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Normale Version: "Selbstständiges" überleben von Phyllobates vittatus im Terrarium
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Hallo,
ich werde wohl Mitte März ein 150x65x80 - Terrarium mit 1.1 Anolis roquet summus in Betrieb nehmen, die ich bin 2 Paaren Phyllobates vittatus vergesellschaften wollte. Im Moment überlege ich folgendes: Müssten die Tiere in so einem Terrarium nicht auch gut ohne Fütterung leben können, wenn der Boden mit Weißasseln o.ä. infiziert ist? Oder klappt das nicht?

lg
Björn
Hallo!

Die Frage ist, wie lange sollen die Ph. vittatus ohne zusätzliche Fütterung auskommen?
Über ein paar Tage, vielleicht 1-2 Wochen maximal ja. Auf Dauer definitiv NEIN.
Die Asseln vermehren sich nicht so stark, daß sie ausreichen würden, die Futtermengen für Ph. vittatus bereit zu stellen. Diese Frösche fressen schon recht viel und mitunter auch recht große Brocken.
Warum möchtest Du denn nicht zufüttern?

Zum Thema der Vergesellschaftung gibt es ausreichend Beiträge, ich denke, die hast Du gelesen und hast Dir eine eigene Meinung gebildet.
Ich sehe das bei meinen, die haben sich mit einem wilden Lepidodactylus lugubris gekloppt, bis ich den Gecko endlich draußen hatte. Deswegen würde ich dringend von einer Vergesellschaftung abraten.

Gruß

Ctenopoma
Es ist nicht so, dass ich auf keinen fll zufüttern öchte - das mit den Asseln usw war nur so eine Idee.
Zu den Vergesellschaftungen: Ich weiß, dass die Meinungen hier aus einander gehen, aber das Becken ist ja doch recht groß und die Anoli bewohnen eher die oberen Bereiche, während die Frösche eher auf dem Boden bleiben, von daher denke ich, dass es klappen könnte - ein Ausweichecken wäre natürlich vorhanden.

lg
Björn
Warum versuchst du dich nicht erstmal an den Anolis? Da kann es auch bei der Paarhaltung schon genug Probleme geben.

Ich verstehe nicht warum du gleich "alles" willst wenn du noch garkeine Erfahrung hast.

Gruß Beni
Das war jetzt eventuell ein Missverständnis - ich habe nie gesagt, dass ich sofort die Frösche in das Becken setzen möchte - ich würde natürlich abwarten ob bei den Anoli alles klappt.
Aber so bin ich nunmal - dann denke ich darüber nach, mir geht ne Frage durch den Kopf und ihc will das dann unbedingt wissen Smile

lg
Björn
Hallo Björn!
Naja, dann probier das erstmal aus und berichte bzw. probier die Vergesellschaftung dann später aus(wenn du der Meinung bist, es könnte klappen!).
Ohne Zufütterung von Drosos, SS, trop. Asseln, Ofenfischchen, Erbsenblattläusen etc. ...will ich dir aber auf jeden Fall abraten.Damit tust du den Fröschen keinen Gefallen.
Dann lass es lieber.Ist dir das zu viel Arbeit oder wie bist du auf diese Idee gekommen?

LG Tobi
Ehrlich gesagt keine Ahnung wie cih auf die ideegekommen bin - ich dachte halt ich könnte ja mal nachfragen.

Was die Sache mit den Futterzuchten angeht: Ihc habe mich darüber noch nicht so genau informiert, deshalb weiß ich auch nciht, wieviel Arbeit das macht - ist das ganze für 4 Frösche denn eher aufwendig oder nicht?

lg
BJörn
Naja, für 4 wird es gehen.
Du kannst bei der Anzahl auch immer recht gut dein Futter irgendwo bestellen.Wenn du das machst ist es nicht aufwendig.

Allerdings ist davon auszugehen, dass es nicht bei 4 Fröschchen bleiben wirdWink

Gruß
Hallo Björn,

selbst für die Anolis würde ich mit der ein oder anderen Futtertierzucht beginnen. Bei ordentlicher Pflege wirst Du früher oder später Jungtiere vorfinden, die auch erstmal mit Kleinstfutter gesättigt werden wollen.

Also eine Zucht von Bohnenkäfern (iditotensicher und Null Arbeit), Ofenfischen (fast genauso, allerdings Geduld erfordend) und Fruchtfliegen (hier ist schon etwas Diziplin gefordert) würde ich in jedem Fall in Erwägung ziehen...

Gruß
Horst

P.S.: Heute abend schreib ich Dir eine Mail...
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