installieren sehe ich bei der Terrariengrösse als nicht kritisch an, würde ich vermutlich auch machen.
Die LF muss nicht in dem gesammten Vivarium hoch sein, durch geschickte Einrichtung und Bepflanzung hast du diverse Klimabereiche.
Über einen weiteren Punkt solltest du im Klaren sein - um diese Terrariengrösse so zu beleuchten, das auch in den unteren Bereichen etwas wächst und es auch optisch bei 1,5m Höhe ausgeleuchtet zu sein, bist du sicher bei 1-2 kW Leistung, die laufenden Kosten übers Jahr also bei sicherlich 1000€. Das hängt aber auch damit zusammen welche Pflanzen hier rein sollen und wieviel die Beleuchtung auch für Temperatur sorgen soll.
Das geplante Becken bietet sich sicherlich an für eine durchdachte Vergesellschaftung. Von so etwas was der eine Kollege in den Links betreibt, würde ich absehen, das ist zum einen in meinen Augen zu viel des Guten, zum anderen diverse Arten die miteinander Hybridisieren.
Futterdichte kann je nach Vergesellschaftung ein Problem sein, da verschiedene Arten verschiede schnell das Futter aufnehmen. Bei einem überschaubaren Besatz lässt sich bei einer solchen Grösse sicher das ein oder andre an Springschwänzen und Asseln ansiedeln, das zumindest Zusatzfutter in geringer Menge immer verfügbar ist.
Versuch mal ob du bei dem ein oder andren Grossbeckenbesitzer vor Ort gehen kannst und auch das herausbekommst, was die Bauer nicht mehr machen würden und wo es unvorhersehbare Probleme gab.
schöne Grüsse
Dirk
Man möge es kaum glauben, aber selbst zum vorausschauenden Fahren ist der Blick durch den Rückspiegel oftmals hilfreich
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| 01.12.2011 13:36 |
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Starsky
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RE: Bau eines Großterrariums
Die Energiekosten sind natürlich recht happig. So viel hätte ich jetzt nicht gerechnet. Aber guter Einwand. Es ist natürlich die Frage, ob bei einer Terrarienanlage nicht die selbe Summe rauskommen würde? Ich denke ich würde das Licht auch wirklich nur als Lichtquelle benutzen und nicht als Wärmequelle, da ich die Luft aus dem benachbartem Heizungsraum über thermostatgesteuerte Lüfter in das Terrarium bringen könnte. Vielleicht ließe sich so etwas Energie sparen? Beim Besatz würde ich natürlich darauf achten, das es nicht zu einer Hybridisierung kommen kann. Zudem sollte der Besatz auch auf einige Tiere beschränkt bleiben und nicht zur Massenhaltung werden.
Wäre denn bei der Materialwahl Siebdruckplatten eine Alternative? Ich kenne leider niemandem im Raum Hannover, der solch ein Großterrarium hat. Bin für Anregungen sehr dankbar.
Grüße
Alex
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| 01.12.2011 14:02 |
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knabber0815
Stammtischorga
    
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Gruppe: Stammtischorga
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RE: Bau eines Großterrariums
Hallo Alex,
wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg Ich würde dann auch ein paar km fahren.
Nein eine Terrarienanlage verbraucht je nach Beckengrösse deutlich weniger Strom - schon alleine wegen der zu beleuchtenden Höhe. Bis 50cm kommt man gut mit T5 HE aus.
Ich habe 2 Terrarien (je 70 70 120) im Wohnzimmer, die verbrauchen annähernd genausoviel Strom wie meine Dendrobatenanlage mit 18 Terrarien a 60 65 50 und im Wohnzimmer hats nichtmal heliophile Tiere.
Ebenso ist mein Paludarium (100 70 100Land+50Wasser) ein Stromfresser - hier könnte man sicher auch 8-10 60er Dendrobatenwürfel mit beleuchten.
Und auch hier müsste noch die ein oder andre HQI drüber, wollte ich auch in den unteren Regionen durchgängigen Bewuchs haben.
Ich würde mal bei Badezimmerbauern nachfragen wegen dem Grundbau, stünde ich vor einem solchen Projekt.
Grüsse
Dirk
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| 01.12.2011 14:32 |
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Grunide
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RE: Bau eines Großterrariums
Hallo Alex,
mein's hat 3,30x0,8x1,1m. Schick ne PN, wenn du mal telefonieren magst.
Gruß,
Stephan
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"So ein Frosch braucht einen Kasten, wo er wohnt und wo er pennt." - Janosch
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| 01.12.2011 14:44 |
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Starsky
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RE: Bau eines Großterrariums
Hat denn nicht noch jemand Vorschläge, aus welchem Material man solch ein Projekt verwirklichen könnte? Glas ist bei der Größe ja doch recht unpraktisch. Vielleicht wären Wediplatten noch eine Möglichkeit? Habe mir die im Baumarkt mal angesehen. Die erscheinen mir nur recht instabil. Die müßten ja doch auch mal Belastungen aushalten, wenn man z.B. mal im Terrarium arbeiten müßte. Vielleicht OSB-Platten im Boden mit Wediplatten abgedeckt und dann versiegelt mit Epoxidharz und Fasern?
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| 04.12.2011 20:08 |
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humai
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RE: Bau eines Großterrariums
hi
wie währe es wenn du nicht ein terrarium baust, sondern einen raum umbaust? oder hast du das sogar vor?
mir ist gerade in den sinn gekommen, dass man die wände mit styropor dämmen könnte, eine dünne mauer davor hochziehen und diese mit schwimmbadfarbe versiegeln könnte. wenn man darauf dann xaxim oder sowas klebt hat man einen isolierten, wasserdichten raum.
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| 04.12.2011 21:24 |
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Starsky
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RE: Bau eines Großterrariums
Nein, ein ganzes Zimmer soll es nicht werden. Aber eine Holzkonstruktion würde ich bauen, ähnlich wie bei Riegipswänden. Über die Schwimmbadfarbe (flüssige Teichfolie) habe ich auch schon nachgedacht. Ich frage mich nur ob man auf dieser mit Silikon Styrodur aufkleben kann? Auf Teichfolie hält Silikon ja nicht. Die Flüssigfolie wäre auch eine günstige Alternative zu Epoxydharz.
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| 04.12.2011 22:03 |
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